PFARRMESSE am 1. FASTENSONNTAG, 21. 02. 2021

Aufgrund der Corona-Maßnahmen ist die Zahl der Mitfeiernden am Pfarrgottesdienst nach wie vor auf 30 Personen begrenzt.
Wir ersuchen daher um persönliche Bekanntgabe der Teilnahme an Pfarrer Hans Fuchs 0664 35 76 166 (telefonisch, sms oder WhatsApp).
Im Rahmen dieses Gottesdienstes wird ASCHE gesegnet und nach dem Schluss-Segen ausgeteilt (Bestreuen des Hauptes).
Herzliche Einladung zur Mitfeier!

GEBET zur ASCHENWEIHE

Barmherziger Gott,
du bist den Demütigen nahe
und lässt dich durch Buße versöhnen.
Neige dein Ohr unseren Bitten
und segne + alle, die gekommen sind,
um das Aschenkreuz zu empfangen.
Hilf uns, die vierzig Tage der Buße
in raufrechter Gesinnung zu begehen,
damit wir das heilige Osterfest
mit befreitem Herzen feiern.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

ASCHERMITTWOCH - 17. FEBRUAR 2021

Mit dem Aschermittwoch beginnen wir die Vorösterliche Buß- und Fastenzeit.
Diese Zeit der Besinnung auf das Ziel unseres Lebens und Glaubens bringt uns auf den Weg
zum OSTERFEST.
Traditionellerweise wird an diesem Tag ASCHE gesegnet, die Gläubigen empfangen das Aschenkreuz
als äußeres Zeichen der Umkehr und Hinwendung zum Evangelium Jesu Christi.

Heuer setzen wir dieses Zeichen des Neubeginns am kommenden 1. FASTENSONNTAG im Rahmen der Pfarrmesse um 9 Uhr.
Wer an diesem Gottesdienst teilzunehmen vorhat, möge sich bitte persönlich bis spätestens Samstag, 20.02., 18 Uhr zur Mitfeier anmelden.
Nur 30 Mitfeiernde sind aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen für unsere Pfarrkirche genehmigt!

Wir laden daher in dieser deutlich geprägten Zeit zum Besuch unserer Pfarrkirche außerhalb der Gottesdienstzeiten ein, in Stille und Gebet beim Anzünden einer Kerze meditierend zu verweilen, ruhig zu werden, die Gedanken zu ordnen, sich neu in Gott zu verankern.
Das FASTENTUCH von Michael GUMHOLD wird uns optisch und mit seinem starken Impuls durch diese Zeit begleiten.
Unsere Pfarrkirche ist täglich in der Zeit von 9 - 16 Uhr geöffnet. Beim Betreten und Aufenthalt im Kirchenraum ist eine FFP-2 Maske verpflichtend zu tragen.

SONNTAG, 14. FEBRUAR 2021 - 6. SONNTAG im Jahreskreis

9 Uhr: PFARRMESSE 


verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen:
>   Tragen einer FFP-2 Maske,
>   Desinfektion der Hände beim Betreten
>   Einhalten eines Mindestabstandes von 2 Metern im Kirchenraum
      sind für alle Gottesdienstbesucher verpflichtend!
Durch die Erweiterung des Mindestabstandes auf 2 Meter können nur maximal 30 Personen
den Gottesdienst unserer Pfarrkirche mitfeiern!

Die begrenzte PERSONENZAHL macht eine persönliche ANMELDUNG zur Mitfeier erforderlich:

Wenn Sie zur Pfarrmesse nach Piber kommen und mitfeiern möchten,
rufen Sie bitte unbedingt bis spätestens SAMSTAG, 13. Februar 2020, 18 Uhr
die Mobiltelefonnummer von Pfarrer Mag. Hans FUCHS an:

0664 35 76 166  

und geben Sie Ihre Absicht zur Mitfeier der Pfarrmesse am Sonntag, 14. Februar 2021 bekannt!

Der Zugang zum Gottesdienst ist nur durch das Hauptportal an der Westseite der Kirche möglich!
Nach dem Gottesdienst müssen die Mitfeiernden den Kirchenraum durch das Portal an der Nordseite (ohne STAUBILDUNG!) verlassen.

In den besetzbaren Kirchenbänken sind jeweils zwei Sitzplätze, die besetzt werden können, grün markiert.
Maximal vier Personen aus dem gleichen Haushalt können in einer Bank Platz nehmen.
Jede zweite Kirchenbank ist mit einem roten Band gesperrt und darf nicht besetzt werden!

Unser bereits bewährter WILLKOMMENDIENST aus Mitgliedern des PGR und der FRAUENRUNDE
wird für die Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen sorgen.

Wir bitten alle, die sich zur Mitfeier des Gottesdienstes telefonisch angemeldet haben,
dann um spätestens 8:55 Uhr in den Kirchenbänken die Plätze einzunehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis ud Ihre MIthilfe!
 

ERSTER ÖFFENTLICHER PFARRGOTTESDIENST IM JAHR 2021

SONNTAG, 7. FEBRUAR 2021 - 5. SONNTAG im Jahreskreis

Nach dem "Lock-down" sind jetzt ab diesem Sonntag wieder öffentliche Gottesdienste - allerdings unter verschärften Schutzmaßnahmen - möglich:
Das Tragen einer FFP-2 Maske, die Desinfektion der Hände beim Betreten und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 2 Metern im Kirchenraum sind dazu für alle Gottesdienstbesucher verpflichtend!
Durch die Erweiterung des Mindestabstandes auf 2 Meter können in unserer Pfarrkirche nur maximal 30 Personen die Gottesdienste mitfeiern!

Unser bereits bewährter WILLKOMMENDIENST aus Mitgliedern des PGR und der FRAUENRUNDE wird für die Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen sorgen.

Die Pfarrmesse beginnt wie gewohnt um 9 Uhr. Gegen Ende des Gottesdienstes an diesem "Lichtmess-Sonntag" werden auch KERZEN gesegnet und der traditionelle "BLASIUS-SEGEN" allgemein gespendet.

Da eine Anmeldung und das Erstellen einer Teilnehmer-Liste so kurzfristig nicht mehr möglich ist, müssen wir an diesem Sonntag noch "improvisieren":
Sollte eine größere Anzahl als die erlaubten 30 Personen teilnehmen wollen, werden die "überzähligen" Personen gebeten, sich in den KIRCHHOF (Südseite der Kirche) zu begeben und mittels akustischer
Übertragung die Pfarrmesse dort mitzufeiern!

Wir bitten um Ihr Verständnis, rücksichtsvolles Verhalten und aktives Mithelfen bei der Bewältigung der Gottesdienst-Oganisation, wie sie vom PGR in der Online-Konferenz am 4. Februar überlegt und beschlossen wurde!
Wenn es die Witterung zulässt, möchten wir auch diesen ersten Pfarrgottesdienst im Jahr 2021 wieder als "Freiluft-Gottesdienst" im Kirchhof halten, damit eine größere Anzahl der MItfeiernden möglich ist!

 

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR - Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

SONNTAG, 31. JÄNNER 2021 - 4. SONNTAG IM JAHRESKREIS

HAUSANDACHT zur SONNTAGSFEIER

 

Wir zünden die SONNTAGSKERZE an und beginnen

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Einstimmung (GL 84)

Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschaff'nen Lichte,
schick uns diese Morgenzeit
deine Strahlen zu Gesichte,
und vertreib durch deine Macht unsre Nacht.


Such uns heim mit deiner Kraft,
o du Aufgang aus der Höhe,
dass der Sünde bitt're Haft und des Zweifels Not vergehe.
Gib uns Trost und Zuversicht durch dein Licht.


Birg in deiner treuen Hut alle, die den Tag erleben;
schenke den Verzagten Mut,
dass sie sich gestärkt erheben,
deinem Licht entgegenschau'n und vertrau'n.

                                                                             
Kyrie

Herr Jesus Christus,
wir stehen manchmal ratlos und hilflos
vor den Anforderungen,
denen wir täglich ausgesetzt sind.
Herr, erbarme dich unser.


Viele Dinge, die täglich geschehen, machen uns sprachlos
und wir möchten uns vor ihnen verschließen.
Christus, erbarme dich unser.


Du hast den Menschen
neue Zukunft und Freiheit gegeben.
Herr, erbarme dich unser.

 

Eröffnungs-Gebet

Gott, Vater im Himmel,
du lädst uns täglich neu ein, auf dich zu vertrauen,
ja, uns dir mit allem anzuvertrauen.
Mit unserer Freude,
unserem Glück,
aber auch mit unseren Ängsten, Nöten und Leiden.
halten wir dir unser Leben hin.
Nimm du uns bei der Hand und lenke unsere Schritte
durch Christus, unseren Herrn.

 

Evangelium – Mk 1, 21 - 28

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge  
    und lehrte.
Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat,
nicht wie die Schriftgelehrten.

In ihrer Synagoge war ein Mensch,
   der von einem unreinen Geist besessen war.
Der begann zu schreien:
   Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
Ich weiß, wer du bist:
der Heilige Gottes.
Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her
   und verließ ihn mit lautem Geschrei.
Da erschraken alle
und einer fragte den andern: Was ist das?
Eine neue Lehre mit Vollmacht:
Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
Und sein Ruf
   verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus.

 

Gedanken zum Evangelium:

Die Menschen in Kafarnaum, von denen das Evangelium heute spricht,
erlebten es doppelt anders.Zum einen war da ein anderer Prediger.
Es war niemand aus ihrem Ort. Es war kein vertrauter Mensch,
dessen Lieblingsthemen man kennt. Es lohnt sich vielleicht,
ihm aufmerksam zuzuhören. Diese Hoffnung erfüllte sich:
„Die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat“ (Mk 1,22).

Und dann war da noch der Vorfall mit dem einem Besucher.
Mag er auch an der Seele krank gewesen sein, sein Herz war es nicht.
Dieser Mann begegnete in Jesus nicht nur einem,
der mit einer gewissen Vollmacht lehrt.
Er spürte in ihm die Kraft Gottes.

Die Menschen in der Synagoge hatten nicht nur etwas
Außergewöhnliches zu berichten.
Sie spürten ihre Betroffenheit und die tiefe bohrende Frage:
Wie stehe ich zu diesem Jesus und seiner Lehre?

Es war dieses Mal anders und es war gut.
Die Menschen in Kafarnaum spürten das.
Sie konnten auch zu Zeugen werden. Sie konnten sagen:
„Ich habe ihn erlebt. Ich weiß, wie überzeugend er ist.
Ich weiß sogar, dass durch ihn neue Dinge geschehen.
Er macht rein.Er befreit aus der Isolation.
Ich war einmal dabei und kann mich immer noch gut daran erinnern.“                           
(P. Norbert Riebartsch)


Stille

 

Lobpreis

Guter Gott und Vater,
wir sind hier, um dir zu danken und dich zu preisen.
In dir erkennen wir den Großen und Allmächtigen,
der unser Leben und unser Schicksal in den Händen hält
und der sich um uns sorgt wie ein guter Vater um seine Kinder.

Einst hast du Propheten eingesetzt,
und sie beauftragt, deinem Volk deinen Willen mitzuteilen
und ihm in schwierigen Zeiten kraftvoll voranzugehen.

Nachdem die Zeit dafür reif war,
hast du Jesus von Nazareth gesandt.
Klar und entschieden hat er den Menschen
den Weg zum wahren Leben gewiesen.
Mit göttlicher Vollmacht hat er
der Macht des Bösen Einhalt geboten.

Sein Geist ist auch heute unter uns gegenwärtig
und stärkt alle, die von der Not ihres Lebens niedergedrückt werden.
Er lehrt uns, das Gute zu erkennen und zu tun,
und er gibt uns die Kraft, dem Bösen zu widerstehen.

Für dein machtvolles Wirken in dieser Welt danken wir dir
mit allen, die auf dich hören und auf das endgültige Kommen deines Reiches warten.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen

 

Fürbittgebet

Herr Jesus, du hast mit Vollmacht verkündet und in Freiheit gesetzt.
Wir bitten dich:  Christus, höre uns – Christus, erhöre uns!

 

Wir bitten dich für die Menschen, die gerade in Quarantäne sind:
Christus, höre uns – Christus, erhöre uns!

 

Wir bitten dich für die Menschen, die auf der Suche nach Wahrheit sind:
Christus, höre uns – Christus, erhöre uns!

 

Wir bitten dich für die Menschen, die sich als angeschlagen und verwundet erleben:
Christus, höre uns – Christus, erhöre uns!

 

Wir bitten dich für die Menschen, die trauern.
Christus, höre uns – Christus, erhöre uns!

 

Wir bitten dich für die Menschen, denen du nun bei dir endgültige Erlösung schenkst:
Christus, höre uns – Christus, erhöre uns!

 

Auf dich, Herr, können wir vertrauen,
heute und alle Tage unseres Lebens. – Amen.

 

Mit den Worten Jesu wollen wir nun beten:

VATER UNSER ...

GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
 

Gebet

Treuer Gott,
dir bleibt nicht verborgen, wenn uns die Worte ausgehen,
wenn wir enttäuscht sind und keinen Mut mehr haben.
Du kennst die Wege, die wir hinter uns haben.
Mit vielem sind wir nicht im Reinen.
Nicht einmal mit uns.
Vor dir liegen aber auch die Wege offen,
die wir gehen werden.
Bewahre uns vor einem Niemandsland.
Hilf uns, einander nicht auf Schuld festzulegen,
Animositäten zu pflegen
und alles besser zu wissen.
Stell uns dein Reich vor Augen.
Schenke uns deine Liebe.
Lass uns dann gemeinsam schauen, wachsen und gehen.
Bis du vollendest, was wir nicht vollenden können.
In und mit Christus, dem Anführer ins Leben.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Abschluß

Jesu Zuhörinnen und Zuhörer spürten,
dass von ihm eine Kraft ausgeht, die verändert.
Was als schwer erfahren wird, verändert sein Gesicht.
Was traurig macht, fängt an, sich zu wandeln.
Was verwundet ist, erfährt Heilung.
So erfahren Menschen Jesus.
Damals vor 2000 Jahren, aber auch heute,
wenn wir uns auf ihn und seine Botschaft einlassen.
Dazu sind wir eingeladen auch in unserem Alltag.
Uns gilt seine heilende frohe Botschaft.                                                                           


Segensgebet

Gott,
immer wenn wir deine Nähe spüren,
geschieht etwas in uns.
Sie macht uns frei und lässt uns wachsen.
Wir erbitten dazu deinen Segen für heute und für die Woche.

So segne uns, du dreifaltiger Gott,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

 

Gelobt sei Jesus Christus.

In Ewigkeit. Amen


Maria mit dem Kinde lieb
uns allen deinen Segen gib. Amen.

 

 

 

 

Liebe Pfarrmitarbeiter*innen und Pfarrangehörige!

Hier einige aktuelle Informationen:

• Die derzeit in unserer Diözese geltende Rahmenordnung zur Feier der Gottesdienste sowie die davon abgeleiteten übrigen diözesanen Richtlinien wurden von unserem Bischof bis vorerst 7. Februar 2021 verlängert.

• Seit Sonntag, dem 3. Jänner 2021, wurden in unserer Pfarre die Gottesdienste ausgesetzt.  Bis Sonntag, 7. Februar, können weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Für die Zeit danach wird eine erneute Evaluierung erfolgen.

• In den letzten Monaten konnten coronabedingt keine Taufen stattfinden und mussten (auch schon vom Vorjahr!) aufgeschoben werden. Auch zurzeit sind keine Taufen möglich. Sofern die zum gegebenen Zeitpunkt geltenden diözesanen Vorgaben dies erlauben sind Taufanmeldungen wieder möglich. Bitte um Verständnis und Flexibilität hinsichtlich Terminwahl.

• Mehrere kirchliche Trauungen mussten vom Jahr 2020 auf heuer verschoben werden. Die Termine dafür sind erst teilweise fixiert. Wir bitten um Verständnis, dass die Feier der vom Vorjahr auf heuer verschobenen kirchlichen Trauungen terminlich vorrangig behandelt werden. Wer heuer eine sakramentale Ehe schließen möchte, möge bitte bitte daran denken, dass voraussichtlich auch noch im Sommer 2021 – je nach epidemiologischer und gesetzlicher Lage – mit unumgänglichen Einschränkungen in Bezug auf die gemeinsamen Feierlichkeiten, somit auch auf die kirchliche Feier der Trauung zu rechnen ist (z.B. eine auf Grund von Mindestabstand [derzeit 2 m] massiv reduzierte Gästezahl, die raumbedingt in unserer Pfarrkirche zwischen ca. 20 und 40 Personen liegt).

• Mit der Religionslehrerin der VS-AFLING, Frau Katharina JANACH, haben wir den Termin für die ERSTKOMMUNION vorläufig für SONNTAG, 2. Mai 2021, 9 Uhr geplant. Vorausgesetzt, dass die Corona-bedingten Maßnahmen dies möglich machen.

• Bezüglich der FIRMVORBEREITUNG und FIRMUNG in unserer Pfarre kann zurzeit noch keine nähere Information gegeben werden. Wir werden umgehend Informationen geben können, wenn ein sich ein gangbarer Weg abzeichnet.

Mit der Bitte um Verständnis und konstruktive Mithilfe

Mag. Hans Fuchs, Pfarrer

24. JÄNNER 2021 - 3. SONNTAG im JAHRESKREIS

HAUSANDACHT
WORT-GOTTES-FEIER  in den Familien


Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Einstimmung

Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

 

Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkomm‘nes Blau.

 

Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!
Dank überschwenglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.
                                                  (Jürgen Henkys)
Kyrie
 

Herr, Jesus Christus,
der Geist Gottes hat dich angetrieben,
die Frohe Botschaft vom Reich Gottes den Menschen nahe zu bringen.
Herr, erbarme dich unser.


Du rufst die Menschen auf,
dir auf deinem herausfordernden Weg zu folgen.
Christus, erbarme dich unser.


Du sendest uns aus,
deine Frohe Botschaft in unsere gegenwärtige Welt hineinzutragen.
Herr, erbarme dich unser.
 

Eröffnungs-Gebet


Gott,
dein Sohn beruft Menschen,
die an seiner Sendung teilnehmen.
Schenk uns Freude über unsere eigene Berufung
und mache uns zu glaubwürdigen Boten deiner Liebe.
Durch Christus, unseren Herrn.

 

Evangelium – Joh 1, 35 - 42

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Nachdem Johannes ausgeliefert worden war,
   ging Jesus nach Galiläa;
er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt,
das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um und glaubt an das Evangelium!

Als Jesus am See von Galiläa entlangging,
   sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
   die auf dem See ihre Netze auswarfen;
sie waren nämlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen:
  Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen
   und folgten ihm nach.

Als er ein Stück weiterging,
   sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus,
   und seinen Bruder Johannes;
sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sogleich rief er sie
und sie ließen ihren Vater Zebedäus
   mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück   und folgten Jesus nach.  


Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus.


Stille

Gedanken zum Evangelium:

Die Stimme Jesu
Viele Stimmen weisen in die Zukunft. Die wichtigste hören wir heute im Evangelium.
Jesus tritt das erste Mal auf.
Das Markusevangelium fasst den Kern seiner Botschaft so zusammen:
Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
„Erfüllt“ sagt, es gibt nicht mehr gestern, heute und morgen, nur noch das Neue.
Jetzt kümmert sich Gott selbst um die Welt.
Sie soll so sein, wie er sie haben möchte.
Wie, das wird im Evangelium entfaltet.
Wer möchte da nicht mehr erfahren, mitkommen, dabei sein?
Kommt her, mir nach, sagt Jesus.
Nicht Einzelne pickt er heraus, sondern Leute, die schon irgendwie zusammengehören:
ein Brüderpaar, ihre Arbeitskollegen, auch sie Brüder – Leute also, die miteinander unterwegs sind.
Die voneinander wissen, dass sie nicht irgendeiner verrückten Idee folgen.
Leute, die sich aufeinander verlassen können bei der Arbeit und in dem, was sie erzählen und gut finden.
Damals entstand ein Schneeballeffekt. Und heute?
Das wird zu einem gewissen Teil an uns liegen …
                                                               (Jakob Mitterhöfer SVD)


Stille


Lobpreis

Guter Gott,
wir kommen zu dir, um dir zu danken:
Du erbarmst dich deiner Geschöpfe
und führst sie auf den Weg zurück,
der sie zum ersehnten Leben führt.


Durch die Propheten hast du dein auserwähltes Volk ermahnt,
dem mit dir geschlossenen Bund treu zu bleiben.
Durch Jesus von Nazareth hast du einen neuen Bund gestiftet
und allen, die auf seinen Ruf zur Umkehr hörten,
die Macht gegeben, deine Töchter und Söhne zu werden.


Er hat Menschen berufen,
alles zu verlassen und ihm nachzufolgen.
Durch sie hat er Menschen aus allen Völkern und Nationen gesammelt
und in dein heiliges Volk eingegliedert,
damit sie ewiges Leben haben.


Du berufst auch heute Frauen und Männer,
die das Wissen um dein Reich lebendig halten
und dein Volk ermahnen, sich mit ungeteiltem Herzen auf dich
und das endgültige Kommen deines Reiches auszurichten.


So danken wir dir mit allen Heiligen,
dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen
und in deiner Gegenwart zu leben
in der Kraft des Heiligen Geistes.
Amen

 

Fürbittgebet:

Guter Gott, du siehst die Nöte der Menschen. Höre auf unsere Bitten:

Wir bitten für alle, die in der gegenwärtigen Krise
ihre Beschäftigung und ihr Einkommen verloren haben.
Führe sie aus Unsicherheit und Not heraus.

 

Wir bitten für alle, deren Leben durch eine plötzliche Krankheit
oder einen Schicksalsschlag durcheinander geraten ist.
Lass sie wieder Halt und Gesundheit finden.

 

Wir bitten für alle, die du berufst, einen Dienst in der Kirche auszuüben.
Lass sie spüren, dass sie gebraucht werden,
und gib ihnen die Kraft, ihrer Berufung zu folgen.

 

Wir bitten dich für alle, die einen Beruf oder eine ehrenamtliche Tätigkeit
zum Wohl der ganzen Gesellschaft ausüben.
Lass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sein
und schenke ihnen Freude an ihren Aufgaben.

 

Wir bitten dich für alle unsere Verstorbenen,
besonders für jene, denen wir in unserer Pfarrgemeinde Dank schulden.
Schenke ihnen ewige Freude und Erfüllung bei dir.

 

Gott und Vater aller, dein Reich komme und schenke uns allen Frieden und Sicherheit.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.



VATER UNSER

GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA
 

Gebet


Herr, guter Gott,
du sprichst uns an mit deinem Wort,
du richtest uns auf und machst uns Mut,
du erfüllst unsere Herzen mit deiner liebenden Gegenwart.

Überall auf der Welt lassen sich Menschen von dir ansprechen.
Männer und Frauen, Junge und Alte machen dich zur Mitte ihres Lebens,
leben aus deinem aufmerksamen Zuspruch
und setzen sich dafür ein, dass deine Liebe spürbar wird.

Herr, es ist schön, zu deiner Gemeinschaft zu gehören.
Wir freuen uns, dass du mit uns unterwegs bist,
uns sensibel machst und uns aufrüttelst, das unsere zu tun,
damit die Welt gerade durch uns liebevoller wird.

Berührt durch deine Liebe und begleitet durch dein Wort
dürfen wir zu Freuden-Boten deiner Liebe werden.
Du schenkst uns deinen Heiligen Geist,
der unser Lebensatem ist,
uns stärkt und sendet, deine Liebe zu leben.
Hier. Heute. Immer. Überall. - Amen.

                                                                                                        

Segensgebet

Gott, Anfang und Ende,
zeitlos und doch in jeder Zeit -
segne uns.

Du, Schöpfer und Erhalter der Welt,
in allen Dingen finden wir die Spuren deiner Liebe -
bewahre uns.

Du, Erlöser und Befreier aller Menschen,
in allen unseren Worten liegt die Sehnsucht nach dir –
behüte uns.

Du, Vollender alles Unfertigen,
in unseren Häusern und Ruinen will dein Geist wohnen,
leite uns.

So segne uns, du dreifaltiger Gott,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

 

Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen


Maria mit dem Kinde lieb
uns allen deinen Segen gib. Amen.

                                                                  Texte und Gebete in Auswahl aus: Predigtforum der Redemptoristen.

17. JÄNNER 2021 - 2. SONNTAG im JAHRESKREIS - "WELTTAG DER RELIGIONEN"


Der Weltreligionstag am 17. Jänner hat die zweifache Absicht, „die Aufmerksamkeit auf die Harmonie der spirituellen Prinzipien und die Einheit der Weltreligionen zu lenken und herauszuarbeiten, dass die Religionen der Welt eine treibende Kraft für die Einheit der Menschen sind“ (so heißt es auf der Homepage der Baha‘i Erfurt). „Erfunden“ wurde dieser Bedenk-Tag von den Anhängern der Baha‘i-Religion in den USA, inzwischen wird er in rund 80 Ländern der Welt gefeiert.

Es lohnt sich, an diesem Tag auf die Suche zu gehen: Was verbindet uns „Gläubige“? Uns Christen und alle anderen Gläubigen? Welche Sehnsucht wohnt in uns allen, und wie können wir in unseren Herzen und in unserer Welt Raum schaffen für Gott? Wie können wir die Hoffnung hochhalten als Zeichen für so viele, die in Verzweiflung und Resignation unterzugehen drohen? Es würde sich lohnen, darüber mit Muslimen ins Gespräch zu kommen, mit Juden (heute ist ja auch der Tag des Judentums) und mit Freikirchlern und zu entdecken, was uns verbindet – und mag es noch so wenig sein.

Der Weltreligionstag muss auch Anlass sein, das Recht auf Religion zu verteidigen. Dort, wo Menschen ihren Glauben verbergen müssen, aber auch da, wo der Wunsch nach Religionsausübung ignoriert, verlacht, oder infrage gestellt wird. (...) Einen Weltreligionstag, der das Gemeinsame sucht – nein: Gläubige, die nicht nur an diesem Tag das Gemeinsame und gemeinsam Wertvolle suchen –, brauchen wir wohl dringender denn je.
(Christina Brunner)

 

Bedingt durch den "Lock-down" sind wir auch an diesem Sonntag angewiesen, HAUSKIRCHE zu leben und mit einem gemeinsamen Gebetstext die Sonntagsfeier räumlich getrennt, aber im Geiste verbunden zu halten.
Wir laden sehr herzlich dazu ein!

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

 

 

HAUSANDACHT 17. JÄNNER 2021 – 2. SONNTAG i. JK.

Texte und Gebete in Auswahl aus: Predigtforum der Redemptoristen u.a.

 

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Eröffnung

Kommt und seht! - Diese Einladung Jesu an die Jünger
gilt auch für uns heute.
Lassen wir uns ein auf den, der uns einlädt.
Öffnen wir uns für sein Wort,
verweilen wir bei ihm und lassen wir uns erfüllen von dem, der uns Heil schenkt.
Und: Lassen wir ihn ein in unsere Herzen.
Schenken wir seinem Geist eine Wohnstatt in uns.

Kyrie

Mit unseren Hoffnungen, Fragen und Sorgen kommen wir zu dir. Bei dir haben sie einen Platz.
Herr erbarme dich unser.

 

Mit unserem Glauben und unseren Zweifeln kommen wir zu dir. Bei dir finden sie ihr Zuhause.
Christus erbarme dich unser.

 

Mit unseren Träumen, Visionen und mit unserem Suchen kommen wir zu dir. Bei dir dürfen sie sein.
Herr erbarme dich unser.
 

Eröffnungs-Gebet:


Guter Gott
dein Sohn hat uns in dein geistiges Haus eingeladen: “Kommt und seht!”
So sind wir dankbar und freudig versammelt, räumlich getrennt - aber im Geiste verbunden -
mit und in unserer Pfarrgemeinde hier in Piber.
Mache unser Herz und unseren Verstand bereit,
dass dein Geist darin wohnen kann, und das Wort der Frohbotschaft auf fruchtbaren Boden fällt.
So bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

 

Evangelium – Joh 1, 35 - 42

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit
   stand Johannes wieder am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm.
Als Jesus vorüberging,
   richtete Johannes seinen Blick auf ihn
und sagte: Seht, das Lamm Gottes!

Die beiden Jünger hörten, was er sagte,
   und folgten Jesus.
Jesus aber wandte sich um,
und als er sah, dass sie ihm folgten,
   sagte er zu ihnen: Was sucht ihr?
Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt:
   Meister, wo wohnst du?
Er sagte zu ihnen: Kommt und seht!
Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte,
und blieben jenen Tag bei ihm;
es war um die zehnte Stunde.

Andreas, der Bruder des Simon Petrus,
   war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten
   und Jesus gefolgt waren.
Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon
und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden -
das heißt übersetzt: Christus.- der Gesalbte.
Er führte ihn zu Jesus.
Jesus blickte ihn an
   und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen,
das bedeutet: Petrus, Fels.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus.

 

Gedanken zum Evangelium:

Da steht Johannes mit seinen Jüngern am Jordan, sieht Jesus vorbeikommen und begrüßt ihn.
Die Jünger des Johannes werden neugierig und wollen über Jesus mehr wissen.
Interessant ist es nun, wie sie das anfangen.
Wo wohnst du, ist ihre Frage. Das ist es, was sie an Jesus neugierig macht.
Und Jesus lädt sie ein: Kommt und seht.
Jesus öffnet seine Türen und das heißt auch: Er teilt mit ihnen nicht nur sein Brot,
er teilt mit ihnen auch einen Teil seines Lebens.
Es geht dabei aber um wesentlich mehr als nur um Offenherzigkeit und Gastfreundschaft.
Jesus ist unterwegs als Wanderprediger und - als Gottessohn.
Sein Anliegen ist Heilsverkündigung. Und das macht er nicht zuerst mit Worten, mit Predigten -
Jesus macht das mit klaren Gesten. Er lädt ein, öffnet sich den anderen.
Diese Begegnung mit den ersten Jüngern hatte nach der Darstellung des Evangelisten Johannes einen Domino-Effekt.
Weil Jesus in sein Haus eingeladen hatte, folgten den ersten Gästen noch andere - der wichtigste unter ihnen:
Petrus, der spätere Erste der Apostel.
Der Aufbau der Heilsgemeinschaft Jesu und damit auch der Kirche gründet auf Offenheit
und Gastfreundschaft: Kommt und seht. Das ist geblieben bis in unsere Zeit.
Und so sind wir als Kirche, als Pfarre, als Familie einer Pfarre immer wieder neu angefragt,
was denn für uns das Beispiel Jesu meint, wenn er sagt: Kommt und seht.
So lädt Jesus die Menschen ein, Partnerinnen und Partner Gottes zu sein.
So sollen wir als Kirche in heutiger Zeit einladen, mit Gott, der in uns wohnt, in Kontakt zu kommen.
Wir sind aufgerufen, wach zu sein und Phantasie zu haben:
ein Gespür dafür zu haben, wann und wie Gott in unserem Leben wirkt,
und nach denen Ausschau zu halten, die von uns eingeladen werden wollen: Kommt und seht.

 

Stille


Fürbittgebet:

Jesus feiert auch heute seinen Vorübergang an uns und dieser Welt. Er will angesprochen und im Gebet angerufen werden:

 

Für alle, die auf der Suche sind nach einer geistlichen Beheimatung, nach Orten, an denen du wohnst:
Gib ihnen den Mut, bei dir anzuklopfen und lass sie erfahren, wie willkommen sie sind.

 

Für Eltern, Erzieher und Seelsorger; dass sie die ihnen Anvertrauten neugierig machen auf dich. Hilf ihnen den Weg in dein Geheimnis zu zeigen.
Und gib ihnen das Gespür, Menschen dann loszulassen, wenn sie ihren eigenen Weg gefunden haben.

 

Für Menschen ohne Obdach und Arbeit, ohne Heimat und Zukunft, ohne Geborgenheit und Frieden.
Schenke rettende Auswege, ein gastfreundliches Miteinander und Brückenbauer der Versöhnung.

 

Für alle, die durch einen Schicksalsschlag, eine schwere Krankheit, das Ende einer Liebesbeziehung
oder den Tod eines nahen Menschen aus der Bahn geworfen wurden: Schenke Weggefährten, die ihnen zu Nächsten werden.

 

Für alle, die Weihnachten längst hinter sich gelassen haben und keinen Grund finden, sich im neuen Jahr auf etwas zu freuen.
Und für die, die Angst haben vor der Zukunft, die sich sorgen um schwerkranke Menschen.

 

Viele Schwestern und Brüdern haben diese weltliche Wohnstatt verlassen.
Wir bitten für unsere Verstorbenen, dass sie bei dir die Erfüllung ihrer Träume und Visionen finden.

 

Gott, dich wollen wir suchen und uns von dir finden lassen.
Komme uns entgegen und lass uns erfahren, wie nahe du uns bist in Christus, unserem Herrn.
Amen.

 

VATER UNSER ...


GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
 

Gebet


Gott,
gib uns Ohren, die deine Stimme hören,
die auch das Unbequeme
und die Not der Menschen nicht überhören,
die aber verschlossen sind
für das Böse und alles lieblose Geschwätz.
Ohren, die deinen Ruf vernehmen.

 

Gib uns Augen, die sehen, was nötig ist,
die hindurchschauen durch das Vordergründige,
die das Kleine und Unscheinbare nicht übersehen.
Augen, unter deren Blick sich andere wohlfühlen.

 

Gib uns einen Mund, der deine Wege bezeugt,
der heilende Worte spricht und Anvertrautes bewahrt,
dem alles Verletzende und Zerstörende fremd ist.
Einen Mund, der einlädt zu dir.

 

Gib uns ein Herz, in dem dein Geist wohnt,
das Wärme schenkt und reich ist an Vergebung,
das Freude und Leid der Mitmenschen teilt.
Ein Herz, das Güte und Liebe ausstrahlt,
und das uns antreibt, dir zu folgen.

So bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen

 

Segensgebet

Lebendiger Gott, segne uns:

Schenke uns Vertrauen in uns selbst
und in unsere Kräfte und Fähigkeiten.

Schenke uns Mut zum ersten Schritt
in neue Lebensmöglichkeiten.
Schenke uns Barmherzigkeit mit uns selbst, wenn wir fallen.
Schenke uns Geduld auf unserem Weg zu erfülltem Leben.
Schenke uns die Gewissheit, dass du in uns wirkst.
Erfülle uns mit deiner Lebendigkeit.

So segne uns Gott,
der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

 

Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen

 

 

SONNTAG, 10. JÄNNER 2021 - FEST TAUFE DES HERRN

Mit diesem Sonntag, 10. Jänner 2021, endet die liturgische Feier der WEIHNACHTSZEIT nach der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils.
Einer bewährten Tradition folgend bewahren wir in Piber den weihnachtlichen Glanz aber noch weiter bis zum
2. FERBRUAR: dem Fest DARSTELLUNG des HERRN, früher: MARIÄ LICHTMESS. Die geschmückten Christbäume und auch die Weihnachtskrippe am Marienaltar unserer Pfarrkirche belassen wir daher auch und gerade in diesem Jahr bis dahin!

Um 9 Uhr möchten wir die familiäre SONNTAGSFEIER zum Fest TAUFE des HERRN halten und uns dabei auch unseres christliches Wesensmerkmales neu bewusst werden: unserer TAUFE.
Dieser "Status" wird gerade in Zeiten äußerlich geforderter Distanz zum Kern des inneren Zusammenhalts durch ein gemeinsames Tauf-Bewusstseins, das uns Gemeinschaft im Geiste erleben lässt, Verbindung untereinander
mit dem dreifaltigen Gott: Wer für diese Sonntagsfeier WEIHWASSER verwenden möchte, kann dazu in unsere Pfarrkirche kommen: links vorne, beim Marien-Altar, ist der Weihwasserkessel aufgestellt. Bitte zur Abholung selber ein Gefäß mitbringen!

Bleiben Sie gesund und bleiben wir miteinander im gemeinsamen Taufglauben verbunden!
Wir bieten Ihnen wieder einen Textvorschlag für die SONNTAGS-HAUSANDACHT an und freuen uns über eine rege Teilnahme

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

 

HAUSANDACHT am SONNTAG, 10. JÄNNER 2021 – TAUFE DES HERRN

 

Wir zünden eine KERZE an, nehmen WEIHWASSER 
und beginnen mit dem Zeichen des Glaubens


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

 

Eröffnung

Der weihnachtliche Glanz erreicht mit dem heutigen Festgeheimnis ein bedeutsames Ziel:
Wir feiern die TAUFE JESU, den Moment, da für ihn klar wird, wer er ist, wozu er gekommen und gesendet ist.
Wer ich bin und wozu ich da bin, genau das wurde mir, wurde jedem von uns in der eigenen Taufe zugesprochen:
Kind Gottes bin ich, bist du, und das soll zur im Lebensalltag zur Entfaltung kommen.

 

Kyrie:

Herr, Jesus Christus, du bist das Licht, das von Gott her allen Völkern erschienen ist.  - 
Herr, erbarme dich unser.

Gott hat dich als seinen Sohn vorgestellt, an dem er Wohlgefallen hat.  - 
Christus, erbarme dich unser.

In unserer Taufe hast du auch uns zu Kindern Gottes gemacht
und als deine Schwestern und Brüder mit dem Heiligen Geist beschenkt. -
Herr, erbarme dich unser.

 

Eröffnungs-Gebet:


Gott, wir haben uns eingefunden in diesem immer noch weihnachtlich geschmückten Raum,
um zu hören, wer Jesus für uns ist:
dein Mensch gewordener Sohn, dein und unser Messias, der so sehr erwartete Erlöser.
Wir feiern seine Taufe im Jordan, wo er sich einreiht bei denen, die die Umkehr nötig haben.
An diesem Festtag bitten wir:
Öffne deinen Himmel auch über uns,
lass die Kraft deines Geistes auch in uns wirken,
damit wir deinem geliebten Sohn folgen,
Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und wirkt in Ewigkeit.
Amen.

 

Lesung:    Jesaja 42,5a. 1-4. 6-7

Lesung aus dem Buch Jesaja:

So spricht Gott, der Herr:
Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze;
das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen.
Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt,
er bringt den Nationen das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht
    und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht
    und den glimmenden Docht löscht er nicht aus;
ja, er bringt wirklich das Recht.
Er verglimmt nicht und wird nicht geknickt,
    bis er auf der Erde das Recht begründet hat.
Auf seine Weisung warten die Inseln.
Ich, der HERR, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen,
ich fasse dich an der Hand.
Ich schaffe und mache dich
    zum Bund mit dem Volk,
    zum Licht der Nationen,
um blinde Augen zu öffnen,
Gefangene aus dem Kerker zu holen
und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.
 

Wort des lebendigen Gottes
Dank sei Gott.

 

Stille

 

Evangelium - Mk 1,7-11

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

In jener Zeit
   trat Johannes in der Wüste auf
und verkündete:
   Nach mir kommt einer,
der ist stärker als ich;
ich bin es nicht wert, mich zu bücken
    und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
Ich habe euch mit Wasser getauft,
    er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa
    und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg,
   sah er, dass der Himmel aufriss
   und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
   Du bist mein geliebter Sohn,
   an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.


Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus.

 

Zum Nachdenken:

In der Erzählung von der Taufe Jesu wird dargestellt, was in der Taufe geschieht:
Auf Jesus kam der Geist Gottes herab und eine Stimme aus dem Himmel offenbart ihn als geliebten Sohn Gottes,
an dem der Vater Wohlgefallen hat.

In jeder Taufe wiederholt sich dieses Ereignis an den Personen, die getauft werden.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Taufritual mit weiteren Symbolen und Riten ausgestaltet, die unterstreichen,
was Gott uns in diesem Sakrament zusagt: Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, an dir habe ich Wohlgefallen.
Weil Gott treu ist und keines seiner Versprechen zurücknimmt, dürfen wir ihm ein Leben lang als Vater vertrauen und können wir uns auf ihn verlassen.
Diese Zusage gibt unserem Leben ein geistiges Fundament, das durch nichts überboten werden kann.
Was bedeutet das für uns Getaufte?
Der Geist Gottes wurde uns in der Taufe und später auch in der Firmung zugesagt.
Die Liebe des Vaters begleitet unser ganzes Leben.
An uns liegt es, in welcher Weise wir Gott und seinen Geist annehmen und in unserem Leben wirken lassen und was wir daraus machen.

 

Stille

 

Lobpreis

V:  In der Taufe hat uns Gott als seine geliebten Kinder angenommen. Daran soll uns das geweihte Wasser erinnern.

V:  Vater voll Erbarmen, du hast uns durch das Wasser
      der Taufe neues Leben geschenkt. – Wir loben dich -

A:  Wir preisen dich.

V:  Du führst alle getauften in deinem Sohn Jesus Christus
      zu einem heiligen Volk zusammen. – Wir loben dich -

A:  Wir preisen dich.

V:  Du erfüllst die Getauften mit dem Geist deiner Liebe
      und machst sie frei. – Wir loben dich -

A:  Wir preisen dich.

V:  Du sendest die Getauften als Zeugen der frohen
      Botschaft Christi in die Welt. – Wir loben dich -

 

Fürbittgebet:

Guter Gott und Vater, in der Taufe hast du uns als deine geliebten Kinder angenommen.
Wir bringen dir unsere Nöte und Bitten zu dir:

Wir bitten dich für alle Getauften:
Lass sie sich ihrer Gotteskindschaft bewusst sein,
schenke ihnen Freude daran und die Kraft für ihr Leben als Christen.

 

Wir bitten dich auch für alle "Brüder und Schwestern, die noch fern sind von dir":
Lass sie deine Güte und Menschenfreundlichkeit erkennen und dein Wohlgefallen finden.

 

Wir bitten dich für alle, die unter der gegenwärtigen Pandemie zu leiden haben:
Lass diese Not ein Ende finden und schenke allen, die Schaden erlitten haben, Kraft zu einem Neubeginn.

 

Wir bitten dich für alle, die in diesen Tagen zu Opfern von Falschinformationen geworden sind:
Gebiete der drohenden Spaltung der Gesellschaft Einhalt.

 

Wir bitten dich für alle, die an der Überwindung der gegenwärtigen gesellschaftlichen,
politischen und wirtschaftlichen Krise mitwirken: Stärke sie durch deinen Heiligen Geist.

 

Wir bitten dich für alle unsere Schwestern und Brüder, die ihr irdisches Leben vollendet haben:
Lass sie teilhaben am ewigen Leben, das Jesus Christus uns verheißen hat.


Vater, du willst, damit wir werden, was wir sind: deine geliebten Kinder, heute und in Ewigkeit. Amen.


VATER UNSER ...

GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
 

Gebet

O Gott, der du uns Vater und Mutter bist,
am Fest der Taufe unseres Herrn haben wir die Frohe Botschaft gehört
und den offenen Himmel gesehen.

Wir danken dir für die Zeichen deiner Liebe und Nähe.
Begleite uns in die neue Woche,
schenke uns Worte, die den Alltag verwandeln
und die Kraft, geduldig und liebevoll
mit anderen Menschen deine Zukunft zu teilen.
Im Namen Jesu, mit deinem Geist, in Ewigkeit.
Amen.

 

Segensgebet  (GL 921,1)

Gott, du bist Anfang und Ende,
du bist die Mitte unserer Zeit.
Halt über uns deine Hände,
segne uns und gib uns dein Geleit.

Das schenke uns du, allmächtiger Gott,
Vater, +  Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

 

Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen


Abschluss:
Lied/Gebet:
GL 491   (T: Friedrich Dörr 1970, M: Caspar Ulenberg 1603)

Ich bin getauft und Gott geweiht
durch Christi Kraft und Zeichen;
das Siegel der Dreieinigkeit
wird niemals von mir weichen.
Gott hat mir seinen Geist geschenkt,
ich bin in Christus eingesenkt
und in sein Reich erhoben,
um ewig ihn zu loben.
 

Aus Wasser und dem Heilgen Geist
bin ich nun neu geboren;
Gott, der die ewge Liebe heißt,
hat mich zum Kind erkoren.
Ich darf ihn rufen „Vater mein“;
er setzte mich zum Erben ein.
Von ihm bin ich geladen
zum Gastmahl seiner Gnaden.


Christus, der Herr, hat mich erwählt,
ihm mög‘ ich fortan leben.
Ihm will ich dienen in der Welt
und Zeugnis für ihn geben.
So leb ich nicht mehr mir allein,
sein Freund und Jünger darf ich sein.
Ich trage seinen Namen;
sein bleib ich ewig. Amen.

 

 

Texte und Gebete in Auswahl aus:
Predigtforum der Redemptoristen u.a..

 

HAUSANDACHT AM FEST ERSCHEINUNG DES HERRN - HL. DREIKÖNIGE

Aufgrund der besonderen Situation muss der traditionelle STERNSINGER-GOTTESDIENST am 6. Jänner 2021 ausgesetzt werden.
Wir laden wieder zum Mitmachen an der schon vertrauten HAUSANDACHT ein, mit Beginn um 9 Uhr!
Hier der gemeimsame Gebetstext dafür!

Herzlichen Dank!
Ein gesegnetes und gesundes Jahr 2021 wünschen

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

HAUSANDACHT 6. JÄNNER 2021 – HL. DREI KÖNIGE - FEST ERSCHEINUNG DES HERRN  -  EPIPHANIE

 

Kreuzzeichen

Das Fest der heiligen drei Könige ist neben dem Weihnachtsfest der zweite Höhepunkt der kirchlichen Feiern,
die an die Geburt unseres Herrn Jesus Christus erinnern. Im religiösen Brauchtum sind aus den Sterndeutern,
von denen der Evangelist Matthäus erzählt, drei Könige geworden. Ob Sterndeuter, Magier, Könige oder Weise,
es geht um respektable Persönlichkeiten, welche die Erscheinungen des Himmels und die Zeichen der Zeit wahrnehmen,
auf Gott hin deuten und aufbrechen, um Gott zu suchen und diesem Gott auf ihre Art Anerkennung zu erweisen.

Das heutige Fest ist das Fest der Gottsucher, die wir in allen Kulturen und Gesellschaftsschichten antreffen.

Alle, die in Jesus von Nazareth den Erlöser erkannt haben und in ihm den HERRN („Kyrios“) sehen,
kommen immer neu zu ihm und huldigen ihm:

 

Kyrie

Herr, Jesus Christus, du bist das Licht,  das allen Völkern erschienen ist.  -  Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Finsternis und die Dunkelheit, welche die Erde bedeckte, vertrieben.  -  Christus, erbarme dich unser.

Alle Völker wandern zu deinem Licht und zu deinem strahlenden Glanz.  -  Herr, erbarme dich unser.


Eröffnungs-Gebet:

Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.

 

Lesung:    Jesaja 60,1-6

Lesung aus dem Buch Jesaja:

Steh auf, werde licht, Jerusalem,
denn es kommt dein Licht
und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir.
Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker,
doch über dir geht strahlend der HERR auf,
   seine Herrlichkeit erscheint über dir.
   Nationen wandern zu deinem Licht
   und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Erhebe deine Augen ringsum und sieh:
Sie alle versammeln sich, kommen zu dir.
Deine Söhne kommen von fern,
   deine Töchter werden auf der Hüfte sicher getragen.

Da wirst du schauen und strahlen,
   dein Herz wird erbeben und sich weiten.
Denn die Fülle des Meeres wendet sich dir zu,  
   der Reichtum der Nationen kommt zu dir.

Eine Menge von Kamelen bedeckt dich,  
   Hengste aus Midian und Efa.
Aus Saba kommen sie alle,  
Gold und Weihrauch bringen sie
und verkünden die Ruhmestaten des HERRN.

Wort des lebendigen Gottes
Dank sei Gott.

 

Gedanken zur Lesung:

In der biblischen Erzählung von den Sterndeutern aus dem Osten, die nach dem neugeborenen König der Juden suchen, repräsentieren sie alle Menschen, die sich nicht mit dem zufriedengeben, was sie sehen, vermessen und in den Griff bekommen können. Sie erahnen hinter der sichtbaren Welt eine noch viel größere und bedeutungsvollere und gehen diesem Geheimnis nach. In dieser Art suchende Menschen gibt es in allen Kulturen und Religionen. Auch in unserer von naturwissen-schaftlichem Denken geprägten Welt gibt es Menschen, die sich nicht mit Antworten und wissenschaftlichen Entdeckungen zufriedengeben, sondern immer noch weiterfragen und weitersuchen,
die immer noch tiefer in die Geheimnisse der Welt eindringen wollen. Je tiefer sie eindringen, desto mehr staunen sie über das Entdeckte.

Den Sterndeutern stehen Menschen gegenüber, die sich mit dem begnügen, was sie in der Hand haben und für sich nützen können: mit Macht, mit Wissen. Sie sind damit beschäftigt, das, was sie haben, abzusichern. Sie brauchen nichts Neues. Sie sind nicht daran interessiert, den Dingen auf den Grund zu gehen. Neues und Ungeplantes ist für sie eine Bedrohung. Geheimnisse sind für sie in erster Linie Geheimgehaltenes. Wenn sie Geheimnisse aufdecken, verwenden sie gerne die Formel: Das ist nichts anderes als.

Die Sterndeuter finden das Kind und seine Mutter. Sie erkennen darin das Göttliche und fallen vor diesem Geheimnis ehrfürchtig staunend auf die Knie. Die Erzählung von den Sterndeutern lädt uns ein, dass jeder sich selbst fragt:
Wie gehst du mit deiner Sehnsucht nach dem Größeren, nach dem Unendlichen um?
Zu allen Zeiten und in allen Kulturen sind Menschen dieser Sehnsucht gefolgt und haben dabei Antworten gefunden, die ihr Leben auf eine neue Grundlage gestellt haben.

Im Brauchtum vertreten die "Heiligen drei Könige" Menschen unterschiedlicher Rassen und Kulturen. Noch bevor sich das Christentum als Religion etablieren konnte, noch bevor Jesus Christus geboren wurde, haben sich Menschen aus allen Völkern der Welt auf die Suche nach Gott gemacht und sind fündig geworden.

 

Stille

 

Lobpreis

Wir sagen dir Dank, guter Gott und Vater,
dass du über den Menschen, die in Finsternis lebten und im Dunkel ihren Weg gingen,
dein Licht hast aufstrahlen und alle Völker deine Herrlichkeit hast schauen lassen.


Aus deinem auserwählten Volk Israel hast du Jesus von Nazareth als Messias hervorgehen lassen.
Er ist zum Hirten des neuen Gottesvolkes geworden,
das er aus allen Stämmen und Völkern zusammenruft.


Durch ihn sind auch wir Miterben deines Reiches,
durch ihn gehören auch wir zu demselben Leib,
durch ihn haben auch wir Anteil an derselben Verheißung.


So bringen wir dir mit allen Völkern unseren Lobpreis dar,
beugen wir vor dir unsere Knie,
bringen wir dir unser Leben als Gabe unseres Dankes.
Amen

 

Fürbittgebet:

Dort, wo wir nach Gott und seinem Licht suchen, kann er in unserem Leben in Erscheinung treten
und seine Botschaft in der Welt aufleuchten.
Ihn bitten wir:   - Erhöre uns, o Gott!


Lass unsere orthodoxen Mitchristen in der Verschieden-heit ihrer Kirchen zu Frieden und Einheit finden.
- Erhöre uns, o Gott!


Lass die Machtinhaber in den verschiedenen politischen Systemen unserer Welt für Freiheit und Gerechtigkeit eintreten.
- Erhöre uns, o Gott!


Lass alle jungen Menschen Lebensräume finden, in denen sie ihre Fähigkeiten und Talente entwickeln können.
- Erhöre uns, o Gott!


Lass uns unsere eigenen Abhängigkeiten erkennen und Wege zur Freiheit finden.
- Erhöre uns, o Gott!


Lass uns in der Trauer um unsere Verstorbenen dich als den erfahren, der uns aus dem Tod zum Licht des Lebens führt.
- Erhöre uns, o Gott!


Denn im Glauben erkennen wir in dir den Stern, der über unserem Leben steht
und uns in die Freiheit der Kinder Gottes führt. Dir danken wir jetzt und allezeit. - Amen.
 

 

VATER UNSER ...

GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
 

Segen

 

Einen dreifachen Segen
gebe uns Gott, unser Herr:

Dass wir den Glauben nicht
wie einen sicheren Besitz festhalten,
sondern miteinander teilen.


Dass wir zu Wegweisern werden,
die den Weg auch selber gehen.


Dass wir zum Stern werden für alle,
die kein Licht in ihrem Dunkel erkennen können.


Dazu segne uns der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

 

Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen

 

Abschluss-Lied:  „O du fröhliche“  GL 238

1. - 3.  O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren, Christ ist geboren.
Refr.: Freue, freue dich, o Christenheit!


1. - 3.  O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen, uns zu versühnen.
Refr.: Freue, freue dich, o Christenheit!


1. - 3.  O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre.
Refr.: Freue, freue dich, o Christenheit!

         

Zum Mitsingen anhand der Aufnahme mit dem Windsbacher Knabenchor vom 23.12.2019
aus der
Pfarrkirche Meran, Südtirol:
 

https://www.youtube.com/watch?v=tJYvbPhkoTY

 

 

Texte und Gebete in Auswahl aus: Predigtforum der Redemptoristen.

 

STERNSINGEN - 2021 - ZAHLSCHEIN-SAMMLUNG

Liebe Pfarrbewohnerin, lieber Pfarrbewohner!

Das STERNSINGEN ist ein lebendiges Brauchtum, das die Frohe Botschaft von Weihnachten und
konkrete Hilfe für die Armen und Notleidenden in der Welt miteinander verbindet.
Die Sternsinger-Aktion 2021 musste, wie so vieles andere auch, heuer neu umgesetzt werden.
Aufgrund der aktuellen auch längerfristigen Corona-Situation und der damit verbundenen einschneidenden Maßnahmen konnte die Sternsinger-Aktion 2021 in unserer Pfarre Piber
nicht verantwortlich vorbereitet und kann somit auch nicht in der bekannten Form durchgeführt werden.

Daher sind zu Jahresbeginn 2021 KEINE STERNSINGER-GRUPPEN im Pfarrgebiet unterwegs,
um für die Hilfsprojekte der Katholischen Jungschar Österreichs Spenden zu sammeln.
Auch der traditionelle STERNSINGERGOTTESDIENST am FEST ERSCHEINUNG DES HERRN -
"HL. DREIKÖNIGE" muss ja aus den bekannten Gründen ausgesetzt werden.
Wir bitten Sie trotz allem um Ihre SPENDE für die DREIKÖNIGSAKTION 2021!
Wir haben in der Weihnachtsausgabe unseres Pfarrblattes einen SPENDEN-ZAHLSCHEIN eingelegt.
Es haben schon zahlreiche Pfarrangehörige davon Gebrauch gemacht und ihre STERSNINGER-SPENDE bereits überwiesen!
Sollten Sie den Zahlschein nicht mehr zur Verfügung haben, möchten wir hier noch einmal die SPENDEN-KONTODATEN bekanntgeben:

IBAN: AT03 3848 7000 0108 3385
BIC:   RZSTAT2G487
VerwendungszwecK „STERNSINGER-SPENDE PFARRE PIBER“


Es gibt auch die Möglichkeit, Ihre STERNSINGER-SPENDE in den großen OPFERSTOCK im Mittelgang unserer Pfarrkirche einzuwerfen.
Am FFEIERTAG der HL. DREI KÖNIGE, 6. Jänner 2021, können sie dazu auch eine kleine WEIHRAUCH-GABE als kleinen DANK 
für Ihre Sternsingerspende vom dort aufgestellten Tischchen mit nach Hause nehmen (pro Familie ist ein Päckchen gedacht, solange der Vorrat reicht ...).

Die Pfarrkirche ist täglich von 9:30 bis 16 Uhr geöffnet und muss in der Lock-down-Zeit mit Mund/Nasenschutz betreten werden.
Mit Sonntag, 10. Jänner 2021 wollen wir die STERNSINGER-SAMMLUNG abschließen, damit wir die pfarrlich gesammelten Spenden an die Katholische Jungschar Österreich für die Umsetzung der verschiedenen Projekte weiterleiten können!


Herzliches „Vergelt‘s Gott!“
 

Begleittext auf dem WEIHRACH-PÄCKCHEN:

Gottes Stern, zeige uns stets den Weg zum Leben.
So machten sich die Weisen auf
und folgten deinem Himmelslauf.

Gottes Sohn, ein Menschenkind:
Eine neue Zeit beginnt.
Wir haben seinen Stern gesehen und glauben nun voll Freude!

20 - C + M + B - 21

Herzlich gewidmet von Ihrer
PFARRE  P I B E R

 

STERNSINGER - SEGEN FÜR DAS NEUE JAHR:  2 0 - C + M + B - 21

Der gute Stern möge das neue Jahr zum Leuchten bringen:
12 Monate mit Blick auf ein friedliches Miteinander.
365 Tage mit Offenheit und liebendem Herz für unsere Mitmenschen und unsere Schöpfung.
Tausende Stunden voller Lebensfreude und glücklicher Momente.
CHRISTUS SEGNE UNS / UNSERE FAMILIE
und UNSER HAUS / UNSERE WOHNUNG.
Im Namen des VATERS und + des SOHNES
und des HEILIGEN GEISTES. Amen.

HAUSANDACHT zum 2. SONNTAG nach Weihnachten

HAUSANDACHT 3. JÄNNER 2021 – 2. SONNTAG NACH WEIHNACHTEN

Texte und Gebete in Auswahl nach einer Vorlage von P. Manfred Wussow


Kreuzzeichen

Das neue Jahr hat gerade angefangen. Große Hoffnungen sind ihm mit auf den Weg gegeben. Wir haben uns alles Gute gewünscht. Die inzwischen „vertrauten“ Einschränkungen spüren wir in unseren Gesichtern – auch heute. Wir feiern Gottesdienst, Hausandacht. Wir freuen uns, dass Gott uns das Beste schenkt. Das Vertrauen. Die Hoffnung. Und die Liebe. Dafür danken wir ihm. Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Ihn bitten wir:


Kyrie


Herr, du hast mit einem Wort das Licht geschaffen und uns mit einem Wort zu deinen Kindern gemacht.
Herr, erbarme dich unser.


Christus, du bist der Sohn Gottes und doch einer von uns geworden.
Christus, erbarme dich unser.


Herr, du kennst unsere Zweifel, du weißt um unsere Ängste und Vorurteile.
Herr, erbarme dich unser.

 

Eröffnungs-Gebet:


Heute bitten wir dich, Gott, der du alles geschaffen hast,
um das Wort, das hell macht, was dunkel ist,
das befreit, was gefangen wurde,
das verändert, was lähmt.

Und um die Kraft bitten wir dich,
als deine Kinder voller Zuversicht und Vertrauen zu leben,
den Dingen auf den Grund zu gehen
und in deiner Liebe anderen Menschen zu begegnen.

In deiner Nähe dürfen alle Geschöpfe aufatmen
in Jesus Christus,
der uns den Himmel öffnet.
Sein Geist macht uns glücklich.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit. - Amen.

 

Lesung:        Eph 1,3-6. 15-18

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus.

Gepriesen sei Gott,
der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet
   durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt
vor der Grundlegung der Welt,
damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.

Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt,
   seine Söhne zu werden durch Jesus Christus
   und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade.

Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.

Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken,
wenn ich in meinen Gebeten an euch denke;
denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn,
   und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört.

Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn,
   der Vater der Herrlichkeit,
   gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung,
   damit ihr ihn erkennt.
Er erleuchte die Augen eures Herzens,
   damit ihr versteht,
   zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid,
welchen Reichtum
   die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt.

Wort des lebendigen Gottes
Dank sei Gott.

 

Gedanken zur Lesung:

Hell sind unsere Tage nicht gerade. Es wird nicht nur früh dunkel – die Nachrichten des Tages sind auch wenig erhellend.
Ob die Augen des Herzens, von denen im Brief an die Gemeinde zu Ephesus die Rede ist, erleuchtet werden können?
Ein Schüler des Apostel Paulus hat dieses schöne Bild gefunden. Nur: können die Augen des Herzens mehr sehen als die beiden Augen,
die so keck in die Welt schauen? In denen wir so vieles lesen können? In denen sich Menschen sogar verlieren (und verlieben) können?

Aber die Augen des Herzens sind wohl ein Geschenk.
Für die, die von Gott erwählt, geliebt und gesegnet sind. Wir sollen sehen können, zu welcher Hoffnung wir berufen sind,
welcher Reichtum uns zuteil wird, welcher Geist unter uns waltet. Eine ganz eigene Welt tut sich auf, in der nicht nur die Liebe alles zählt und wiegt,
sondern Gottes Lob in allen Dingen liegt. Wie sagt der „Kleine Prinz“? „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“

Aber: es ist eine lichtvolle Geschichte: Gott hat uns aus Liebe, vor aller Zeit schon, ohne unser Zutun, als seine Söhne und Töchter,
als seine Kinder bestimmt – und eben auch als Erben.
Die Augen des Herzens! Sie sehen tatsächlich mehr als das, was vor Augen ist. Sie sehen Gott.
Hell sind unsere Tage nicht gerade. Es wird nicht nur früh dunkel – uns kommt leicht die Hoffnung abhanden.
Doch mitten drin: Gott!
Heute, noch am Anfang des neuen Jahres, wünschen wir uns Augen des Herzens!
Wir erbitten einen neuen Blick darauf, aus den Fängen der Pandemie befreit zu sein,
unbefangen zu leben und einander nahe kommen zu können.


Stille

 

Lobpreis

Großer Gott, wir danken dir für Jesus Christus,
er ist das Wort, durch das alles geworden ist und das Fleisch geworden ist,
um unter uns zu wohnen und Glanz und Elend des menschlichen Lebens mit uns zu teilen.


Großer Gott, wir danken dir für Jesus Christus, durch ihn hast du uns erwählt vor der Erschaffung der Welt
und hast du uns berufen, deine Töchter und Söhne zu werden.
Durch ihn hast du uns die Macht gegeben, Kinder Gottes zu werden und an deinem Geist teilzuhaben.


Großer Gott, wir danken dir für Jesus Christus,
er ist das Licht, das unsere Finsternis erhellt und jeden Menschen erleuchtet.
Er gibt uns Hoffnung und Trost in dunklen Stunden.


Großer Gott, wir danken dir für Jesus Christus,
durch ihn haben wir deine Weisheit und Liebe erkannt,
die alles Leben hervorgebracht hat
und zur Vollendung der Schöpfung führen wird.

 

Fürbittgebet:

Mit den Augen des Herzens wollen wir in die Welt schauen,mit den Augen des Herzens Gottes Nähe entdecken.

Herr, wir sehen die große Sehnsucht, aus dem Bann der Gefahren heraustreten zu können.
Viele Menschen leiden unter Einsamkeit, viele werden in der Pflege aufgerieben, viele fürchten um ihre Arbeit.

-  Stille
 

Herr, wir sehen die Finsternis, die sich bei hellem Tages-licht an vielen Orten ausbreitet.
Flüchtlingslager werden in Kauf genommen, Menschen weltweit entrechtet und enteignet, Klimakatastrophen verharmlost.

-  Stille

Herr, wir sehen die Trauer, dass kirchliche Traditionen bröckeln oder nicht mehr tragen.
Vieles erschüttert das Vertrauen der Menschen. Erwartungen nach Einheit der Christen werden enttäuscht.
Alte und vertraute Formen verlieren sich.

-  Stille


Herr, wir sehen in das neue Jahr. So vieles geschieht gleichzeitig nebeneinander. Manches können wir be-einflussen,
manches trifft uns und müssen wir annehmen. Unsere Unsicherheit und unsere Zuversicht bringen wir zu dir.

-  Stille
 

Du, Herr, hast die Augen des Herzens.
Du schaust gütig und liebevoll zu uns,

als deine Kinder sind wir bei dir hoch angesehen.
Dir vertrauen wir uns und alle Menschen an
In Christus, unserem Herrn. – Amen.  
 

VATER UNSER ...

GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
 

Schlussgebet

Du, Gott, bist das Licht in der Finsternis,
das Wort im Schweigen,
die Liebe in der Verlorenheit:
lass uns auf deinen Wegen den Frieden finden!

Segne unsere Arbeit und unsere Ruhe,
segne die Menschen, mit denen wir gerne leben,
segne auch die Menschen, die uns fremd bleiben.
Wir schauen gespannt in das neue Jahr.
Schenke uns helle Augen des Herzens!
Um Christi willen, dein Gesicht für uns,
heute und in Ewigkeit. – Amen
 

Segen (aus: J.S.Bach: Kantate BWV 190)

"Nun, Jesus, gebe,
dass mit dem Neuen Jahr auch sein Gesalbter lebe;
er segne beides, Stamm und Zweige,
auf dass ihr Glück bis an die Wolken steige.
Es segne Jesus Kirch‘ und Schul‘,
er segne alle treuen Lehrer,
er segne seines Wortes Hörer;
er segne Rat und Richterstuhl;
er gieß auch über jedes Haus
in unsrer Stadt die Segensquellen aus;
er gebe, dass auf‘s neu
sich Fried und Treu
in unsern Grenzen küssen mögen.
So leben wir dies ganze Jahr im Segen."


Das gewähre uns der dreieinige Gott:
Vater, + Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen

 

Abschlussmusik auf Youtube:
Kantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“
BWV 190
 

https://www.youtube.com/watch?v=8yhoRjwFovM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HAUSANDACHT zum NEUJAHRSTAG 01.01.2021

Liebe Pfarrangehörige!
WIr möchten einladen, das Neue Jahr mit einer HAUSANDACHT im Kreis ihrer Familie unter den Segen Gottes zu stellen, nachdem durch die Anti-Corona-Maßnahmen keine öffentlichen Gottesdienste in der Kirche gefeiert werden dürfen. Dazu finden  Sie im folgenden einen Textvorschlag für die "Hauskirche"!

 

HAUSANDACHT 1. JÄNNER 2020 – NEUJAHRSTAG  HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA

 

Kreuzzeichen

Loblied:       GL 258 „Lobpreiset all zu dieser Zeit"

1.         Lobpreiset all zu dieser Zeit,
            wo Sonn und Jahr sich wendet,
            die Sonne der Gerechtigkeit,
            die alle Nacht geendet.
Refr.:  Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt,
            der unser Leben trägt und lenkt,
            sei Dank und Lob gesungen.


2.        Christus hat unser Jahr erneut
            und hellen Tag gegeben,
            da er aus seiner Herrlichkeit
            eintrat ins Erdenleben
Refr.:  Dem Herrn...


3.        Er ist der Weg, auf dem wir geh‘n,
            die Wahrheit, der wir trauen.
            Er will als Bruder bei uns steh‘n,
            bis wir im Glanz ihn schauen.
Refr.:  Dem Herrn...


Einleitung:
Wir stehen am Anfang des neuen Jahres, dessen Beginn wir feierlich begehen.
Den Anfang der Schöpfung bewirkte Gott durch sein Wort. Er sprach und es wurde.
Auf uns Menschen kam er in besonderer Weise zu durch Jesus, geboren von Maria.
Ihr Hochfest feiern wir heute zugleich mit Neujahr.
An Maria können wir erkennen, dass Gott uns Menschen in sein Heilshandeln einbeziehen möchte
durch unser Ja zu ihm. Wir wollen das heute sehr bewusst neu bedenken und erneut Ja sagen
zum Mitwirken an dem Teil des Heilsplans Gottes, den er uns anvertrauen möchte.


Kyrie:

Herr Jesus Christus, durch deine Menschwerdung hast du den Wert und die Würde des Menschen neu ins Licht gestellt. - Herr, erbarme dich unser.

Unser Ja erwartest du für die Aufgaben, die du uns anvertrauen möchtest. - Christus, erbarme dich unser

Auf deine Mithilfe und Gnade dürfen wir bauen und fest vertrauen. Herr, erbarme dich unser.


Eröffnungs-Gebet:


Du, Gott, hältst die Zeit in deinen Händen.
Wir danken dir für das neue Jahr.
Du vertraust uns viele Tage an
und viele Menschen.
Wir werden Glücksmomente erleben,
manchmal werden wir um Worte ringen,
manchmal auch wieder schuldig werden.
Bewahre uns davor, uns zum Maßstab zu machen.
Schenke uns Geduld,
offene Ohren und ein weites Herz.
Hilf uns, wie Maria dein Wort zu bewahren.
Dann können wir gemeinsam durch das Jahr gehen,
einander an die Hand nehmen
und auch anstrengende Wege gehen.
In deiner Liebe sind wir zu Hause,
in Christus, unserem Herrn, unseren Bruder.
Amen


Evangelium - Lk 2,16-21

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem
   und fanden Maria und Josef
   und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort,
   das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über das,
   was ihnen von den Hirten erzählt wurde.
Maria aber bewahrte alle diese Worte
und erwog sie in ihrem Herzen.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott
und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten,
   so wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren
   und das Kind beschnitten werden sollte,
   gab man ihm den Namen Jesus,
den der Engel genannt hatte,
   bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Lob sei dir, Christus!


Gedanken zum Evangelium:


Es ist zum Staunen: Dass wir heute ein Marienfest feiern, genauer: ein Hör-Fest, verdanken wir ganz und gar den Hirten.
Ihre Namen kennen wir nicht. Sie haben es in keinen Heiligenkalender geschafft. Aber Gott hat seine Freude daran,
uns nicht nur seine Menschwerdung zu verkünden, sondern uns in Menschen zu begegnen, die sein Geheimnis gehört haben.

Maria - die große Hörende, die Gottes Wort in ihrem Herzen bewegt. Sie bringt das Wort zur Welt.
Und dass die Hirten da eine so große Rolle spielen – wer hätte das gedacht?

Die Geschichte mit den Hirten ist längst noch nicht an ein Ende gekommen. Lukas hat uns für das neue Jahr,
ganz unverhofft, Zauberworte überliefert: Staunen. Bewahren. Bewegen. Rühmen. Preisen.
Wir werden das neue Jahr kaum wiedererkennen – wenn wir alles, was wir gehört und gesehen haben,
in unseren Herzen tragen. Unsere Herzen öffnen. Menschen in unsere Herzen nehmen.
Zu Herzen nehmen. So, wie es uns gesagt worden war.

Das Kind hat den Namen bekommen, der ihm von Anfang an zugedacht war: Jesus. Gott rettet.
Ein wunderbarer Name für ein gutes, gesegnetes, gnädiges neues Jahr!

Stille


Fürbittgebet:

Guter Gott, ein neues Jahr liegt vor uns
Geschenk des Lebens - Geschenk deiner Liebe.
Es ist nicht selbstverständlich dieses neue Jahr
Pläne und Hoffnungen
Angst und Mutlosigkeit
Termine und Begegnungen
Enttäuschungen und Zuversicht -
was wird dieses Jahr für uns sein?

Du rufst uns heraus aus dem Dunkel der Nacht
du schenkst Licht, du öffnest die Zeit
vertraust uns Tage, Stunden, Minuten an

hilf uns behutsam und liebevoll, sorgsam und behütend
mit dieser Zeit umgehen, keine Stunde kehrt zurück
lass uns die Zeit nützen -
   aber uns nicht von ihr gefangen nehmen
lass uns die Zeit verschenken - aber nicht verschleudern
lass uns die Zeit genießen - aber uns nicht in ihr verlieren

gib unseren Tagen,
   unseren Stunden und Minuten dein Gesicht
hinterlasse deine Spuren, begleite uns jeden Tag
zeichne dich ein in unser Mühen und in unsere Freude
sprich dein gutes Wort über Angst und Vertrauen

sei du der Herr unserer Tage
unserer Stunden und Minuten
segne unser Tun und Lassen
segne du unser Jahr


So wollen wir nun beten,
wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:

 

VATER UNSER ...

GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
 

SEGEN


Der Herr,
aus dessen Hand du kommst,
der dein Vater ist,
segne dich,
er lasse dich gedeihen
und wachsen an Leib und Seele.

Er behüte dich
vor Angst und Gefahr
und allem Argen.

Er lasse sein Angesicht leuchten über dir,
wie die Sonne über der Erde
und sei dir gnädig,
vergebe dir deine Schuld
und mache dich frei.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich,
er schaue in Liebe auf dich
und tröste dich.
Er gebe dir Frieden,
das Wohl des Leibes
und das Heil der Seele.

So will es der Herr.
So gilt es in Zeit und Ewigkeit.
So gilt es für dich.

Und so segne uns der mitgehende Gott,
der Vater,  + der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.


Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen

 

Lied/Text zum Abschluss: GL 430

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar.
So will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.


Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.


Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern,
des Leids gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar, ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.


Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz.
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört die unser Leben ganz.


Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es: dein Licht scheint in der Nacht.


Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitert,
all deiner Kinder hoher Lobgesang.


Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

Text: Dietrich Bonhoeffer, 1944

 

Youtube-Link Zum Anhören und / oder Mitsingen:

https://www.youtube.com/watch?v=o3S6EXKsvTY

 

 

 

 

PFARRGOTTESDIENSTE ZUR WEIHNACHTSZEIT 2020

Geschätzte Pfarrangehörige!
Liebe Freunde der Pfarre Piber!


Wir wünschen Ihnen ein gnadenreiches, besinnliches Erleben und Gestalten der Advent- und Weihnachtstage!

Für die kommenden Weihnachtsfeiertage und die dafür geplanten pfarrlichen Gottesdienste möchten wir folgende wichtige Informationen vorweg geben:
Aufgrund der staatlichen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus gelten für Mitfeiernde und Teilnehmende an öffentlichen Gottesdiensten strikte Regeln:

> Nur wer sich gesund fühlt und keinerlei Anzeichen von Symptomen einer Corona-Infektion bei sich wahrnimmt, sollte an den öffentlichen Gottesdiensten teilnehmen!

Bei allen im folgenden angekündigten Gottesdiensten sind die bereits hinlänglich allgemein bekannten Maßnahmen von allen Mitfeiernden verbindlich einzuhalten:

> Tragen einen Mund/Nasenschutzes
> Handdesinfektion beim Zutritt
> Mindestabstand von 1 1/2 Metern
> kein Händeschütteln

Aufgrund der Größe unserer Pfarrkirche ist bei uns die Anzahl der Mitfeiernden auf 48 Personen im Kirchenraum begrenzt!

Die CHRISTMETTE am HEILIGEN ABEND mit Beginn um 17 Uhrhaben wir - Regen-bedingt -  in der PFARRKIRCHE gefeiert!

In der Pfarrmesse am Sonntag, 27. Dezember wird bei der WEINSEGNUNG der ORGELSCHILCHER 2020 gesegnet und steht dann gegen eine MIndestspende zur Mitnahme bereit! Der Reinerlös kommt MUSICA SACRA PIBER zugute!
Folgen Sie bitten den Hilfestellungen und Anweisungen unseres pfarrlichen WILLKOMMENSDIENSTES!

Wegen des CORONA-Lockdowns werden dann bis einschließlich Sonntag, 17. Jänner 2021, in unserer Pfarrkirche keine öffentlichen Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gehalten. Dazu bieten wir als "Ersatz" dann für die HAUSANDACHTEN jeweils Textvorschläge zum download auf unserer homepage an! Unter dem Motto: räumlich getrennt - aber geistlich im Gebet verbunden!

Vielen DANK für Verständnis und Mithilfe!

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 


DONNERSTAG, 24. DEZEMBER 2020 - HEILIGER ABEND
17:00 UHR:       C H R I S T M E T T E (DORFPLATZ PIBER)
                           (bei REGEN in der PFARRKIRCHE (maximal 48 Mitfeiernde!!)
                          Gregor HAFNER, Keyboards / Orgel
                          Ida HAFNER, Gesang



FREITAG,          25. DEZEMBER 2020 - CHRISTTAG
9:00 UHR:         W E I H N A C H T S M E S S E
                          Mag. Elvira RIEDLER, Orgel


SAMSTAG,         26. DEZEMBER 2020 - STEFANI-TAG
9:00 UHR:          P F A R R M E S S E
                           Mag. Elvira RIEDLER, Orgel


SONNTAG,        27. DEZEMBER 2020 - FEST HL. FAMILIE
9:00 UHR:          P F A R R M E S S E - JAHRESSCHLUSS-MESSE
                           SEGNUNG des ORGELSCHILCHERS 2020
                           Harald FRIPERTINGER, Flöte
                           Svetlana HÜBLER, Orgel

 

3. ADVENTSONNTAG - "GAUDETE" - SONNTAG: "FREUT EUCH!"

Wir halten um 9 Uhr den Pfarrgottesdienst in der schon bekannten Corona-bedingten Beschränkung auf 48 Mitfeiernde. Im Gottesdienst bitten wir bei der KIRCHENSAMMLUNG um eine großzügige Freiwillige Spende für die ADVENT-AKTION "SEI SO FREI"  der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMB-Ö)!

Wer sich gesund fühlt und keinerlei Anzeichen von Symptomen einer Corona-Infektion bei sich wahrnimmt, kann unter Wahrung der allgemeinen Maßnahmen wie Tragen einen Mund/Nasenschutzes, Handdesinfektion und EInhaltung des Mindestabstands von 1 1/2 Metern den Gottesdienst in unserer Pfarrkirche mitfeiern!

Nachdem unsere Pfarrkirche von 10 - 16 Uhr täglich geöffnet ist, laden wir auch speziell zum persönlichen Kirchenbesuch, zum Anzünden einer Kerze beim Marienaltar sehr herzlich ein!
Ab dem 3. Adventsonntag liegt auch die neue Ausgabe unseres PFARRBLATTS in der Kirche beim Schriftenstand zur freien Mitnahme auf!

Wir empfehlen zu diesem 3. Adventsonntag auch, den Sonntagsgottesdienst via Fernsehen oder Internet zu Hause mitzufeiern! Es gibt dazu viele Möglichkeiten!

http://www.katholisch.at/gottesdienste

Mit allen guten Wünsche  für Sie und Euch alle, die mit der Pfarre Piber verbunden ihren Gottesdienstbezug feiern!

 

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

8. DEZEMBER 2020 - HOCHFEST MARIÄ EMPFÄNGNIS

An diesem großen Marienfeiertag mitten im Advent werden wir an die Initiative Gottes erinnert. Das JA, das Maria aus Nazareth als Zustimmung zum Plan Gottes gegeben hat, hat erst die Menschwerdung Gottes durch Jesus Christus ermöglicht. Darum ist dieser MARIENFEIERTAG für uns Christinnen und Christen von großer Bedeutung: So wie Gott Maria erwählt hat, die Mutter Jesu Christi zu werden, so sind auch wir alle erwählt dazu, Gott durch unser Leben Mensch werden zu lassen.

An diesem adventlichen Marienfeiertag können wir nach dem "Lockdown" nun wieder in unserer Pfarrkirche die Pfarrmesse mit Beginn um 9 Uhr  halten, maximal 48 Mitfeiernde sind möglich.

Dem Schutz von vulnerablen Personen (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, ...) gilt unser besonderes Augenmerk. Daher gilt: Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung besteht, muss auf die Teilnahme an einer gemeinsamen Gottesdienstfeier verzichten und kann – auch zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen – keinen liturgischen Dienst ausüben.
Wer aus gesundheitlichen Gründen Bedenken hat oder verunsichert ist, ist eingeladen, daheim als Hauskirche Gottesdienst zu halten und sich im Gebet mit anderen zu verbinden; dafür können auch Gottesdienstübertragungen (Radio, Fernsehen, Livestream etc.) eine Unterstützung sein.

Für alle Mitfeiernden gilt:
>    Mund/Nasenschutz ist während des ganzen Gottesdienstes zu tragen.
>    Beim Betreten der Kirche ist HAND-DESINFEKTION erforderlich.
>    In den Bänken sind die freien Sitzplätze grün gekennzeichnet.
>    Mindestabstand von 1 1/2 Metern muss eingehalten werden.

>    Die Hl. Kommunion wird nur als HANDKOMMUNION gespendet!

Beim Betreten und Verlassen der Kirche soll Staubildung vermieden werden.
Daher gilt: Rücksichtnahme,  sich und einander Zeit lassen.

Wir ersuchen alle Gottesdienstteilnehmer diese Regeln anzunehmen und einzuhalten!

Gesegneten FEIERTAG und einen besinnlichen ADVENT!

 

2. ADVENTSONNTAG - 6. DEZEMBER 2020 - HL. NIKOLAUS

Öffentlicher Gottesdienst ist corona-bedingt noch nicht möglich, daher laden wir wieder ein,
eine familiäre HAUSANDACHT  zum 2. Adventsonntag zu halten und dafür folgenden gemeinsamen Textvorschlag zu verwenden:

 

Vorbereitung:
Die erste Kerze am Adventkranz anzünden

EINSTIMMUNG
(nach Wolfgang Bader, Türen zum Advent, 2004)

Advent.
Jesus ist gekommen.
Damals vor zweitausend Jahren.
Und er ist gegangen.
Drei Jahrzehnte später.
Jesus wird wieder kommen
am Ende der Zeiten.
Wann, wissen wir nicht.

Aber heute, an diesem Tag,
kommt er auf mich zu.
Ich will ihn erwarten,
ihn suchen,
wo man ihn nicht vermutet.

Ich will mich auf ihn einstellen,
der auf mich zukommt,
der mich nicht enttäuscht,
der bei mir bleibt als Immanuel -
Gott mit uns.
 

Die zweite Kerze am Adventkranz anzünden
 

LIED
Wir sagen euch an den lieben Advent.
sehet, die zweite Kerze brennt.
So nehmet euch eins um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan.

Freut euch, ihr Christen,
freuet euch sehr,
schon ist nahe der Herr.


KYRIE

Herr Jesus Christus, deine Ankunft können wir nicht erzwingen und beschleunigen,
wir können uns nur hoffend und betend darauf ausrichten.  – Kyrie eleison.

 Herr Jesus Christus, wir brauchen dich, die Erfüllung der Verheißungen,
dein Entgegenkommen, dein treues Bleiben bei uns und in uns.  – Christe eleison.

 Herr Jesus Christus, du bittest um unsere Sehnsucht, unsere Geduld,
unsere Erwartungsfreude – und um unsere Umkehr,
wenn wir auf Abwege geraten sind. – Kyrie eleison.

 

GEBET

Gott, deinen Advent wollen wir feiern – und wissen doch,
dass wir noch so wenig „in Stimmung“ sind.
Wir müssen noch zur Ruhe kommen.

Du kennst uns besser als wir uns selbst kennen.
Du weißt, wie sehr wir noch mit uns selbst beschäftigt sind und mit vielem anderen.
Ja, wir erleben uns hin- und hergerissen, leer und müde, erwartungslos und unaufmerksam.

Komm uns zur Hilfe, wenn uns diese Zeit der Erwartung schwerfällt.
Gerade jetzt brauchen wir dein Entgegenkommen.
Bahne du dir den Weg in unser unruhiges Herz und öffne unser Ohr.
Das erbitten wir im Heiligen Geist durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Einführung zur Lesung

Wir sind trostbedürftige Menschen.
Wir brauchen Trost, der uns vor Resignation und Schwermut bewahrt;
Ermutigung, die wir uns nicht selber einreden;
Freudenbotschaften, die mir zusagen: Gott ist im Kommen.
Der rettende Gott ist nicht "hinter uns"; er steht uns bevor!
Dem kommenden Gott entgegenwarten - das ist Advent.


LESUNG

Lesung aus dem Buch Jesaja

Tröstet, tröstet mein Volk,
  spricht euer Gott. 
Redet Jerusalem zu Herzen
und ruft der Stadt zu,
   dass sie vollendet hat ihren Frondienst,
   dass gesühnt ist ihre Schuld.
Eine Stimme ruft:
   In der Wüste bahnt den Weg des HERRN,
ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!
Jedes Tal soll sich heben,
   jeder Berg und Hügel sich senken.
Was krumm ist, soll gerade werden,
   und was hüglig ist, werde eben.
Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN,
alles Fleisch wird sie sehen.
Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen.

Steig auf einen hohen Berg,
   Zion, du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme mit Macht,
   Jerusalem, du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht!
Sag den Städten in Juda:
   Siehe, da ist euer Gott.
Siehe, GOTT, der Herr, kommt mit Macht,
er herrscht mit starkem Arm.
Siehe, sein Lohn ist mit ihm
und sein Ertrag geht vor ihm her.
Wie ein Hirt weidet er seine Herde,
auf seinem Arm sammelt er die Lämmer,
   an seiner Brust trägt er sie,
die Mutterschafe führt er behutsam.

Wort des lebendigen Gottes
Dank sei Gott
 

ANTWORTPSALM (Psalm 85, 9 - 14)

Kehrvers V/A: Lass uns schauen, o Herr, deine Huld
                        und schenke uns dein Heil! –

Ich will hören, was Gott redet: /
Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, *
sie sollen sich nicht zur Torheit wenden.
Fürwahr, sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten, *
seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. – (Kv)

Es begegnen einander Huld und Treue; *
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor; *
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. – (Kv)

Ja, der Herr gibt Gutes *
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her *
und bahnt den Weg seiner Schritte. – Kv

 

EVANGELIUM (Mk 1, 1-8)

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, Gottes Sohn.
Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja -
Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her,
   der deinen Weg bahnen wird.
Stimme eines Rufers in der Wüste:
Bereitet den Weg des Herrn!
Macht gerade seine Straßen! - ,
so trat Johannes der Täufer in der Wüste auf
   und verkündete eine Taufe der Umkehr
   zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
sie bekannten ihre Sünden
   und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren
   und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.
Er verkündete:
   Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
ich bin es nicht wert,
   mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
Ich habe euch mit Wasser getauft,
   er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.


Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus.

 

STILLE

 

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM


Auch wir
eingeladen Wegbereiter Jesu Christi
und Rufer in der Wüste zu sein -
Rufer in den Wüsten
von Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit,
Sprachlosigkeit und Oberflächlichkeit,
Ungerechtigkeit und Ausgrenzung,
Hass und Neid, Streit und Gewalt …

Auch wir
eingeladen Wegbereiter der Erlösung
und Hoffnungsbote des Lichtes zu sein -
Gottes Stimme zu Wort kommen lassen
als Botschafter Seiner Liebe
und Botschafter Seiner neuen Welt,
um den Gebeugten neuen Lebensmut
und neue Hoffnung zu schenken.

 

FÜRBITTEN

Wir gehen Gott entgegen und öffnen in der Fürbitte seinem Kommen eine Adventstür in diese Welt hinein:


Für alle, deren Seele beschädigt ist, denen man die Träume genommen hat,
die hart geworden sind, die sich und diese Welt aufgeben wollen.


Für alle, deren Innenleben wüst und ausgebrannt ist; für die, die weglos umherirren
und denen die Hoffnung des Glaubens wie eine Fata Morgana erscheint.


Für deine Kirche, dass sie heute deine Straßenarbeiterin ist
und Menschen den Weg in dein Geheimnis bereitet.


Für alle, die zu erschöpft sind, um sich noch auf etwas zu freuen;
für alle, die noch nicht wissen, wie sie Advent und Weihnachten bestehen können.


Für alle, die Angst haben vor der Zukunft;
für die, die überfordert sind in den Umbrüchen des Lebens
und nicht mehr mitkommen im beschleunigten Wandel von Kirche und Welt.


Für alle, die uns helfen, adventliche Menschen zu werden: die Kinder in ihrer Vorfreude;
die Alten im Erzählen von Erinnerungen, die stillen Beterinnen und Beter,
die alles von dir erwarten.


Für unsere Verstorbenen, die da angekommen sind, wohin wir alle unterwegs sind.
Lass sie in der Ewigkeit dein Entgegenkommen, deine offenen Arme erfahren.

 

Gott, deinen Advent können wir nicht beschleunigen, nur betend und hoffend erwarten.
Erschließe uns das Geheimnis deiner leisen Ankunft und Gegenwart.
Komme zu uns und mache alles neu. Dir sei die Ehre und der Lobpreis, jetzt und in Ewigkeit.
Amen.

 

Und so beten wir
wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER ...

 

SCHLUSSGEBET

Gott, komme und erschließe uns das Geheimnis deines Advents.
Lass uns spüren, wie sehr wir dich nötig haben.
Und öffne unser Ohr für dein leises Klopfen.

Mach uns den Kopf frei, wenn uns zu viel anderes in Beschlag nimmt.
Komme uns entgegen in Liebe und Freundlichkeit;
gehe uns nach, wenn wir die Spur unseres Lebens verloren haben.
Und halte in uns die Hoffnung wach, dass mehr auf uns zukommt,
als wir in unseren kühnsten Träumen zu hoffen wagen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

 

SEGENSGEBET als Wechselgebet


Dein Friede möge uns erfüllen.
Dein Friede möge uns unruhig machen.
Dein Friede möge uns sehnsüchtig halten.
Dein Friede möge Antwort auf unsere Fragen sein.
Dein Friede möge uns Mut zum Anderssein geben.
Dein Friede möge uns aufrütteln aus unserer Starrheit.
Dein Friede möge zu unserer Verständigung beitragen.
Dein Friede möge uns Vertrauen lehren.
Dein Friede möge uns auf die Suche schicken.
Dein Friede möge unser Herz ergreifen.
Dein Friede möge zerrüttete Beziehungen heilen.
Dein Friede sei an allen Tagen mit uns.

Dazu segne du uns,
dreifaltiger Gott:
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

 

GEBET FÜR DIE KOMMENDE ZEIT

Gerne würden wir, Herr,
jetzt einkaufen gehen,
durch die Straßen schlendern,
am Abend auf dem Markt
einen Glühwein nur.

Gerne würden wir, Herr,
wieder unter Menschen sein,
ohne Abstand,
ohne Maske
und ohne Scheu.

Aber wir lesen Zahlen,
interpretieren Prognosen
alles unter Vorbehalt,
alles mit Bangen,
alles mit Zweifel.

Dann kommst du.
Im Land der Lebenden ist deine Güte.
In der Kälte blüht ein Zweig,
im Dunkel scheint ein Funken Licht,
im Herzen weichen die Schatten.

Gerne bist du, Herr,
unter uns.
Wir blicken in Augen,
wir sehen ein Gesicht,
wir hören eine Stimme.

Dich.
Du bist einfach da.
Du bist überall.
Du kommst zu mir.

 

Zum Ausklang ein adventliches ORGELSTÜCK
z.B: Dietrich Buxtehude:
„Nun freut euch, liebe Christengmein“
gespielt von Sietze de Vries – Kampen

https://www.youtube.com/watch?v=Ww5P7_eK9zE

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Weil der 2. Adventsonntag heuer auf den Gedenktag des HL. NIKOLAUS fällt:
 

DAS HAUS VOM NIKOLAUS

 

Beim Haus vom Nikolaus denke ich nicht nur an dieses lustige Rätselspiel, sondern auch an die irdische und himmlische Heimat des Heiligen.
Das Haus vom Nikolaus mit einem einzigen Zug zu malen ist eine kleine Kunst. Es ist sozusagen „aus einem Guss“.
Wenn man das von einer Arbeit oder einem Bauwerk sagt, bedeutet das: Da ist etwas besonders gut gelungen.

Warum ist das Haus vom Nikolaus besonders gut? Wir wissen nichts von seinem Wohnhaus, wohl aber von seinem Lebenshaus.
Von ihm wird viel Gutes erzählt, so viel, dass wir sagen können: Nikolaus war selbst „ein gutes Haus“.
Er hat ein offenes Haus für Menschen in Not. Er hilft Kindern und Jugendlichen, weckt sogar Tote wieder auf und stellt die Täter zur Rede.
Er rettet Seeleute aus einem Sturm und kämpft in einer Hungerzeit für die Leute in Myra um Brotgetreide.

Nikolaus hat auch ein offenes Haus, ein offenes Herz für Gott, für seine Liebe und seinen Ruf.
Schon mit 19 Jahren wird er Priester, bald wählen ihn die Christen von Myra zu ihrem Bischof. Das ist kein bequemes Leben.
Er setzt sich ein für seine Leute, ist beim ersten Konzil im Jahr 325 dabei, wo um Kernpunkte des Glaubens regelrecht gestritten wird,
vor allem darum, ob Jesus mehr ist als ein besonders guter Mensch:
Nikolaus und viele andere setzen sich durch: Jesus ist wirklich und wahrhaftig Gottes Sohn – sonst gäbe es wohl auch kein Weihnachten.

Nikolaus ist auch für sich selbst ein gutes Haus. Wer sich selbst nicht mag, kann anderen nicht gut sein.
Nikolaus schätzt sich, weil er sich getragen erlebt von der Liebe Gottes. Das gibt ihm Freiraum und Mut,
den Ruf Gottes anzunehmen, und Fantasie, ihn auszuführen.

Sein Name ist zusammengesetzt aus zwei griechischen Wörtern: „níke“ und „láos“, also Sieg des Volkes, man könnte auch sagen: Sieg des Menschen.
Darum geht es Gott: Die Menschen sollen „Gewinner“, sollen glücklich sein.
Deshalb beruft er Menschen wie den heiligen Nikolaus, dass sie ihr Leben heller machen.
Die kleinen Geschenke am Nikolaustag erinnern uns daran, dass das Leben schön und gut zu uns ist –
und dass wir im Teilen mithelfen, dass es mehr Menschen gut geht. Denn das Haus vom Nikolaus soll ja bestehen.
Und die eigentliche Kunst ist nicht, es mit nur acht Strichen zu zeichnen,
sondern Menschen spüren zu lassen, dass wir ihnen gut sind – weil Gott uns gut ist.

 

Gebet

Guter Gott, wir danken dir für den heiligen Nikolaus.
Durch ihn machst du uns Mut, deine Liebe zu empfangen und großzügig auszuteilen.
Begleite und behüte uns auf unserem Weg und lass es Weihnachten werden in unseren Herzen.
Amen.

Nach Michael Lehmler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. ADVENTSONNTAG - ANDREAS-KIRCHWEIH-SONNTAG IN PIBER

Wir eröffnen das neue KIRCHENJAHR mit dem 1. Adventsonntag, den wir in unserer Pfarre Piber immer auch als unseren "ANDREAS-KIRCHWEIH-SONNTAG" begehen.
Seit 2010 hatte für uns dieser Sonntag des Pfarrpatrons, des Apostels ANDREAS sein besonderes Festkleid: Wir wurden alljährlich beschenkt mit der Möglichkeit, eine ostkirchliche Liturgie nach dem Byzanthinischen Ritus in unserer Pfarrkirche Piber zu erleben, gefeiert von DDr. Martin SCHMIEDBAUER und gesanglich mitgetragen vom CHRYSOSTOMUS-CHOR Graz. Auch für heuer war ihr Kommen vereinbart und auch schon angekündigt.
Durch den mit Anfang November staatlich verordneten zweiten Lockdown muss die "GÖTTLICHE LITURGIE DES HEILIGEN JOHANNES CRYSOSTOMUS" heuer in Piber ausfallen.
DDr. Schmiedbauer gedenkt der Pfarre Piber in seinem Gebet am Sonntag, 29. November und stellt für nächstes Jahr sein Kommen nach Piber wieder in Aussicht.

Nachdem also alle öffentlichen Gottesdienste bis einschließlich Sonntag, 6. Dezember 2020 (2. Adventsonntag) ausgesetzt sind, sind die Pfarrangehörigen und Freunde der Pfarre Piber wieder eingeladen und gebeten, eine HAUSANDACHT zum 1. Adventsonntag zu halten. Danke allen, die sich "einklinken" und mit Beginn um 9 Uhr den folgenden Textvorschlag zur Hausandacht annehmen und mitfeiern!

Allen einen besinnlichen und gesunden Adventbeginn und die vor allem GOTTVERTRAUEN und GLAUBENSLICHT!

 

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, PFarrer

 

 

 

HAUSANDACHT zum  1. ADVENTSONNTAG
(Zusammengestellt nach Texten von Pater Jörg Thiemann)

 

Eröffnung

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

 

Einleitung

Gott nimmt Anteil an unserem Leben, an unseren Freuden, an unseren Sorgen und Nöten.
Darum ist er in Jesus in diese Welt gekommen. Wir warten auf IHN, auf sein Wiederkommen.
Wir gehen immer mehr auf IHN zu, auf unser Heil. Das zeigt sich auch am Adventkranz.
Je mehr Kerzen wir entzünden, umso heller wird es am Adventkranz,
umso näher ist Weihnachten, das Fest seiner Geburt, umso näher kommt auch unser Heil.

Zum Beginn dieses Hausgottesdienstes entzünden wir die erste Kerze am Adventkranz:

 

Kyrie

Herr, wir zünden heute die erste Kerze am Adventkranz an.
Wir bitten dich um Licht für unser Leben.
Herr, erbarme dich unser.

 

Du kennst die dunklen Stellen in unseren Herzen.
Dir gestehen wir unsere Schuld, unseren Egoismus ein.
Christus, erbarme dich unser.

 

Wir sehen Verunsicherung und Angst bei vielen Menschen,
auch bei uns selbst. Schenke uns Solidarität, einen ungetrübten Blick und Mut zum Vertrauen.
Herr, erbarme dich unser.

 

(Wenn nicht schon am Vorabend gehalten kann jetzt die Segnung des Adventkranzes folgen:

Wechselgebet (GL 24,1)

Wir loben und preisen Gott, unseren Schöpfer:
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott.
Du hast alles erschaffen, denn du bist die Liebe und der Quell des Lebens.
Wir loben dich. – (Alle): Wir preisen dich.


In deinem Sohn schenkst du uns Licht und Leben.
Wir loben dich. – (Alle): Wir preisen dich.


Dein Geist erleuchtet unsere Herzen,
damit wir erkennen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.
Wir loben dich. – (Alle): Wir preisen dich.


Segensgebet:

Wir danken dir, Herr, unser Gott.
Du schenkst uns die Freude des Advents.
Voll Hoffnung und Zuversicht erwarten wir das Fest der Geburt deines Sohnes Jesus Christus.

Segne diesen Kranz,
um den wir uns in den Tagen des Advents versammeln.
Segne die Kerzen.
Sie erinnern uns an Jesus, der allen Menschen Licht sein will.
Und wie das Licht der Kerzen immer heller wird, so lass uns immer mehr dich und die Nächsten lieben.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Der Adventkranz kann mit Weihwasser besprengt werden. )

 

Gebet


Herr Jesus Christus,
Advent - das ist eine Zeit, in der wir auf dich warten.
Advent - das ist eine Zeit, in der wir unsere Hoffnung stärken.
Wir wollen unser Warten gestalten,
jetzt in dieser Feier,
in der wir dein Wort hören,
das uns hoffen lässt in allem, was uns bedrängt.
Wir wollen unser Warten gestalten,
wenn wir in den kommenden Wochen an dich denken,
bewusst das Zusammensein mit dir suchen,
damit wir innerlich mit dem Herzen auf dich vorbereitet sind.
Amen.

 

Evangelium

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seht euch vor, und bleibt wach!
Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen:
Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe;
dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt,
ob am Abend oder um Mitternacht,
ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus!

 

Gedanken zum Evangelium (P. Jörg Thiemann)

"Es wird alles gut!", sagte ein Mitbruder vergangene Tage, als er zum Frühstück kam.
Er sprach über Corona, über den Impfstoff und über die Möglichkeit, wie dieser Impfstoff zu transportieren sei.
Wir alle - dieses Mal kann ich das so sagen - wir alle hoffen auf ein baldiges Ende der Pandemie.
So sehnsüchtig haben wir noch nie auf etwas gehofft.
Sicher kennt jeder andere Situationen, in denen die Hoffnung groß war.
Es war die Hoffnung auf die Zusage zu einem Arbeitsplatz,
die Hoffnung, dass sich ein lang gehegter Kinderwunsch erfüllt.

Hoffnung ist das, was uns als glaubende Menschen ausmacht.
Der Grund unserer Hoffnung: Gott, seine Liebe.
Gott, der uns in Jesus seinen Sohn gesandt hat.
Jesus war in seinem Leben für viele Menschen, ganz besonders für die einfachen Menschen,
ein Hoffnungsträger. Jesus hat mit seinen Worten und Taten vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht geschenkt.

Oft jedoch ist diese Hoffnung im Auf und Ab der Geschichte in Vergessenheit geraten.
Jesus hat im Evangelium alle Hände voll zu tun, seine Zuhörer anzuhalten wach zu bleiben.
Einst wird Jesus wiederkommen, um diese Welt und auch uns zu erneuern.
Darauf dürfen wir hoffen. Wir hoffen auf vieles in der Welt.
Ich hatte am Anfang von so manchen Hoffnungen gesprochen.
Doch die große Hoffnung ist Jesus. Er kommt wieder und schenkt uns sein Heil,
er schenkt uns ewige Freude bei Gott.
Diese Hoffnung ist es, die unser Leben bestimmen soll.
Wir müssen uns mit den Katastrophen in dieser Welt genauso auseinandersetzen wie unsere Mitmenschen, sei es der Klimawandel, sei es die Pandemie oder persönliche Schicksale.
Doch der Glaube gibt uns Hoffnung. Wir leben auf Gott hin.
Wo wir uns Gott neu zuwenden, wo seine Worte wichtig sind,
wo wir unsere Sehnsucht nach Gott entdecken,
dort erfahren wir bereits die Freude und die Fülle.


Advent - eine Zeit der Vorbereitung, eine Zeit, wach zu werden, wach zu bleiben.
Vielleicht fallen - Corona-bedingt - verschiedene Angebote aus.
Werden überhaupt Gottesdienste stattfinden? Wenn ja, wie?
Dennoch können wir das Beste aus der Situation machen.
Vielleicht nehmen wir uns in der Familie hier und da Zeit für ein Gebet,
für einen schönen besinnlichen Text oder für ein ruhiges Sitzen im Kreis der Familie
rund um den Adventkranz, für das Lesen eines Bibeltextes.
Es gibt einige Möglichkeiten, unserer Hoffnung auf Jesus Nahrung zu geben.
Halten wir unsere Hoffnung wach und leben wir daraus!

 

Stille

 

Fürbitten


Herr Jesus Christus, du unsere Hoffnung gegen jede Hoffnungslosigkeit. Wir bitten dich:
 

Hilf deiner Kirche als Gemeinschaft aller, die an dich glauben und dir nachfolgen,
der Welt durch ihr Beispiel Hoffnung zu schenken.

 

Wir beten für alle, die keinen Glauben und keinen festen Halt haben.
Lass sie durch gelebten Glauben und ein überzeugendes Beispiel zu dir finden.


Richte auf, die vom Leben enttäuscht sind, deren Lebenspläne sich nicht erfüllen
und schenke ihnen Mut und Zuversicht.


Gib, dass besonders jene Menschen Ruhe bei dir finden,
die in den kommenden Wochen beruflich und privat besonders gefordert sind.


Steh denen bei, die unter der Pandemie leiden,
sei es, dass sie krank sind,
sei es dass sie unter Überlastung leiden.


Stärke alle, die wegen ihres Glaubens an dich Verfolgung erleiden müssen.


Vollende unsere Verstorbenen und lass sie endgültig ankommen bei dir.

 

Auf dich hoffen wir, an dich glauben wir, auf dich warten wir,
jetzt und in alle Ewigkeit. - Amen.

 

Beten wir nun miteinander mit den kostbaren Worten, die uns Jesus zu beten gelehrt hat:

 

VATER UNSER ...

 

LIED-MEDITATION (GL 221)    Kündet allen in der Not

 

1. Kündet allen in der Not:
Fasset Mut und habt Vertrauen.
Bald wird kommen unser Gott;
herrlich werdet ihr ihn schauen.
Kehrvers: Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.


2. Gott naht sich mit neuer Huld,
dass wir uns zu ihm bekehren;
er will lösen unsre Schuld,
ewig soll der Friede währen.
Kehrvers: Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.


3. Aus Gestein und Wüstensand
werden frische Wasser fließen;
Quellen tränken dürres Land,
überreich die Saaten sprießen.
Kehrvers: Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.


4. Blinde schau‘n zum Licht empor,
Stumme werden Hymnen singen,
Tauben öffnet sich das Ohr,
wie ein Hirsch die Lahmen springen.
Kehrvers: Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.


5. Gott wird werden Not und Leid.
Er wird die Getreuen trösten,
und zum Mahl der Seligkeit
ziehen die vom Herrn Erlösten.
Kehrvers: Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.

 

Segensbitte

Herr Jesus Christus,
wir spüren in vielem,
dass wir unterwegs sind.
Doch wir sind unterwegs zu dir
mit der Hoffnung, mit dir zu leben,
mit dir verbunden und vereint zu sein.

Diese Hoffnung erfülle unser Denken,
unser Reden und Handeln.

Diese Hoffnung sei Ansporn für unsere Mitmenschen.

Auf die Fürsprache unseres Pfarrpatrons ANDREAS bitten wir:
Segne uns, damit wir Zeugen dieser Hoffnung sind,
gesendet von dir, du dreifaltiger Gott,
Vater, Sohn + und Heiliger Geist. - Amen.

 

Gelobt sei Jesus Christus
In Ewigkeit. Amen.

Maria, mit dem Kinde lieb
uns allen deinen Segen gib.

SAMSTAG, 28. NOVEMBER 2020: ADVENTBEGINN UNTER CORONA-BEDINGUNGEN

Nachdem bis einschließlich 6. Dezember 2020 alle öffentlichen Gottesdienstes ausgesetzt sind, wird die ADVENT-ERÖFFNUNG wieder in Form einer HAUSANDACHT in den Familien unserer Pfarrgemeinde stattfinden.
Für die familiäre Segnungsfeier können Sie WEIHWASSER aus unserer Kirche abholen. Bitte dafür ein geeignetes Fläschchen selbst mitbringen. Der Weihwasser-Kessel ist vor dem MARIEN-ALTAR links neben dem Opferkerzenständer aufgestellt!
Ein Hinweis: wer mit unserem Diözesanbischof Dr. Wilhelm KRAUTWASCHL den heurigen Advent eröffnen will, kann am SAMSTAG, 28. NOVEMBER 2020 ab 17 Uhr über LIVE-STREAM auf www.kleinezeitung.at die Adventkranzsegnung zuhause miterleben und sich in die bischöfliche Andacht virtuell einklinken!

Nachfolgend finden Sie den Textvorschlag für die familiäre Feier der ADVENTKRANZ-SEGNUNG. Beim nicht öffentlichen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche wird auch diese Advent-Andacht mit Segnung des großen Kirchenadventkranzes, der heuer von Frau Irmgard TAX gebunden wurde, gehalten. Frau Tax ist dankenswerterweise spontan für Frau Heidi FUCHSBICHLER eingesprungen, die krankheitsbedingt das Binden des großen Kirchenadventkranzes heuer leider kurzfristig absagen musste!
Herzlicher Dank gebührt auch unserem PGR-Mitglied, Herrn Alexander KOLLMANN, der auch heuer wieder das Tannenreisig für den Kirchenadventkranz besorgt hat!

Wir wünschen allen Piberer Pfarrangehörigen und allen mit der Pfarre Piber Verbundenen besinnliche, gesegnete Adventtage und ein gesundes Zugehen auf das WEIHNACHTSFEST, das heuer unter ganz besonderen Bedingungen zu erwarten ist und zu begehen sein wird! Gott segne Sie und alle in Ihrem Lebenskreis und bewahre Sie rücksichtsvoll, umsichtig und gesund!


MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

Hausandacht zum Adventbeginn mit Adventkranzsegnung

 

Einstimmung

Musik (z.B.: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit)
 

Einleitung

Wir sind hier versammelt, um die Adventszeit bewusst zu beginnen.

Advent ist die Zeit des Wartens, der Vorfreude. Besonders aber auch eine Zeit des Lichtes:
In der dunkelsten Zeit des Jahres gehen wir zu auf das Licht von Weihnachten,
auf das Licht, das für uns Christus selbst ist.

Christus als das Licht der Welt: Es leuchtet uns in der Osterkerze als Zeichen der Auferstehung;
und es leuchtet uns von den Adventkränzen als Zeichen der Hoffnung.

Unser ganzes Leben lang suchen wir Menschen den Zugang zu diesem Licht -
und es ist eigentlich auch unser Auftrag: zum Licht zu kommen.
Wie aber komme ich zu diesem Licht?
Die Suche nach diesem Weg hat kein Rezept,
keine genaue Anweisung,
sondern sie ist das Leben selbst.

 

Kyrie

Herr, wir zünden heute die erste Kerze am Adventkranz an.
Wir bitten dich um Licht für unser Leben.
Herr, erbarme dich unser.

 

Du kennst die dunklen Stellen in unseren Herzen.
Dir gestehen wir unsere Schuld, unseren Egoismus ein.
Christus, erbarme dich unser.

 

Wir sehen Verunsicherung und Angst bei vielen Menschen,
auch bei uns selbst. Schenke uns Solidarität, einen ungetrübten Blick und Mut zum Vertrauen.
Herr, erbarme dich unser.

 

Schriftwort: 

Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 8,12)

In jener Zeit redete Jesus zu den Pharisäern;
er sprach: Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen,
sondern wird das Licht des Lebens haben.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Lob sei dir, Christus!

 

Gedanken zur nun folgenden Adventkranzsegnung

Zwei Zeichen sind uns heute gegeben, die uns etwas sagen wollen für unser Leben,
für unseren Glauben: Kerzen und ein grüner Kranz.


1) Eine Kerze 

Eine Kerze kann sich nicht selbst entzünden; sie ist auf andere angewiesen, die sie entflammen;
aber einmal entzündet, spendet sie Licht und Wärme - und kann auch das Feuer weitergeben, andere Kerzen entzünden!
Dabei aber wird die Kerze immer kleiner; sie verzehrt sich in der Erfüllung ihres Auftrages, Licht zu spenden.

Diese Kerze ist so Zeichen für Christus: Er ist ja das "Licht der Welt", wie es im Evangelium heißt;
er hat sich selbst gegeben, um das Leben, das ewige Leben, an uns Menschen weiterzugeben,
an mich, an jeden und jede von uns.
Diese Kerzen sind aber auch Auftrag an mich als Christ:
selber Licht zu sein; das weiterzugeben, was ich empfangen habe.

2) Das zweite Zeichen ist der grüne Kranz.

Die grünen Zweige sind ein Symbol für Leben - gerade in einer Jahreszeit, wo alles abstirbt, den Winterschlaf beginnt.
Diese Zweige sind zum Kranz gewunden: der Kranz steht für die Pfarrgemeinde, für unsere Kirche: er symbolisiert Hoffnung.
Jeder und jede einzelne von uns ist in der Pfarrgemeinde ein solcher Zweig am Kranz.

Wir sind der Kranz, der das Licht hochhalten muß: das Licht der Evangelien,
das Licht der Botschaft Jesu – der Botschaft von Befreiung, Erlösung und Hoffnung.

Und gleichzeitig drückt die runde Form aus, dass es um Vollendung geht.
Denn jeder Kreis vermittelt Unendlichkeit, Ewigkeit.

So zeigt uns der Adventkranz sehr schön, worum es im Advent geht:
Es geht um Hoffnung und Vertrauen auf das Kommen Christi;
es geht darum, von seinem Licht entzündet zu werden;
es geht darum, eine Gemeinschaft zu bilden, die Leben vermittelt, wie die grünen Zweige.
Und es geht darum, die Hoffnung auf unsere Vollendung bei Gott aufrecht zu halten,
die Hoffnung darauf, daß er, der Licht und Leben ist, auch uns allen dieses ewige Leben schenkt.

 

Kurze STILLE


Fürbitten:

Herr Jesus Christus, du unser Licht in aller Dunkelheit,
du unsere Hoffnung gegen jede Hoffnungslosigkeit. Wir bitten dich:

  • Komm, Herr Jesus, und bringe Licht in unsere Angst und Dunkelheit.
  • Komm, Herr Jesus, und schenke uns Kraft und Mut zum Guten.
  • Komm, Herr Jesus, schenke uns Frieden, Verständnis und Liebe zueinander.
  • Komm, Herr Jesus, befreie uns von Hass, Neid und Streit.
  • Komm, Herr Jesus, befreie die Menschen von Krankheit und Tod.
  • Komm, Herr Jesus, erleuchte uns mit deinem himmlischen Licht.

 

Überleitung zur Segnung:

Wir wollen nun Gottes Segen für unseren Adventkranz erbitten,
damit uns dieser Kranz als äußeres Zeichen der inneren Vorbereitung dienen kann.
Möge es uns gelingen, dass wir in diesen Wochen innerlich weit und offen werden,
empfänglich für sein Licht.

 

Segnung der Adventkränze:

Lasset uns beten.

Ewiger Gott, du läßt uns Menschen in unserem Suchen nach Leben und Freude nicht allein. 

Darum schauen wir am Beginn dieses Advents auf zu dir, von dem wir alles erhoffen.

Wir bitten dich: 
Segne + diesen Kranz und diese Kerzen. 
Sie sind ein Zeichen, dass du der Ewige bist, dem auch diese kommende Zeit gehört; 

ein Zeichen des Lebens, das wir von dir erwarten:
ein Zeichen, dass du das Licht bist, das alle Finsternis erhellen kann. 

Hilf, dass wir mehr lieben und dich in dieser Adventzeit mit neuem Eifer suchen.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Besprengen des Adventkranzes und der Kerzen mit Weihwasser

Anzünden der ersten Kerze am Adventkranz


Stille


Lied:   Wir sagen euch an den lieben Advent
            sehet, die erste Kerze brennt.
            Wir sagen euch an eine heilige Zeit.
            Machet dem Herrn die Wege bereit!

            Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
            Schon ist nahe der Herr!

 

 

Wir wollen nun beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:

Vater Unser ...


Gegrüßet seist du, Maria

 

Lobpreis

Gott und Urheber des Alls,
wir kommen zu dir, um dir Dank zu sagen
und dich für die Liebe zu preisen,
die du von Anfang an in deine Schöpfung gelegt hast.


Wir danken dir für die Gnade,
die du uns in Christus Jesus geschenkt hast.
Durch ihn sind wir reich geworden an Erkenntnis deiner Größe,
durch ihn haben wir Anteil an den Gnadengaben des Heiligen Geistes.


Er hat uns sein Reich anvertraut, bis er wiederkommt.
Wir warten voll Sehnsucht,
dass er in Macht und Herrlichkeit kommt
um die Welt zu vollenden.


Wir danken dir für die Hoffnung,
die durch ihn neu in uns lebendig wird.
Sie lässt uns in freudiger Erwartung
nüchtern und wach unserer Zukunft entgegen gehen,
von dir getragen und geborgen.

 

Segen

Der barmherzige Gott hat uns den Glauben an das Kommen seines Sohnes geschenkt:
er segne und heilige uns durch das Licht seiner Gnade. Amen.


Er mache uns standhaft im Glauben, froh in der Hoffnung
und eifrig in Werken der Liebe. Amen.


Die erste Ankunft unseres Erlösers sei uns Unterpfand der ewigen Herrlichkeit,
die er uns schenken wird, wenn er wiederkommt auf den Wolken des Himmels. Amen.


Das gewähre uns der dreieinige Gott,
der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

 

Meditation für den Advent (Helene Renner)


Wieder ist die Zeit da,
die Advent heißt.

Ein Kirchenjahr fängt neu an
und wir sollen uns erinnern lassen
an die Ankunft des Messias.
Wir sollen uns erinnern lassen
an die Liebe Gottes zu uns Menschen.

Werden wir die Zeit nützen?

Oder werden wir am Ende dieser vier Wochen
auch in diesem Jahr wieder
so unverändert, so unverbessert,
so träge im Guten sein,
wie viele Jahre davor?

Werden wir als Christinnen, als Christen erkennbarer sein,
weil wir mehr Hoffnung ausstrahlen,
weil wir friedvoller,
gerechter geworden sind,
liebevoller miteinander umgehen?

Gütiger Gott,
hilf uns die Zeit zu nutzen,
damit du uns vorbereitet findest,
wenn du kommst.

 

Gelobt sei Jesus Christus!
In Ewigkeit. Amen.

 

Maria, mit dem Kinde lieb,
uns allen deinen Segen gib.

 

 

ÖFFENTLICHE GOTTESDIENSTE BIS EINSCHLIESSLICH 6.12.2020 AUSGESETZT

Mit dem zweiten Corona-Lockdown durch die Bundesregierung haben sich auch die Österreichischen Bischöfe für eine Absage aller öffentlichen Gottesdienste in den Pfarrkirchen entschieden, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden. Das bedeutet auch für uns in der Pfarre Piber, dass mit kommendem Sonntag, 22. November (Christkönigssonntag) bis einschließlich Sonntag, 6. Dezember 2020 (2. Adventsonntag) unsere öffentlichen Pfarrgottesdienste ausgesetzt werden müssen. Begräbnisse und dazugehörige Messen sind aber weiterhin mit einer zahlenmäßigen Beschränkung auf 50 Teilnehmende gestattet. Abgesagt werden müssen aber alle Taufen und kirchlichen Trauungen.

Wir bitten die Pfarrbevölkerung um Verständnis für diese einschneidende Maßnahme und laden - wie schon beim ersten Lockdown im Frühjahr - zu gemeinsamen Hausandachten (Wort-Gottes-Feiern) an den Sonntagen um 9 Uhr ein. Ein gemeinsamer Textvorschlag und gestalteter Ablauf wird zum jeweiligen Sonntag in unserer homepage downloadbar eingestellt werden. Räumlich getrennt, aber im Geiste verbunden kann so in den Haushalten unserer Pfarrgemeinde die christliche Sonntagsfeier gehalten werden. Dazu laden wir sehr herzlich ein!

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, PFarrer

 

 

33. SONNTAG im JAHRESKREIS: 15. November 2020 - ELISABETH-SONNTAG

Dieser Sonntag, der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr, ist von Papst Franziskus seit 2017 zum SONNTAG DER ARMEN deklariert worden,
angeregt durch die zeitliche Nähe zum Gedenktag der Hl. ELISABETH von THÜRINGEN, der Patronin der Nächstenliebe, der Schutzpatronin der Armen.
In den Gottesdiensten der Pfarrgemeinden wird heute das CARITAS-ELISABETH-OPFER erbeten zur Linderung der Not in der aktuellen Armutssituation in der Steiermark.

In unserer Pfarrkirche feiern wir um 9 Uhr die Pfarrmesse (mit maximal 48 Mitfeiernden) und bitten auch um das CARITAS-ELISABETHOPFER.

Wir laden die Pfarrangehörigen und alle, die unsere homepage besuchen sehr herzlich ein, gleichzeitig zuhause eine ANDACHT als WORT-GOTTES-FEIER zu halten und bieten dafür folgenden Textvorschlag:

 

VORSCHLAG für eine HAUSANDACHT am 33. SONNTAG im JAHRESKREIS – 15.November 2020

EINSTIMMUNG 
(Lied: GL 422, Text: Huub Oosterhuis, 1966)

1. Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, - hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott, der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

 

2. Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hans du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?

Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Wird ich dich noch mit neuen Augen sehen?

 

3. Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,

und lass mich unter deinen Kindern leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir beten.

 

KREUZZEICHEN

 

EINLEITUNG

Langsam geht das Kirchenjahr zu Ende. Heute ist schon der vorletzte Sonntag.
Aber während es später hell und früher dunkel wird, werden wir als Kinder des Lichts angesprochen. Im Evangelium gar werden wir zu Menschen, die aus dem Vollen schöpfen.
Es ist von Talenten die Rede, die sich vermehren.
Von einem großen Vertrauen ist die Rede und von einer Hoffnung,
die sich von keinem Risiko klein machen lässt.
Lasst uns den Herrn anrufen. Er ist in unserer Mitte:

 

KYRIE

Herr Jesus Christus,
du bist die ausgestreckte Hand Gottes, die uns rettet:

V/A: Herr, erbarme dich unser

Du führst die Hand derer, die sich Armen,
Einsamen und Benachteiligten helfend zuwenden.

V/A: Christus, erbarme dich unser

In deinen Händen sind wir geborgen in jeder Not.
V/A: Herr, erbarme dich unser.

 

ERÖFFNUNGSGEBET

Gott, du Urheber alles Guten,
du bist unser Herr.
Lass uns begreifen, daß wir frei werden,
wenn wir uns unter deinen Willen stellen,
und daß wir die vollkommene Freude finden,
wenn wir in deinem Dienst treu bleiben.
Du bittest um unsere Hände,
damit deine Liebe für die Notleidenden spürbar werde.
Wir bitten um deine barmherzige Zuwendung,
damit wir in deiner Kraft das Gute und Richtige tun,
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Amen

 

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja.

So spricht der Herr:
Bleibt in mir und ich bleibe in euch.
Wer in mir bleibt, der bringt reiche Frucht.

Halleluja.

 

EVANGELIUM


Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich
   ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging.
Er rief seine Diener
   und vertraute ihnen sein Vermögen an.
Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld,
einem anderen zwei,
wieder einem anderen eines,
jedem nach seinen Fähigkeiten.
Dann reiste er ab.
Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zurück
   und hielt Abrechnung mit ihnen.
Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte,
brachte fünf weitere
und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben;
sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.
Sein Herr sagte zu ihm:
   Sehr gut,
du tüchtiger und treuer Diener.
Über Weniges warst du treu,
   über Vieles werde ich dich setzen.
Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn!

 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
A: Lob sei dir, Christus!

 

MEDITATION

"Wir brauchen die kleineren oder größeren Hoffnungen, die uns Tag um Tag auf dem Weg halten.
Aber sie reichen nicht aus ohne die große Hoffnung, die alles andere überschreiten muß.
Diese große Hoffnung kann nur Gott sein, der das Ganze umfaßt und der uns geben und schenken kann,
was wir allein nicht vermögen. Gerade das Beschenktwerden gehört zur Hoffnung.
Gott ist das Fundament der Hoffnung - nicht irgendein Gott, sondern der Gott,
der ein menschliches Angesicht hat und der uns geliebt hat bis ans Ende:
jeden einzelnen und die Menschheit als ganze. Sein Reich ist kein imaginäres Jenseits einer nie herbeikommenden Zukunft;
sein Reich ist da, wo er geliebt wird und wo seine Liebe bei uns ankommt.
Seine Liebe allein gibt uns die Möglichkeit, in aller Nüchternheit immer wieder in einer ihrem Wesen nach unvollkommenen Welt standzuhalten,
ohne den Elan der Hoffnung zu verlieren. Und seine Liebe ist uns zugleich Gewähr dafür,
daß es das gibt, was wir nur dunkel ahnen und doch im tiefsten erwarten: das Leben, das "wirklich" Leben ist.

Papst Benedikt XVI., Enzyklika ”Spe Salvi” v. 30.11.2007, Nr. 31


STILLE

 

LOBPREIS

Gott und Herr, wir kommen vor dich,
um dir zu danken und dir unser Lob zu singen.
In deiner Liebe hast du den Menschen als dein Abbild geschaffen
und ihm die Erde anvertraut, dass er sie behüte und bebaue.

Einen jeden hast du mit Talenten und Fähigkeiten ausgestattet,
dass wir sie zum Wohle aller
und zum Nutzen der ganzen Schöpfung einsetzen.
Israel hast du als dein besonderes Volk auserwählt,
damit es dir diene und zum Segen für alle werde.

Durch Jesus von Nazareth hast du ein neues Volk zusammengerufen.
Er hat seine Jünger mit den Gaben des Heiligen Geistes ausgestattet,
sie als Verwalter eingesetzt
und ihnen die Sorge für das Himmelreich aufgetragen

Wir danken dir, dass auch wir die Frohe Botschaft
von deiner Liebe und Barmherzigkeit vernommen haben
und zu deinem Volk gehören bis in Ewigkeit.

Amen.
 

 

FÜRBITTEN

 

V: Im Evangelium werden Talente verteilt und vermehrt. Wir sehen Gaben, Fähigkeiten und Hoffnungen wachsen.
Wir sehen aber auch Risiken und Ängste. Darum wollen wir heute bitten.:

Wir beten für Menschen, die sich nichts zutrauen: Dass sie Ermutigung erfahren,
ihre Talente sehen und diese beherzt entfalten. -

V: Du, unser Vater. – A: Wir bitten dich, erhöre uns!
 

Wir beten für die Opfer von Krieg und Terror in Vergangenheit und Gegenwart;
für Menschen, die durch Nachlässigkeit anderer ums Leben kamen;
für alle, die bei Verkehrsunfällen getötet wurden. 
- V: Du, unser Vater. –
 

Wir beten für alle, die durch unser Wirtschaftssystem unter die Räder kommen;
wir bitten für arbeitslose, überschuldete oder überforderte Menschen
.  -
V: Du, unser Vater. –
 

Wir beten für Menschen, die Alte und Kranke pflegen und ihnen freundlich und fürsorglich beistehen,
für alle, die unter Corona-Bedingungen bis an ihre Grenzen gehen.
Und für Menschen, die auf einer Intensivstation beatmet werden,
die aus ihrem Leben gerissen werden, die nie mehr richtig gesund werden.

V: Du, unser Vater. –

Wir beten für alle, die für die öffentliche Ordnung und für ein sicheres Miteinander zuständig sind;
wir bitten für Menschen, die still und bescheiden die Güte vermehren.
-
V: Du, unser Vater. –
 

Wir beten für unsere Verstorbenen, an die wir heute besonders denken;
erfülle ihre Sehnsucht und sprich ihnen zu: Kommt, ihr Gesegneten!

- V: Du, unser Vater. –
 

Du Gott unseres Lebens! Dein Sohn hat mit dem Einsatz seiner ganzen Person deine Menschenfreundlichkeit verkündet.
Ihm wollen wir folgen und dir mit all unseren Kräften dienen – durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Wir wollen unser Gebet zusammenfassen mit den kostbaren Worten, die Jesus uns zu beten gelehrt hat:
 

VATER UNSER

 

SCHLUSSGEBET

Gott,
du hältst deine Hand über uns, dafür danken wir dir von Herzen.
Sie ist größer, als wir begreifen können,
sie ist mächtiger und zuverlässiger, als wir uns vorstellen können.
Sie trägt und hält uns bei dir.
Wir loben und preisen dich dafür.
Gott, hier sind unsere Hände, nicht sehr groß, nicht sehr stark,
aber wir wenden sie dir zu.
Lehre sie das Tragen und Segnen,
das Festhalten und Loslassen zur richtigen Zeit.
Öffne unsere Hände, dass sie Schalen werden,
die deine Barmherzigkeit empfangen können;
dass sie sich denen entgegenstrecken, die Hilfe brauchen;
dass sie sich falten zur Fürbitte für andere
und zum Dank und Lobpreis deiner Liebe
durch Christus, unseren Herrn.

Amen


SEGEN

Es segne uns Gott, der Vater,
der seinem Sohn das Leben und alle Macht gegeben hat.

Amen!
Es segne uns Gott, der Sohn,
der Macht und Leben mit euch teilen will.

Amen!
Es segne uns Gott, der Heilige Geist,
der euch dahin führt, wo Christus euch erwartet.

Amen!

Und der Segen des allmächtigen Gottes;
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
erfülle uns und alle, die durch uns Gottes Liebe spüren.

Amen.

 

SCHLUSSLIED: GL 424
Wer nur den lieben Gott lässt walten

 

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf Ihn allezeit
Den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten traut
der hat auf keinen Sand gebaut.



2. Was helfen uns die schweren Sorgen?
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.

 

3. Sing, bet‘  und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu.
Denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

 

Gelobt sei Jesus Christus
In Ewigkeit. Amen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SONNTAG, 8. NOVEMBER 2020 - 32. SONNTAG im Jahreskreis

Da für den Sonntagsgottesdienst in unserer Pfarrkirche Piber eine zahlenmäßige Begrenzung auf maximal 48 Mitfeiernde gilt, möchten wir für alle jene, die nicht in die Kirche kommen können oder wollen,
einen Textvorschlag für das Gebet als HAUSKIRCHE anbieten.
Den Ort für diese Feier in der Wohnung mit Blumen, Kerzen und Kreuz schmücken und die Texte auf die anwesenden Personen zum Vorlesen verteilen.
Wenn SIe gleichzeitig mit der Beginnzeit der Hl. Messe in der Kirche (9 Uhr) Ihre Hausandacht ansetzen,
wird dadurch auch die Verbundenheit mit den Mitfeiernden in der Kirche deutlicher spürbar! So sind wir - trotz
räumlicher Trennung - geistig im Gebet verbunden!
Herzlichen Dank für alle, die sich an diesem gemeinsamen Gebet beteiligen!
 

VORSCHLAG für die HAUSANDACHT in den Haushalten der Pfarre Piber
SONNTAG, 8. NOVEMBER 2020, 9 Uhr (Beginn der Hl. Messe in der Pfarrkirche)

 

KREUZZEICHEN
 

EINLEITUNG

Begegnung kann nur geschehen,
wenn einer aufbricht und zu jemandem geht.
Noch besser ist es, wenn ihm der Andere entgegenkommt.
In dieser Feier des Sonntags kommt Jesus auf uns zu,
in seinem Wort, im Heiligen Geist
Wenn wir ihm nun um sein Erbarmen bitten,
gehen wir innerlich ihm entgegen,
damit es zu einer tiefen und heilvollen Begegnung
mit ihm kommen kann.

 

KYRIE-RUF

Herr, Jesu Christus, du hast uns zu Wachsamkeit gemahnt. V / A: Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns zu klugem Vorausschauen aufgefordert.  V / A: Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zur Teilnahme am himmlischen Hochzeitsmahl eingeladen.  V / A: Herr, erbarme dich unser.

 

GEBET

Allmächtiger und barmherziger Gott,
wir sind dein Eigentum,
du hast uns in deine Hand geschrieben.
Wenn Jesus, dein Sohn, vom Himmelreich sprach,
hat er gehofft, dass die Hörer ihm dorthin folgen.

So bitten wir:
Gib uns ein offenes Ohr für die Botschaft,
die heute vom Himmelreich erzählt
und hilf uns, daran einmal Anteil zu haben.
Halte von uns fern, was uns gefährdet,
und nimm weg, was uns an Seele und Leib bedrückt,
damit wir freien Herzens deinen Willen tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen

 

EVANGELIUM - Mt 25,1-13

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen,
die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit.

Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf:
Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen!

Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.

Die törichten aber sagten zu den klugen:
Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus!

Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch;
geht lieber zu den Händlern und kauft es euch!

Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam.

Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal
und die Tür wurde zugeschlossen.

Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen und sprach:
Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Lob sei dir, Christus!

 

STILLE

 

MEDITATION  (Text Gertrud Wimmer)

Die Klugen
nahmen zu den Lampen Öl in Krügen mit.
Sie rechnen mit der Zeit, mit vielen Stunden,
mit dem Einbruch der Nacht sogar,
mehr noch:
mit der Erwartung dessen,
der kommt,
und der sie mit brennenden Lampen zu finden hofft,
wenn er eintrifft.

Denn die Nacht soll sich in Tag verwandeln,
wenn der Schein der Flammen
sein Antlitz aufglühen lässt.

Klug sind, sagt Jesus,
die mit dem Einbruch der Nacht rechnen,
die Knechte und Mägde:
mit der Nacht in der Liebe,
der Nacht im Glauben,
der Nacht im Leben.

Klug sind darüber hinaus,
die nicht vergessen,
dass die Erwartung des Bräutigams
größer als ihre eigene ist.


FÜRBITTEN               

Gerade jetzt wird uns allen die Verletzlichkeit und Begrenztheit allen Lebens bewusst.
Lasst uns mit einander und für einander beten: Christus, höre uns – A: Christus, erhöre uns!

Wir beten mit allen, die sich im Glauben an dich nicht von ihren Lebensängsten erdrücken lassen,
die Hoffnung und Zuversicht verbreiten.  - Christus, höre uns –


Wir beten mit allen, die sich in den Dienst des Wohls der Gesellschaft stellen:
für die Wissenschaftler, die Politiker, die Ärzte und das Pflegepersonal,
für alle, die dafür sorgen, dass wir unsere täglichen Bedürfnisse stillen können. - Christus, höre uns –
 

Wir beten mit allen, die an Covid-19 erkrankt sind, die angstvoll auf ihr Testergebnis warten,
die befürchten, durch ihr Verhalten andere gefährdet zu haben. - Christus, höre uns –
 

Wir beten mit allen, die danach verlangen,
dir in deiner Weisheit und deinem Wirken in ihrem persönlichen Leben zu begegnen.  - Christus, höre uns –


Wir beten mit allen, die trauern, die am Verlust eines lieben Menschen leiden,
die einsam sterben müssen. Wir beten für alle unsere Verstorbenen.  - Christus, höre uns –
 

Denn deine Weisheit erstrahlt in der Schöpfung.
Auf dich hin ist alles angelegt.
Dir gilt unser Lobpreis jetzt und bis in Ewigkeit. - Amen.

 

Wir wollen nun beten,
wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:

 

VATER UNSER ...

 

LOBPREIS

Großer, erhabener Gott,
dir gebührt unser Lobpreis und Dank.
Deine Weisheit hat Klein und Groß erschaffen
und trägt gleiche Sorge für alle.
Über sie nachzusinnen ist vollkommene Klugheit
und wer sie sucht, findet sie.

Dereinst wirst du deine Schöpfung vollenden
und alle heimholen, die in deiner Gnade stehen,
wenn Christus kommt und die Toten zu neuem Leben erweckt.
Dann wirst du unsere Hoffnung erfüllen
und alle, die mit Christus gestorben sind,
zur Auferstehung und zur Herrlichkeit führen.

Wenn er zur Stunde kommt, die niemand kennt,
wird er allen, die ihn wach und bereit erwarten, die Tür öffnen
und am himmlischen Hochzeitsmahl teilhaben lassen.

In Erwartung dieses Tages gehen wir den Weg unseres Lebens und Glaubens
heute und in Ewigkeit.
A: Amen

 
SEGENSGEBET (Text: Norbert Riebartsch (2011)

Gott erfülle uns mit seinem Segen, dass wir seine Vollendung erleben.
A: Amen.

Gott begleite uns mit seinem Segen, dass im Alltag durch uns seine Liebe sichtbar wird.
A: Amen.

Gott erneuere uns immer wieder, dass in uns die Sehnsucht auf ihn hin lebt.
A: Amen.

Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
erfülle und stärke uns in dieser Woche.
A: Amen.               

 

 

 

 

CHRISTLICHES TOTENGEDENKEN ZU ALLERHEILIGEN / ALLERSEELEN

FAMILIEN-ANDACHT in der Pfarre Piber

 

TOTENGEDENKEN ZU ALLERHEILIGEN / ALLERSEELEN

 

Kreuzzeichen

A:        Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

V:        Der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes sei mit uns allen …


Lied:    "Wir sind nur Gast auf Erden" GL 505

1.         Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh
            mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu.

2.         Die Wege sind verlassen und oft sind wir allein.
            In diesen grauen Gassen will niemand bei uns sein.

3.         Nur einer gibt Geleite, das ist der Herre Christ,
            er wandert treu zur Seite, wenn alles uns vergisst.

 

Einführung

Herr, bei dir bin ich sicher;
wenn du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß wenig von der Zukunft, aber ich vertraue auf dich.
Gib, was gut ist für mich. Nimm, was mir schaden kann.
Wenn Sorgen und Leid kommen, hilf mir, sie zu tragen.
Lass mich dich erkennen, an dich glauben und dir dienen.

Das Andenken an unsere Verstorbenen hat uns zusammengeführt.
Nicht die Trauer hält uns zusammen,
sondern die Hoffnung auf die Auferstehung. -
Unsere Lieben sind uns schon vorangegangen auf dem Weg,
den Christus, der Herr, uns eröffnet hat.
 

Kyrie:

Wir sterben Tode, Tag für Tag, verspüren Ängste Nacht für Nacht.
Wir wollen leben, wollen frei sein:
V/A: Herr, erbarme dich unser.

Wir suchen Hoffnung, Tag für Tag, ersehnen Frieden, Nacht für Nacht.
Wir wollen hoffen, wollen atmen:
V/A: Christus, erbarme dich unser.

Wir brauchen Liebe, Tag für Tag, erbitten Hilfe, Nacht für Nacht.
Wir wollen lieben, wollen leben:
V/A: Herr, erbarme dich unser.
 

Gebet:

Lasset uns beten. -
Allmächtiger, ewiger Gott,
jeder, der zu dir ruft, darf auf dein Erbarmen hoffen.
Sei unseren Verstorbenen gnädig.
Sie haben im Leben und Sterben an dich geglaubt und dir vertraut;
nimm sie auf in die Schar deiner Heiligen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

Evangelium: Joh 6,37-40

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen,
und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun,
sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat,
dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse,
sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben,
das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

Frohe Botschaft unseres Herrn Jesus Christus:
A: Lob sei dir, Christus.

 

kurze Stille

 

Meditation (Michel Quoist)

Herr, meine Toten sind ganz nahe bei mir,
Ich kenne sie, die im Schatten leben;
Ich sehe sie nicht mehr mit meinen Augen,
denn sie haben für einen Augenblick ihre fleischliche Hülle verlassen,
wie man ein gebrauchtes oder aus der Mode gekommenes Kleid ablegt.
Ihre der Verkleidung beraubte Seele gibt mir nun kein Zeichen mehr.
Aber in Dir, Herr, höre ich sie, die mich rufen,
Sehe ich sie, die mich einladen,
Höre ich sie, die mich beraten,
Denn sie sind mir nun noch mehr gegenwärtig.
Einstmals berührten sich unsere Leiber, aber nicht unsere Seelen.
Jetzt begegne ich ihnen, wenn ich Dir begegne,
Ich nehme sie in mich auf, wenn ich Dich aufnehme,
Ich trage sie, wenn ich Dich trage,
Ich liebe sie, wenn ich Dich liebe.

Ihr, meine Toten, ewig Lebendige; die ihr in mir lebt,
Helft mir, dass ich in diesem kurzen Leben es lerne, ewig zu leben.
Herr ich liebe Dich, und will Dich immer mehr lieben;
Nur Du machst die Liebe ewig, und ich will ewiglich lieben.

 

Fürbitten:

V:        Alles, was uns in dieser Stunde bewegt,
            tragen wir in den Fürbitten zu Jesus Christus. Zu ihm rufen wir:

1          Du hast gesagt: "Sammelt euch Schätze im Himmel":
            Schau auf das Gute, das unsere Verstorbenen in ihrem Leben vollbracht haben.
            A: Wir bitten dich, erhöre uns.

2          Du hast gesagt: "Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen":
            Verzeihe alles, was sie aus Schwäche getan oder unterlassen haben.

3          Du hast Mitleid mit den Menschen gehabt und viele Kranke geheilt:
            Heile alle Wunden, stille allen Schmerz und erhelle alle Dunkelheit mit deinem Licht.

4          Du hast gesagt: "Selig die Trauernden, sie werden getröstet":
            Tröste uns in der Trauer durch die Hoffnung auf ein Wiedersehen bei dir.

5          Du hast gesagt: "Selig die Barmherzigen, sie werden Erbarmen finden":
            Verzeihe uns alles, was wir ihm schuldig geblieben sind.

6          Du hast gesagt: "Wer bittet, der empfängt und wer anklopft, dem wird geöffnet":
            Führe alle unsere Verstorbenen zum ewigen Leben bei dir.

7          Du hast gesagt: "Kommt alle zu mir. Ich werde euch Ruhe verschaffen":
            Schenke uns allen eine gute Sterbestunde und das ewige Leben.

V:        So bitten wir dich für die Menschen, die uns schon in den Tod vorausgegangen sind.      
           Schenke uns ein Wiedersehen mit ihnen und mit dir.

           Der du lebst und Leben schenkst in alle Zeit und Ewigkeit. – Amen.

 

Vater unser
 

Gegrüßet seist du Maria

 

Schlussgebet

Lasset uns beten.
Gütiger Gott und Vater,
in deine Hände befehlen wir unsere verstorbenen Angehörigen, Verwandten und Freunde.
Wir hoffen zuversichtlich, dass sie mit allen, die in Christus entschlafen sind, zum Leben auferstehen.

Wir danken dir für alles Gute, das sie in ihrem irdischen Leben von dir empfangen haben,
und für alles Gute, das sie uns erwiesen haben.
Nimm unsere Toten auf in die ewige Gemeinschaft mit dir.
Stärke in uns die Hoffnung auf ein Wiedersehenund lass uns einst in ewiger Freude bei dir leben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
A: Amen.

 

Segen / Segensgebet:

V: Gott, der du alle unsere Wege begleitest,
     gehe auch mit uns den Weg der Trauer.
     Hilf uns, den kostbaren Schatz der Erinnerung zu bewahren,
     dass wir daraus Kraft für die Zukunft schöpfen können.
     Richte uns auf,
     damit wir den Weg sehen, der uns in die Zukunft führt.
     Begleite uns in allen Höhen und Tiefen unseres Lebens.
     Das gewähre uns du, treuer Gott,
     Vater, + Sohn und Heiliger Geist. 
A: Amen.

 

Entlassung:

V:  Herr, gib den Verstorbenen die ewige Ruhe.
A:  Und das ewige Licht leuchte ihnen.

V:  Lass sie ruhen in Frieden.
A:  Amen.

 

Schlusslied:     "O Jesu, all mein Leben bist du"

1.         O Jesu, all mein Leben bist du, ohne dich nur Tod.
            Meine Nahrung bist du, ohne dich nur Not.
            Meine Freude bist du, ohne dich nur Leid.
            Meine Ruhe bist du, ohne dich nur Streit, o Jesu.

2.         O Jesu, all mein Glaube bist du, Ursprung allen Lichts.
            Meine Hoffnung bist du, Heiland des Gerichts.
            Meine Liebe bist du, Trost und Seligkeit.
            All mein Leben bist du, Gott der Herrlichkeit, o Jesu.

3.         O Jesu, treuer Weiser bist du in der trüben Zeit.
            Bester Helfer bist du in Gefahr und Streit.
            Allzeit Tröster bist du in der Traurigkeit.
            Meine Wonne bist du in der Ewigkeit, o Jesu.

 

V:  Gelobt sei Jesus Christus
A:  In Ewigkeit. Amen.

 

 

 

 

 

FEST ALLERHEILIGEN: 1. NOVEMBER 2020

Liebe Pfarrangehörige!
Liebe Freunde der Pfarre Piber!

Nachdem durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen die zahlenmäßige Beschränkung auf 48 Mitfeiernde bei der Pfarrmesse in der Kirche einzuhalten ist, möchten wir wieder einen Textvorschlag für die Gottesdienstfeier zu Hause anbieten und zum download bereitstellen. Damit soll jenen, die nicht in die Kirche kommen können oder wollen, die Möglichkeit geboten werden, als "HAUSKIRCHE" die geistliche Verbindung gleichzeitig mit dem pfarrlichen Gottesdienst um 9 Uhr zu erleben.
Nehmen wir zahlreich an dieser Möglichkeit teil und gestalten wir so die innere Verbundenheit trotz räumlicher Distanz in unserer Pfarrgemeinde!

Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen für die Bewältigung dieser schweren Zeit in Gottvertrauen und geistlicher Verbundenheit!

MMag. Sylvia Maria ROLL, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

 

WORTGOTTESFEIER FEST ALLERHEILIGEN  -  GOTTESDIENSTVORSCHLAG FÜR DIE HAUSKIRCHE

 

Kreuzzeichen

LIED:   "Jesus, dir leb ich" (GL 367)

1.         Jesus, dir leb ich. Jesus, dir sterb ich.
            Jesus, dein bin ich im Leben und im Tod.

2          O sei uns gnädig, sei uns barmherzig,
            führ uns, o Jesus, in deine Seligkeit.


Kyrie

Herr Jesus Christus, du gehst uns voran, und wir sind eingeladen, in deiner Spur zu gehen.   –
V/A: Herr, erbarme dich unser.

Herr Jesus Christus, du lässt uns ahnen, wie groß Gott von uns denkt und was er uns zutraut.  
V/A: Christus, erbarme dich unser.

Herr Jesus Christus, schaue uns nun ins Herz und verwandle uns zu liebenden Menschen.  –
V/A: Herr, erbarme dich unser.

 

Tagesgebet

Gott, du allein bist heilig. Du behältst deine Heiligkeit nicht für dich.
Du teilst dich aus und weckst in uns die Sehnsucht, auch heilig zu sein,
durchsichtig und barmherzig, dankbar und freigebig.

Wir bitten um deine heilige Gegenwart und Nähe.
Lass uns erfahren, wie kostbar wir dir sind.
Unter deinem liebenden Blick wollen wir aufmerksam leben.

Stelle uns heilige Menschen an die Seite, die uns begleiten und bewahren.
Darum bitten wir, durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren auferstandenen Herrn und Gott,
der mit dir im Heiligen Geist lebt und Heiligkeit schenkt,
jetzt und in Ewigkeit. Amen.

 

Evangelium - Mt 5,1-12a

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit,
als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten,  
stieg er auf den Berg.
Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.

Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott;  denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die rein sind im Herzen;  denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften;  denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.

Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen;  denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.

kurze Stille

 

MEDITATION zum Evangelium

SELIG
die das Wohl der Anderen lieben wie ihr eigenes
denn sie werden ihren Egoismus überwinden

SELIG
die immer bereit sind den ersten Schritt zu tun
denn sie werden für Frieden und Einheit sorgen

SELIG
die nie sagen: jetzt ist Schluss
denn sie werden einen neuen Anfang finden

SELIG
die zuerst hören und dann reden
denn man wird ihr Wort aufnehmen

SELIG
die eine andere Meinung gelten lassen
denn sie werden integrieren und vermitteln können

SELIG
die ihre Macht nie missbrauchen
denn sie werden geachtet werden

SELIG
die unterliegen und verlieren können
denn
dann kann GOTT gewinnen


kurze Stille

Fürbitten

V: Herr Jesus Christus, auch heute rufst du uns Menschen in dein Reich.
     Wir wenden uns an dich mit unseren Bitten: Christus, höre uns -
AChristus, erhöre uns!

Du sagst: Selig, die arm sind vor Gott.
Mehre die Einsicht, dass wir ohne dich nichts können, was Bestand hat,
und lass uns wachsen im Vertrauen auf dich. - Christus, höre uns.

Du sagst: Selig die Trauernden.
Wir wollen bitten um die Gabe der Anteilnahme und des Mitgefühls. -Christus, höre uns.

Du sagst: Selig, die keine Gewalt anwenden.
Wir beten für alle, die misshandelt und missbraucht worden sind,
und für alle, die keine Rücksicht kennen. - Christus, höre uns.

Du sagst: Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit.
Wir bitten für alle Benachteiligten und Betrogenen
und für alle, die sich an ihnen schuldig gemacht haben. - Christus, höre uns.

Du sagst: Selig die Barmherzigen.
Wir beten für jene, die harte Kritik üben und für solche,
die unter dem lieblosen Blick anderer verkümmern. - Christus, höre uns.

Du sagst: Selig, die ein reines Herz haben.
Wir bitten für alle, die ihr Gewissen wachhalten,
und für jene, die sich um nichts scheren. - Christus, höre uns.

Du sagst: Selig, die Frieden stiften.
Herr, wir bitten für die Tüchtigen, die Konflikten vorbeugen
und Streitigkeiten schlichten. - Christus, höre uns.

Du sagst: Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden.
Wir beten für die Vielen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden,
und für ihre Verfolger. - Christus, höre uns.

V: Wir fassen unser Gebet zusammen mit den kostbaren Worten,
die Jesus uns zu beten gelehrt hat:

 

VATER UNSER ...

 

Schlussgebet

Gott, wir haben das gute und seligmachende Wort deines Sohnes gehört.
Lass uns verwandelt in unseren Alltag gehen und dankbar sein für Menschen,
die uns deine Heiligkeit ahnen ließen:
die Heiligen deiner Kirche und die verborgenen Heiligen unserer Lebensreise.
Es sind Menschen, die Licht brachten.
Ihnen wollen wir auf den Gräbern ein Licht entzünden.
Lass ihnen und lass uns einmal dein ewiges Licht leuchten.
Denn dir gehören wir, auf dich gehen wir zu.
Nimm uns bei der Hand und geh mit uns durch Zeit und Ewigkeit,
durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.
Er lasse sein Angesicht über uns leuchten
und sei uns gnädig.
Er wende uns sein Angesicht zu
und schenke uns seinen Frieden.
Das gewähre uns der barmherzige heiligmachende Gott:
der Vater +  der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

 

Entlassung:

Herr, gib unseren Verstorbenen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.

Herr, lass sie ruhen in Frieden.
Amen.

Schlusslied: Freu dich, erlöste Christenheit GL 337

1.  Freu dich, erlöste Christenheit, freu dich und singe!
     der Herr erstand in Herrlichkeit, Halleluja! Sing fröhlich: Halleluja!

2.  O Christ, nun feste Hoffnung hab, freu dich und singe!
     Auch du wirst gehn aus deinem Grab, Halleluja! Sing fröhlich: Halleluja!

3. So wirst zum Leben du erstehn, freu dich und singe!
    Und deinen Heiland ewig sehn, Halleluja! Sing fröhlich: Halleluja!
   

 

 

 

 

 

 

 

FEST ALLERHEILIGEN: SONNTAG, 1. NOVEMBER 2020

Der "Feiertag der Vollendeten" - ALLERHEILIGEN - fällt heuer auf einen Sonntag.

Die PFARRMESSE um 9 Uhr ist dem Gedenken all jener Pfarrangehörigen gewidmet, die seit dem letzten Allerheiligenfest verstorben sind. Ihre Namen werden im Pfarrgottesdienst genannt.

Wegen der verschärften COVID-19 - Maßnahmen können nur 48 Personen in der Kirche den Gottesdienst mitfeiern.
Wir werden eine akustische Übertragung in den Kirchhof bewerkstelligen für alle jene, die nicht im Kirchenraum Platz finden können.
Der pfarrliche Willkommensdienst wird darauf achten, dass alle Mitfeiernden beim Betreten, während der Hl. Messe und beim Verlassen des Kirchenraums einen MUND/NASEN-SCHUTZ tragen.
Im Kirchenraum gilt es, den MINDESTABSTAND von 1 - 1 1/2 Meter einzuhalten!
Grüne Platzkärtchen signalisieren eine Sitzmöglichkeit: Bitte jeweils sich nur dort hinsetzen!


Achtung:  F R I E D H O F S A N D A C H T abgesagt!!!

Aufruf der Österreichischen Bischofskonferenz an die Pfarrgemeinden:

"Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der aktuellen Entwicklung der Pandemie ist das Totengedenken heuer jedoch nicht in gewohnter Weise möglich.
Gemeinsame Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen am Friedhof können in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Gräber werden aber in Stille gesegnet werden - heuer nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feierauf dem Friedhof.
Die österreichischen Bischöfe ermutigen aber ausdrücklich dazu, anlässlich von Allerheiligen und Allerseelen die Gräber zu besuchen und für die Verstorbenen zu beten.
Von größeren Familienzusammenkünften möge aber heuer in diesem Zusammenhang Abstand genommen werden.
Hilfen für das persönliche Gebet für die Verstorbenen (zu Hause und an den Gräbern) finden sich u.a. im Gesangbuch "Gotteslob", den diözesanen Websites sowie unter www.netzwerk-gottesdienst.at.
Wie bei jedem Gottesdienst wird gerade auch zu Allerheiligen und Allerseelen in den Kirchen der Verstorbenen gedacht und für sie gebetet werden."
(Mitteilung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 22. Oktober 2020)

Auch auf dem FRIEDHOF gelten die von der Bundesregierung vorgegebenen Rahmenbedingungen der COVID-19 - Maßnahmen:

>  gleichzeitige Anwesenheit von nur maximal 500 Personenim Friedhof gestattet! DAHER:
Staubildung beim Friedhof-Eingang unbedingt  vermeiden!
Mund/Nasen - Schutz muss von den an den Gräbern stehenden Personen getragen werden, wenn der geforderte
    Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann!
Besprengen der Gräber mit Weihwasser wird zentral vom FRIEDHOFKREUZ aus gehalten, KEIN Gehen durch die Gräberreihen!
Beim Verlassen des Friedhofs ist wiederum jede Staubildung zu vermeiden!

Wir bitten die Friedhofbesucher eindringlich, die staatlich geforderten und kirchlich verbindlich übernommenen Maßnahmen mitzutragen und sich entsprechend rücksichtsvoll zu verhalten!


WICHTIGE INFORMATION FÜR UNSERE PFARRBEWOHNER UND ALLE INTERESSIERTEN:

Ab kommendem SONNTAG, 1. November 2020 - FEST ALLERHEILIGEN - möchten wir wieder GEBETS-ANDACHTEN für unsere Familien anbieten,
besonders für jene, die in diesen schwierigen CORONA-Zeiten Angst vor dem Mitfeiern der Pfarrmesse in der Kirche haben.
Es wird wieder Textvorschläge für die häusliche Feier der Sonn- und Feiertage geben, die heruntergeladen und verwendet werden können!

Wir möchten wieder einladen, die HAUSKIRCHE aufleben zu lassen und gemeimsame Wort-Gottes-Feiern zuhause zu halten!

 

 

 

 

ERNTEDANKSONNTAG IN PIBER

Am SONNTAG, 4. Oktober 2020, begehen wir in unserer Pfarre das ERNTEDANKFEST.
DIe Landjugendgruppe Piberegg hat auch in diesem Jahr die ERNTEKRONE bereitgemacht, die von 4 Jugendlichen zur Erntedankmesse getragen wird.
Wenn es das Wetter zulässt, wollen wir mit dem festlichen Gottesdienst  um 9 Uhr im KIRCHHOF als Freiluftmesse beginnen.
Wenn es regnet, müssen wir durch die zahlenmäßige Beschränkung auf 48 Mitfeiernde den Gottesdienst in der Pfarrkirche halten.
Die PIBERER WEISENBLÄSER werden die musikalische Gestaltung übernehmen und so den festlichen Charakter der Dankmesse stimmungsvoll unterstreichen.
Im Rahmen des Erntedankgottesdienstes sind die Mitfeiernden gebeten, eine großzügige frewillige Spende ("ERNTEDANK-OPFER") für die  CARITAS Steiermark zur Linderung von Notsituationen in unserem Land.

Es gilt - Corona-bedingt - den Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten!
Dort, wo dies nicht gewährleistet ist, muss eine Mund/Nasenschutz-Maske getragen werden, auch im Freien!
Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!

Die sonst am ERNTEDANKSONNTAG in unserer Pfarre übliche ERNTEDANK-AGAPE bei Schilchersturm und Aufstrichbroten muss in diesem Jahr Corona-bedingt leider ausfallen!

JESUS BLEIBET MEINE FREUDE - "OHRENWEIDE 2020 MUSICA SACRA PIBER" - AUSVERKAUFT!!

 

Das KONZERT ist  AUSVERKAUFT!
 

Das Motto des Konzertabends Geistlicher Musik am SONNTAG, 27. September 2020, Beginn: 18 Uhr!
Johann Sebastian BACHs wohl berühmteste Choralbearbeitung aus der Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben"
BWV 147 rahmt das Konzertprogramm. Der Aspekt der Freude steht dabei unübersehbar
und auch unüberhörbar im Mittelpunkt.
Gordon SAFARI (Bild rechts) wird an unserer VONBANK-ORGEL zwei große Orgelwerke von Dieterich Buxtehude spielen
und das Solistenensemble BachWerkVokal vom Orgelpositiv aus leiten.

Zur Organisation unseres Kirchenkonzertes:
Mit insgesamt nur 49 personalisierten Sitzplätzen, unter Einhaltung der ABSTANDSREGEL und Tragen eines
MUND / NASENSCHUTZES beim BETRETEN, BEWEGEN und VERLASSEN werden wir den behördlichen COVID-19-Maßnahmen
gerecht werden können, vorausgesetzt, die Zuhörerschaft unterstützt die Pfarre Piber als Veranstalterin in der Umsetzung
und im Mittragen der Präventionsmaßnahmen!

Wichtige Information:
Die von den Konzertbesuchenden bestellten Eintrittskarten werden ab 17 Uhr an der KONZERTKASSE bei der Pfarrkirche
zusammen mit dem Konzertprogrammheft ausgehändigt. Bitte die 20,00 EURO je Karte so bereithalten,
dass keine Herausgabe von Wechselgeld erforderlich wird.
Bis 17:55 Uhr sollten alle bestellten Plätze besetzt sein.
Zum genauen Sitzplan muss vor Konzertbeginn ein Foto als optische Bestätigung der Platzanordnung gemacht werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und für ein konstruktives Mittun!

 

PFARRMESSE am 27. SEPTEMBER 2020 um 9 UHR

SONNTAG, 27. September 2020 - 26. SONNTAG im JAHRESKREIS

An diesem letzten September-Sonntag feiern wir unseren Pfarrgottesdienst unter den nunmehr geltenden wieder verschärften CORONA-MASSNAHMEN:
>  EIN-METER - MINDESTABSTAND generell
>  MUND/NASENSCHUTZ beim BETRETEN, WÄHREND DES GOTTESDIENSTES und beim VERLASSEN der KIRCHE!
>  HAND-DESINFEKTION beim BETRETEN der KIRCHE
>  KOMMUNION-SPENDUNG nur als HANDKOMMUNION (EIN-METER-ABSTANDSREGEL!)

An der VONBANK-ORGEL unserer Pfarrkirche wird Gordon SAFARI musikalisch mitwirken.
Er leitet auch an diesem SONNTAG-ABEND das Ensemble BACHWERKVOKAL, das zum einzigen diesjährigen Konzert
im Rahmen von MUSICA SACRA PIBER "OHRENWEIDE 2020" auftreten wird.
 

PROJEKT INFRAROT-KIRCHENBANKHEIZUNG FÜR UNSERE PFARRKIRCHE

In Ihrer Ausgabe der KLEINEN ZEITUNG vom Donnerstag, 10. September 2020 - Region Weststeier - veröffentlicht die Tageszeitung auf den Seiten 26 und 27
einen interessanten Bericht von Redakteur Rainer BRINSKELLE, den wir Ihnen auch auf diesem Weg zugänglich machen möchten!

 

PFARRMESSE und KREUZSEGNUNG im KIRCHHOF PIBER

Am SONNTAG, 13. September, feiern wir die PFARRMESSE mit Beginn um 9 Uhr im Kirchhof als "Freiluft-Gottesdienst".
Im Rahmen dieser Feier wird das neurestaurierte Kirchhofkreuz ("Missionskreuz") gesegnet.
Der Restaurator und Künstler, Dieter WIEDERGUT - er hat ja auch 2010 das "Sonnenuhr" - Fresko an der Südseite des Kirchturms gestaltet -  wird zu seiner Restaurierungsarbeit am Christus-Corpus sprechen.
Der Gottesdienst wird von den PIBERER WEISENBLÄSERN musikalisch mitgestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden Pfarrgemeinderat und Frauenrunde zu einer Agape im Kirchhof ein.

Es gelten die Corona-bedingten Rahmenbedingungen: Mindestabstand von 1 Meter, kein Händeschütteln, nur Hand-Kommunion bei zwei Plexiglas-Durchreichen.

Mitglieder des Pfarrgemeinderates werden auch BAUSTEINE für die geplante Kirchenbankheizung zum Kauf anbieten! Wir bitten um rege Beteiligung an diesem großen pfarrlichen Projekt!

 

GOTTESDIENSTE 15. AUGUST bis 6. SEPTEMBER 2020

VERKÜNDBUCH SAMSTAG 15. AUGUST 2020 – SONNTAG 6. SEPTEMBER 2020

 

SAMSTAG,        15. AUGUST 2020 – MARIÄ HIMMELFAHRT
9                         WORT-GOTTES-FEIER
in der Pfarrkirche (48 Personen limitiert!)
Gestaltung:         Anton EISNER, Wortgottesdienstleiter
Mitgestaltung:     Svetlana HÜBLER, Orgel
                           Harald FRIPERTINGER, Flöte

 

SONNTAG,        16. AUGUST 2020 – 20. SONNTAG im Jahreskreis
9                         PFARRMESSE in der Pfarrkirche (48 Personen limitiert!)
Zelebrant:           DDr. Martin SCHMIEDBAUER, Graz
Mitgestaltung:     Mag. Elvira RIEDLER, Orgel

 

SONNTAG,        23. AUGUST 2020 – 21. SONNTAG im Jahreskreis
9                         PFARRMESSE in der Pfarrkirche    (48 Personen limitiert!)
Zelebrant:           DDr. Martin SCHMIEDBAUER, Graz
Mitgestaltung:     Harald FRIPERTINGER, Flöte
                           Svetlana HÜBLER, Orgel

 

SONNTAG,        30. AUGUST 2020 – 22. SONNTAG im Jahreskreis
9                         PFARRMESSE in der Pfarrkirche (48 Personen limitiert!)
Zelebrant:           DDr. Martin SCHMIEDBAUER, Graz
Mitgestaltung:     Gregor HAFNER, Orgel

 

SONNTAG,        6. SEPTEMBER 2020 – 23. SONNTAG im Jahreskreis
9                         PFARRMESSE in der Pfarrkirche    (48 Personen limitiert!)
Zelebrant:           Pfarrer Hans Fuchs
Mitgestaltung:     Mag. Elvira RIEDLER, Orgel


Achtung:           Seit 24. Juli 2020 verschärfte CORONA-MASSNAHMEN:

 

 

 

CORONA-MASSNAHMEN AKTUELL

Die österreichische Bundesregierung hat für Freitag, 24. Juli 2020, Verschärfungen zur Prävention gegenüber dem Corona-Virus angekündigt. In den letzten Tagen sind im Zusammenhang mit Kirchen und Religionsgesellschaften bzw. Angehörigen aus verschiedenen Ländern mit derzeit hohem Sicherheitsrisiko Infektionsclusterbildungen zu verzeichnen gewesen. Deswegen hat die zuständige Kultusministerin in Abstimmung mit den anerkannten Religionsgesellschaften dringend darum ersucht, auch unsere eigenen Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.

Zugleich wurden dem Bischöflichen Ordinariat in den letzten Tagen vermehrt Meldungen bekannt, dass die vorgesehenen Maßnahmen bei Gottesdienstfeiern der katholischen Kirche nicht ausreichend beachtet werden. Als Christen haben wir einen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander zu leisten, indem wir den Nächsten lieben wie uns selbst. Daher ist auch ein Verweis auf andere Situationen in der Gesellschaft, in denen andere Vorschriften gelten, zwar möglich, aber nicht das entscheidende Kriterium für unser Handeln. Die Verbreitung des Virus ist derzeit in der Steiermark auf niedrigem Niveau, aber leicht zunehmend.

1. Weiterhin geltende Prinzipien

>       Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben;

>       Desinfektionsmaßnahmen (Desinfektionsmittelspender für Hände)

>       Gottesdienstfeiern in ortsüblicher Größe

>       Willkommensdienst, der auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen achtet;


2. Änderungen ab 24. Juli 2020
 

Auf Ersuchen des Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, nach Rücksprache mit dem Krisenstab der Diözese und Mitgliedern des Arbeitsausschusses des Priesterrats gilt darüber hinaus ab Freitag, 24. Juli 2020, in unserer Diözese für den Aufenthalt in Kirchen und bei der Feier von Gottesdiensten bis auf weiteres:

>       Für das Betreten und Verlassen des Kirchenraums sowie beim Bewegen innerhalb der Kirchenräume  (ausgenommen der Gang zur Kommunion in
          entsprechendem Abstand) –  auch außerhalb von gottesdienstlichen Feiern ist es Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz (Maske, Gesichtsschild…) zu tragen -
          ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

>       Für die Pfarrkirche  P i b e r  gilt:   Betreten des Kirchenraums nur durch das Hauptportal (Westseite der Pfarrkirche) - EINBAHN-REGELUNG!
                                                                   Verlassen des Kirchenraums nur durch das Seitenportal (Nordseite der Pfarrkirche)!

>       gänzlicher Verzicht auf Mundkommunion (nur Handkommunion via Plexiglas-Durchreiche!)

>       Verzicht auf das Befüllen der Weihwasserbecken


Wir appellieren an die Eigenverantwortung der Kirchenbesucher*innen, diese wichtigen und unerlässlichen Maßnahmen zur Kenntnis zu nehmen und gewissenhaft zu beachten!


MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

SONNTAG, 26. JULI 2020 - ANNA-KIRCHWEIH-SONNTAG IN PIBER


Unserer „Zweiten Pfarrpatronin“, der Heiligen Mutter ANNA, ist immer der Sonntag rund um ihren jährlichen Gedenktag (26. Juli: „Joachim und Anna“) in besonderer Weise gewidmet.
In diesem Jahr fällt ihr Gedenktag sogar auf einen Sonntag!
In den letzten 40 Jahren hatte immer auch die Freiwillige Feuerwehr Piber diesen Sonntag als Zeitpunkt für ihr traditionelles „ANNA-KIRCHWEIH-FEST“ genutzt. Corona-bedingt entfällt aber in diesem Jahr dieses Feuerwehrfest und so wollen wir als Pfarrgemeinde auch unter den speziellen Rahmenbedingungen dieser „überschatteten“ Zeit die HL. ANNA, die Mutter Mariens und Großmutter Jesu, im festlichen Pfarrgottesdienst am kommenden Sonntag gebührend ehren. Unser "Willkommensdienst" wird für einen geregelten Zugang zum Kirchhof betreuen.
Wenn es das Wetter hoffentlich zulässt, wird die FESTMESSE als „Freiluftgottesdienst“ im Kirchhof gefeiert. Die Gestütskapelle Piber wird dazu den stimmungsvollen musikalischen Rahmen gestalten. Die sonst übliche „ANNA-KIRCHWEIH-PROZESSION“ muss aber heuer entfallen!
Es wird am Schluss des Festgottesdienstes eine „SEGENSSTATION“ gehalten mit Evangelium, Fürbitten und EUCHARISTISCHEM SEGEN.

Wir laden zur Mitfeier sehr herzlich ein und ersuchen um gewissenhaftes Einhalten der von der Bundesregierung vorgeschriebenen Corona-Schutzmaßnahmen für Gottesdienstveranstaltungen im Freien:
Mindestabstand 1 Meter, Kommunionspendung nur als Handkommunion via Plexiglas-Durchreiche, kein Händeschütteln beim Friedensgruß usw.

Sollte es witterungsbedingt nicht möglich sein, die Feier im Kirchhof durchführen zu können, sind nur 48 Personen zur Mitfeier im Kirchenraum zugelassen! Wir bitten um Verständnis und Rücksichtnahme. Wir werden in diesem Fall eine Tonübertragung in den Kirchhof als Möglichkeit zur "akustischen" Mitfeier vorbereiten.

HL. ANNA - bitte für uns!

 

SONNTAG, 5. JULI 2020: ERSTKOMMUNION in PIBER

Endlich ist es soweit: 18 Mädchen und Buben, die die zweite Klasse der Volksschule Afling besuchen, feiern coronabedingt verspätet - am SONNTAG, 5. JULI 2020 - ihr großes Fest: ERSTKOMMUNION! Die FEIER, die unter dem LEITWORT: "JESUS IST UNSER GUTER HIRTE" steht, wird als FREILUFTGOTTESDIENST im KIRCHHOF PIBER begangen.
Bereits um 8:15 Uhr wird das Gruppenfoto auf der Kirchenstiege aufgenommen (es gilt die 1m - Abstands-Regel!)

Ab 8:30 Uhr spielt die GESTÜTSKAPELLE PIBER zum musikalischen Empfang der Erstkommunionfamilien auf und begleitet auch den festlichen EInzug der EK-Kinder und Taufpaten zum Gottesdienstplatz. Familienangehörige der EK-Kinder und alle, die den Gottesdienst mitfeiern wollen, können nur über die Kirchenstiege beim Schüttkasten in den Kirchhof gelangen.
Die Desinfektion der Hände ist vorgeschrieben und wird vom WILLKOMMENSDIENST des Pfarrgemeinderates im Zutrtittsbereich betreut.
Auf den bereitgestellten Bänken können nur jeweils 2 Personen Platz nehmen (außer, wenn Personen im gleichen Haushalt leben). Ansonsten gibt es nur Stehplätze für die Mitfeiernden.

Um 9 Uhr beginnt die FESTMESSE, die von Gregor HAFNER am E-Piano, Frau Gabriele SCHEIBER an der Gitarre und den PIBERER WEISENBLÄSERN musikalisch mitgestaltet wird.

Nach dem Gottesdienst im Kirchhof werden die EK-Kinder mit einem Kipferl und Getränk beim Pfarrhaus von der FRAUENRUNDE der Pfarre bewirtet.

Wir appellieren an alle Mitfeiernden, die Abstandsregeln einzuhalten undfreuen uns auf ein würdiges großes Glaubensereignis mit den Erstkommunionkindern!

FRONLEICHNAM - HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES CHRISTI

Am Donnerstag, 11. Juni 2020 begehen wir - anders als in "normalen" Jahren - unser Fronleichnamsfest.
Wir halten die festliche Pfarrmesse wieder mit Beginn um 9 Uhr im Kirchhof Piber, die musikalische Gestaltung liegt in den Händen der PIBERER WEISENBLÄSER.
Es werden durch unsere lobenswert aktiven Mitarbeiter Bänke im Kirchhof aufgestellt, damit möglichst viele Mitfeiernde eine Sitzmöglichkeit haben.
Coronabedingt sollten nur zwei Personen auf einer Bank Platz nehmen, es kann aber ohne Gesichtsmaske am Gottesdienst teilgenommen werden.
Als Abschluss der Feier halten wir eine SEGENSSTATION mit Evangelium, Fürbitten und EUCHARISTISCHEM SEGEN. Dann wird das ALLERHEILIGSTE (die EUCHARISTIE in der MONSTRANZ) in die Kirche zurück getragen. Piberegger Bauern tragen dabei den "Himmel" - das "Zelt" über dem Allerheiligsten. Damit bringen wir zum Ausdruck: JESUS CHRISTUS ist für uns das BROT DES LEBENS, der "HIMMEL UNTER UNS". Als Christinnen und Christen können wir uns als LEBENDIGE MONSTRANZ verstehen, als CHRISTUS-TRÄGER in unserer heutigen Welt. Wir bezeugen damit, wer unsere innere Kraftquelle ist: CHRISTUS!
Die traditionelle FRONLEICHNAMS-PROZESSION fällt in diesem Jahr leider aus.
Herzliche Einladung zur FRONLEICHNAMSFEIER der anderen Art in PIBER!

Gedanken zum FRONLEICHNAMSFEST von Helene Renner:

MEDITATION

Wir danken dir
für das Leben
für alle Wege, die wir gemeinsam gehen
für alle Erfahrungen, die uns zusammenhalten
für dein Wort, das trägt, Mut macht und tröstet
für offene Augen und Ohren
für die Herzen, die sich öffnen
und die Hände, die uns halten.

Wir danken dir
für den Tisch, um den wir versammelt sind
für deine Gegenwart in Brot und Wein
und für alle köstlichen Gaben der Schöpfung
für alles, was uns am Leben erhält.

Wir wissen uns in deiner Hand
denn du bist wie ein Vater
der Leben schenkt
und wie eine Mutter
die alles trägt und umfängt
in dir wissen wir uns geborgen

Wir danken dir dafür.

 

PFARRMESSE AM PFINGSTSONNTAG, 31. MAI 2020, 9 UHR, IM KIRCHHOF

Das HOHE PFINGSTFEST begehen wir in unserer PFARRE PIBER mit einen FREILUFTGOTTESDIENST im KIRCHHOF mit Beginn um 9 Uhr.
Der Zutritt zum Gelände wird vom WILLKOMENSDIENST (Mitglieder des PGR-Piber) betreut. Durch die stufenweise Lockerung der Schutzmaßnahmen ist es möglich, dass die Teilnahme an der Pfingstmesse mittlerweilse schon ohne MNS - Masken möglich ist. Lediglich beim Zutritt sollte eine Gesichtsmaske getragen werden. Die vorhandenen 9 Parkbänke im Kirchhof bieten 18 Sitzplätze an (bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1 Meter 2 Personen pro Bank). Zusätzlich stellen wir 10 Bierbänke auf, die auch wiederum für 20 Mitfeiernde Sitzplätze bieten. Die übrigen Teilnehmenden müssen leider mit einem Stehplatz vorlieb nehmen.
Die Spendung der Heiligen Kommunion wird wieder durch eine schützende Durchreiche und nur als HANDKOMMUNION erfolgen.
Eine besondere Freude ist es, dass die Pfingstmesse von Frau Svetlana HÜBLER am E-Piano und Herrn Harald FRIPTERINGER an der Querflöte musikalisch mitgestaltet wird.
Sollte es regnerisch sein, müssen wir allerdings mit dem Gottesdienst in die Pfarrkirche übersiedeln. Dann können leider nur maximal 45 Personen im Kirchenraum mitfeiern. So hoffen wir, dass es nicht regnen wird. Allerdings ist es angeraten, eine wärmere und winddichte Oberbekleidung zu tragen! Es könnte ja ein ordentlicher "PFINGST-STURM" wehen ...

Herzliche Einladung zur Mitfeier und vielen Dank für das Mittragen der beschränkenden Maßnahmen!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer
 

CHRISTI HIMMELFAHRT: 1. GEMEINSAME PFARRMESSE SEIT MITTE MÄRZ 2020

Die Beratungen der Mitglieder unseres Pfarrgemeinderates waren bei der Sitzung am 18. Mai haben am Hochfest Christi Himmelfahrt erfreuliche Früchte getragen: Die erste gemeinsame Pfarrmesse als FREILUFT-GOTTESDIENST in unserem Kirchhof war ein rundum erfreuliches und stärkendes Ereignis. Über 40 Pfarrangehörige haben die von Harald Fripertinger an der Soloflöte musikalisch mitgestaltete Eucharistiefeier mit großer Dankbarkeit und spürbarer Ergriffenheit mitgefeiert. Trotz der sorgfältigen Einhaltung der Corona-Maßnahmen war eine dichte geistliche Atmosphäre möglich. Ein besonderer Dank gilt daher den PGR-Mitgliedern für die organisatorische Vorbereitung und Durchführung des "Willkommensdienstes", das Aufstellen der Bänke. Danke auch an alle Mitfeiernden, die mit großer Disziplin die geforderten Verhaltensregeln eingehalten und mitgetragen haben! Es war ein durch und durch verantwortlich gestalteter Gottesdienst in unserem wunderschönen Kirchhof, der noch rechtzeitig vor dem Feiertag von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes Köflach frisch gemäht worden war. Dank gilt auch Herrn Bürgermeister Mag. Helmut Linhart, der die Anfertigung von zwei Plexiglas-Durchreichen durch Herrn Andreas Sorger genehmigt und in Auftrag gegeben hat! Damit war eine würdige Kommunionspendung ohne notwendiges Tragen einen Mund/Nasenschutzes ermöglicht worden. Diese Vorrichtung wird uns auch für die noch kommenden Pfarrgottesdiensten in der "Corona-Zeit" sehr hilfreich sein! Das prachtvolle Wetter, die zwitschernden Vögel und das Wiehern der Lipizzanerpferde gaben der Feier eine besondere Note und beschenkten uns mit einer wunderbaren ganzheitlichen Schöpfungserfahrung! DANK SEI GOTT!

Die nächste PFARRMESSE feiern wir am SONNTAG, 24. MAI um 9 Uhr in unserer PFARRKIRCHE. Diesen Gottesdienst können nur 30 Personen im Inneren der Kirche mitfeiern. Das Tragen eines Mund und Nasenschutzes (bitte mitbringen!) und das Desinfizieren der Hände am Kircheneingang beim Hauptportal an der Westseite ist verpflichtend. Der Willkommensdienst aus MItgliedern unseres Pfarrgemeinderates wird für eine geordnete Abwicklung der Zutrittsbedingungen und Platzanweisung sorgen. Bitte um verständnisvolles Mitwirken und rücksichtsvolles Verhalten!

RESTAURIERTES KIRCHHOFKREUZ WIEDER AN SEINEM ANGESTAMMTEN PLATZ

Am Mittwoch, 4. März 2020, - knapp vor der "Corona-Phase" - wurde das Kirchhofkreuz ("Missionskreuz") unter Mithilfe bewährter Helfer und Mitarbeiter fachgerecht abgenommen. Der Zustand des Christus-Corpus war schon sehr bedenklich und absolut restaurierungsbedürftig. Es ist uns zu unserer großen Freude gelungen, den Künstler und Gestalter unserer Jubiläums-Sonnenuhr, Herrn Dieter WIEDERGUT aus Kärnten, für die professionelle Restaurierung dieser wertvollen Skulptur aus dem Ende des 19. Jahrhunderts zu gewinnen.
Die ursprünglich für den Palmsonntag vorgesehen gewesene feierliche Kreuzweihe musste - Corona-bedingt - abgesagt bzw. verschoben werden und wird voraussichtlich am SONNTAG, 13. September 2020 im Rahmen der Pfarrmesse um 9 Uhr im Kirchhof erfolgen.
Die Restaurierungsarbeiten gestalteten sich wesentlich aufweniger, als ursprünglich angenommen, sodass Herr Wiedergut sich durch diese zeitliche Verzögerung auch mehr Zeit nehmen konnte, die Restaurierungsarbeiten des Christus-Corpus profund und gediegen vorzunehmen.
Am Donnerstag, 7. Mai 2020, konnten wir das wertvolle Objekt beim Restaurator in Kärnten abholen und nach Piber zurückbringen.
Am Dienstag, 19. Mai 2020, wurde unter der fachlichen Anleitung und akribischen Vorbereitung durch Herrn Johann KOHLBACH und unter abermaliger Beiziehung des gestütlichen "Hoftraks"
das Missionskreuz wieder an seine angestammte Stelle an der Südseite der Kirche hochgehoben und fixiert!
Ganz herzlich gedankt werden muss für die vielen freiwillig geleisteten Handgriffe folgenden Herren: Johann KOHLBACH, Robert KLAMPFL, Alois SORGER, Christian LEITEGEB sen., Herbert BUCHGRABER für die Mithilfe bei der schwierigen Demontage des Kirchhofkreuzes, sowie wiederum Herrn Johann KOHLBACH, Robert KLAMPFL, Alois SORGER und den Helfern aus dem Bundesgestüt Piber mit der zweimaligen professionellen Bereitstellung des "Hoftraks"! Und natürlich: unserem mit der Pfarre Piber schon sehr verbundenen Künstler aus Kärtnen, Herrn Dieter WIEDERGUT, für die perfekte Restaurierungsarbeit, die er mit unglaublichem Feingefühl und intensiver Ausdruckskraft ausgeführt hat! Ganz herzlicher Dank gilt natürlich auch Herrn Christian LEITGEB jun. für die Ermöglichung des Hin- und Rücktransportes des Christus-Corpus nach und von Kärnten!
Nun blickt unser Christus wieder mit seinen erbarmenden Augen auf unsere Lebens- und Glaubenswege!
Herzliches "VERGELT'S GOTT!" für dieses gelungene Werk, für das unsere pfarrliche Frauenrunde unter der rührigen Leiterin Martha SORGER wieder ihre "Kasse" geöffnet hat und die Restaurierungskosten zur Gänze übernommen hat! Damit setzt unsere Frauenrunde einmal mehr ein für die Pfarrgeschichte bedeutendes Glaubens- und Gemeinschaftszeichen! Vielen, vielen Dank!

GOTTESDIENSTORDNUNG PFARRKIRCHE PIBER BIS ANFANG JULI 2020

GOTTESDIENSTE AN SONN- UND FEIERTAGEN BIS ANFANG JULI 2020

 

In seiner Sitzung am Montag, 18. Mai 2020, hat der Pfarrgemeinderat Piber folgende Gottesdienstordnung für die Zeit bis Anfang Juli 2020 beschlossen:

 

Donnerstag, 21. Mai, 9 Uhr, Fest Christi Himmelfahrt: Eucharistiefeier im Kirchhof Piber
Teilnahme für bis zu 100 Personen möglich, Einhalten der Abstandsregel vorausgesetzt.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.


Sonntag, 24. Mai, 9 Uhr, 7. Ostersonntag: Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Piber
Teilnahme für insgesamt maximal 30 Personen möglich, Einhaltung der Abstandsregel, Tragen des Mund-Nasenschutzes und Handdesinfektion vor Betreten der Kirche erforderlich.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Sonntag, 31. Mai, 9 Uhr, Pfingstsonntag:  Eucharistiefeier im Kirchhof Piber
Teilnahme für bis zu 100 Personen möglich, Einhalten der Abstandsregel vorausgesetzt.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Montag, 1. Juni 2020, Pfingstmontag:
KEIN Gottesdienst in Piber

 

Sonntag, 7. Juni, 9 Uhr, Dreifaltigkeitssonntag: Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Piber
Teilnahme für insgesamt maximal 30 Personen möglich, Einhaltung der Abstandsregel, Tragen des Mund-Nasenschutzes und Handdesinfektion vor Betreten der Kirche erforderlich.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Donnerstag, 11. Juni, 9 Uhr, Hochfest Fronleichnam: Eucharistiefeier im Kirchhof Piber
Teilnahme für bis zu 100 Personen möglich, Einhalten der Abstandsregel vorausgesetzt.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Sonntag, 14. Juni, 9 Uhr, 11. Sonntag im Jahreskreis: Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Piber
Teilnahme für insgesamt maximal 48 Personen möglich, Einhaltung der Abstandsregel, Tragen des Mund-Nasenschutzes und Handdesinfektion vor Betreten der Kirche erforderlich.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Sonntag, 21. Juni, 9 Uhr, 12. Sonntag im jahreskreis:  Eucharistiefeier im Kirchhof Piber
Teilnahme für bis zu 100 Personen möglich, Einhalten der Abstandsregel vorausgesetzt.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Sonntag, 28. Juni, 9 Uhr, 13. Sonntag im Jahreskreis: Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Piber
Teilnahme für insgesamt maximal 48 Personen möglich, Einhaltung der Abstandsregel, Tragen des Mund-Nasenschutzes und Handdesinfektion vor Betreten der Kirche erforderlich.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.

 

Sonntag, 5. Juli, 9 Uhr, 14. Sonntag im Jahreskreis: ERSTKOMMUNIONMESSE im KIRCHHOF
Teilnahme für insgesamt maximal 200 Personen möglich, Einhaltung der Abstandsregel,   Handdesinfektion vor Betreten des Gottesdienstortes im Kirchhof  erforderlich.
Ein „Willkommensdienst“ unseres Pfarrgemeinderates wird ordnend mithelfen.
Sollte es regnerisches Wetter geben wird die ERSTKOMMUNIONMESSE um 9 Uhr in der Pfarrkirche gefeiert: in diesem Fall dürfen außer den ERSTKOMMUNIONKINDERN nur die ELTERN
und TAUFPATEN in der Kirche mitfeiern. Wir bitten für diese außergewöhnliche Maßnahme um Ihr Verständnis!

 

Liebe Pfarrangehörige!
Liebe mit der Pfarre Piber Verbundene!

Wir bemühen uns, jeden der oben angekündigten Gottesdienste auch musikalisch mitzugestalten, weil das gemeinsame Singen ja leider aufgrund der Maßnahmen nicht möglich ist!

Wir bitten um Verständnis, wenn aufgrund aktueller Wetterverhältnisse die Abhaltung der Heiligen Messe im Kirchhof nicht möglich wäre. Daher müssen bei eindeutigem Regenwetter
die Gottesdienste in die Pfarrkirche verlegt werden. In diesem Fall dürfen nunmehr maximal 48 Personen im Kirchenraum teilnehmen!

Wir ersuchen Sie, den Hinweisen und Hilfestellungen des Willkommensdienstes Folge zu leisten, damit die Einhaltung der Corona-bedingten Regeln sichergestellt werden kann.

Der Zutritt zu den Gottesdiensten in der Pfarrkirche ist nur durch das Hauptportal an der Westseite der Kirche möglich! Vor dem Betreten der Kirche ist   eine Desinfektion der Hände Vorschrift. In der Kirche sind jene Plätze, an denen Mitfeiernde ausschließlich sitzen können, grün markiert.

Die Heilige Kommunion wird nur als Handkommunion in folgender Weise gespendet:
Der Priester geht von Bank zu Bank und reicht die Heilige Eucharistie den Kommunizierenden, die am jeweiligen Bankende stehen, in die Hand. Keine Mundkommunion!

Am Ende des Gottesdienstes sollen die Mitfeiernden das Nordportal (Seitenkirchtüre) als Ausgang benützen. Dabei ist darauf zu achten, dass es zu keinem „Stau“ im Ausgangsbereich kommen darf!

Wir vertrauen auf Ihr Mitdenken und Mittragen der "Rahmenbedingungen" unter denen nur die Gottesdienste gestattet und verantwortbar möglich sind!


Wir freuen uns, nach einer langen Zeit räumlicher Distanz die Sonntagsgottesdienste wieder gemeinsam feiern zu können. Wir bitten um Verständnis, wenn durch die einschränkenden Maßnahmen bei den Heiligen Messen in der Pfarrkirche nur maximal 48 Personen  im Kirchenraum mitfeiern dürfen. Angehörige der sogenannten "Risikogruppe" müssen selber entscheiden, ob sie den Gottesdienst in der Kirche mitfeiern möchten! Die österreichischen Bischöfe haben alle Gläubigen in dieser Corona-Zeit von der sogenannten "Sonntagspflicht" entbunden!
Wir laden daher zu einer rücksichtsvollen und nachgiebigen Mitfeier ein!

 

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SITZUNG DES PFARRGEMEINDERATES UNTER "CORONA-BEDINGUNGEN"

Am Montag, 18. Mai 2020 treffen sich die Mitglieder unseres Pfarrgemeinderates um 18:30 Uhr am Platz vor dem Pfarrhaus, um entsprechend den Corona-bedingten Vorgaben über die maßnahmengerechte Durchführung der Pfarrgottesdienste in unserer Kirche zu beraten und zu beschließen. Aus diesem Grund besteht ab 17 Uhr beim Pfarrhaus KEINE PARKMÖGLICHKEIT! Bitte um Verständnis! Mund-Nasenschutz bitte mitbringen!

GEMEINSAMES GEBET AM 6. OSTERSONNTAG, 17. MAI 2020, 9 UHR

Liebe Pfarrangehörige!
Liebe mit uns Verbundene!

Es kommt bereits der 6. SONNTAG der OSTERZEIT. Wir wollen wieder in räumlicher Distanz gemeinsam als HAUSKIRCHE Andacht halten. Dazu laden wir Euch und Sie alle wieder sehr herzlich ein!
Sie können und mögen den angefügten Text des Gottesdienstvorschlags frei abwechselnd im Familienkreis in Sprecherrollen aufteilen, wie es ohnedies schon vielfach praktiziert wird.
Da wir noch nicht die Voraussetzungen für eine "Abwicklung" der Eucharistiefeier erfülllen können, müssen wir noch das gemeinsame Gebet in räumlicher Distanz als gültige Form der Sonntagsfeier wählen. Bitte um Verständnis!
Am kommenden Montag, 18. Mai, trifft sich der Pfarrgemeinderat unter "Corona-Bedingungen" um 18:30 Uhr beim Pfarrhaus im Freien und wird über die Organisation der kommenden Gottesdienste beraten und entscheiden! Bis dahin bitten wir noch um Geduld! Wir planen für das FEST CHRISTI HIMMELFAHRT, Donnerstag, 21, Mai 2020, 9 Uhr, eine EUCHARISTIEFEIER im Kirchhof (nur bei entsprechenden Wetterbedingungen, versteht sich...).
Seid alle gesegnet und behütet!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

HAUSANDACHT AM 6. OSTERSONNTAG, 17.MAI 2020, 9 UHR

 

EINLEITUNG: Hirtenwort der österreichischen Bischöfe

Liebe Gläubige!
„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – dieses Gebot unseres Herrn Jesus Christus gehört zum Kern des Evangeliums. Daher liegen uns das von Gott geschenkte Leben, die Gesundheit und das seelische Heil aller Menschen am Herzen. In diesem Bewusstsein leistet die Katholische Kirche mit allen bisherigen und künftigen Einschränkungen des kirchlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie einen großen und notwendigen Beitrag für die ganze Gesellschaft. Wir danken allen Gläubigen, dass sie den bisher gewählten Weg des Gebetes und der konkreten Sorge für die Nächsten mitgegangen sind und mitgehen.“

 

KREUZZEICHEN

 

GEBET

Komm, Heiliger Geist, kehr bei uns ein,
die wir erfüllt sind von einer Unruhe, die du in uns geweckt hast.
Komm, und lasse in uns und für uns aufleuchten
das Geheimnis des Gekreuzigten und Auferstandenen.
Komm, und erfülle unser Leben,
so dass unser Mund sich schließlich auftut,
weil das Herz überfließt.
Amen. Halleluja!

Unergründliches Geheimnis,
der du dich enthüllst und zugleich verhüllst,
der du uns ansteckst mit deiner Liebe,
entzünde in uns die Sehnsucht nach dir,
lass uns treu sein in der Suche nach dir
und sehnsüchtig hoffen auf deine Entdeckung.
Wir sind schon wunderbar getröstet, weil wir dich bereits besitzen,
wir sind voll heiliger Unruhe, weil wir dich noch nicht besitzen.
Dir allein gehören wir, Gott unseres Lebens,
Herr unserer Seele!
Amen. Halleluja!


(Aus: Martin Schleske. Geigenbauer, Der Klang. Vom unerhörten Sinn des Lebens. Kösel Verlag, München 2015)

 

LOBLIED (GL 389)

Refrain:           Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr,
                        deiner Engel und himmlischen Heere,         
                        das erhebt meine Seele zu dir, o mein Gott;
                        großer König, Lob sei dir und Ehre.


1          Gib mir selber das Wort, öffne du mir das Herz,
            deine Liebe, Herr, zu schenken.  – Refr.


2          Und du sendest den Geist, und du machst mich ganz neu
            und erfüllst mich mit deinem Frieden. Refr
.
 

EVANGELIUM (Joh 14, 15 - 21)


Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn ihr mich liebt,
   werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich werde den Vater bitten
   und er wird euch einen anderen Beistand geben,
   der für immer bei euch bleiben soll,
den Geist der Wahrheit,
den die Welt nicht empfangen kann,
   weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.
Ihr aber kennt ihn,
   weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen,
ich komme zu euch.
Nur noch kurze Zeit
   und die Welt sieht mich nicht mehr;
ihr aber seht mich,
   weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
An jenem Tag werdet ihr erkennen:
Ich bin in meinem Vater,
ihr seid in mir
und ich bin in euch.
Wer meine Gebote hat und sie hält,
   der ist es, der mich liebt;
wer mich aber liebt,
   wird von meinem Vater geliebt werden
und auch ich werde ihn lieben
   und mich ihm offenbaren.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus -
Lob sei dir, Christus!

 

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM (P. Hans HÜTTER CSsR)

Jesus hat den Jüngern einen Beistand verheißen, der sie im konkreten Leben begleiten wird. Das Liebesgebot Jesu und die Gebote Gottes müssen in jeder Situation des konkreten Lebens neu ausformuliert werden. Die Zusage Jesu, dass uns der Heilige Geist beistehen wird, ist mehr als eine nebulose spirituelle Verheißung. Sie hat für uns ganz konkrete Bedeutung.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass er uns auch in scheinbar banalen und nichtreligiösen Lebensbereichen begleitet. Wir dürfen darauf vertrauen, dass uns der Heilige Geist in allen gegenwärtigen und künftigen kleinen und großen Herausforderungen beistehen und zu guten Lösungen führen wird.

 

LOBPREIS  (P. Hans HÜTTER CSsR)

Vater im Himmel, wir haben uns hier versammelt,
um dir unseren Dank und unseren Lobpreis darzubringen.
Wir haben Grund, dir zu danken,
denn du hast uns durch Jesus deine einzigartige Liebe geoffenbart.


Er hat unter uns gelebt,
er hat uns den Sinn der Heiligen Schriften erschlossen,
er hat die Wunden der Schöpfung geheilt
und uns durch die Botschaft vom Kommen deines Reiches Mut gemacht.


Er hat uns verheißen, mit seinem Beistand unter uns gegenwärtig zu sein;
durch den Geist der Wahrheit, der uns in die ganze Wahrheit einführt,
und durch den Geist der Liebe, durch die er in uns ist, und durch die wir in ihm sind.


Er hat uns seinen Frieden hinterlassen,
einen Frieden wie ihn die Welt nicht geben kann.
Sein Geist lässt uns nicht verzagen, sondern gibt uns Hoffnung,
auch wenn ihn die Welt nicht erkennt.
Und so bitten wir:

 

FÜRBITTEN

Guter Gott und Vater,
Jesus hat uns einen Beistand verheißen, der immer bei uns bleibt.
Im Vertrauen auf ihn halten wir Fürbitte:

 

Für alle, die sich in der gegenwärtigen Situation von den Verordnungen
zur Eindämmung der Pandemie eingeengt fühlen:
Gib ihnen Verständnis und Einsicht in das Notwendige.


Für die Mitglieder der Krisenstäbe, die Verordnungen erlassen
und Sorge für das Gesundheitswesen tragen:
Lass sie das Wohl aller Menschen im Blick behalten.


Für alle, die durch die notwendigen Einschränkungen wirtschaftlichen Schaden erleiden:
Eröffne ihnen Wege, wie sie diesen erträglich halten können,
und lass sie ausreichend Hilfe finden.


Für alle, die durch die Pandemie leiblich oder seelisch zu leiden haben:
Stärke sie und lass sie Heilung erfahren.


Für alle Kinder und Jugendlichen, deren Fest der Erstkommunion oder der Firmung
auf unbestimmte Zeit verschoben worden ist:
Stärke sie durch deinen Heiligen Geist, der ihnen in der Taufe zugesagt worden ist.


Für unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde
und für die vielen Opfer der Pandemie:
Nimm sie auf in deine himmlischen Wohnungen.


Jesus hat uns die Liebe des Vaters zugesagt.
Bei ihm finden wir Leben und Geborgenheit.

So wollen wir beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat: 

 

VATER UNSER

 

SCHLUSS – SEGENSGEBET


Treuer barmherziger Gott,
wir wünschen uns,
dass du uns über alle Zeitläufe und Krisen hinweg nahe bist,
mit uns redest
und uns die Gemeinschaft mit Jesus schenkst.
Er aber geht zu dir,
vertraut uns sein Gebot an
und schenkt uns deinen Geist.
Wir danken dir,
dass wir in seinem Herzen einen Platz haben.
Schenke uns den Heiligen Geist,
dass wir in seiner Liebe wachsen,
in seiner Wahrheit frei werden
und ihm auf seinem Weg folgen.

 

So segne uns mit allem Segen des Himmels,
damit wir getrost leben vor seinem Angesicht.
Lehre uns durch das Wort der Wahrheit;
bilde unser Herz nach dem Evangelium Christi
und gib uns Anteil an seiner Herrlichkeit.
Schenke uns jene geschwisterliche Liebe,
an der die Welt die Jünger Christi erkennen soll.

Das gewähre uns du, dreieiniger Gott,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.

Amen.

 

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS – IN EWIGKEIT. AMEN.

MARIA, MIT DEM KINDE LIEB -  UNS ALLEN DEINEN SEGEN GIB!

 

ERMUTIGUNG
STIMME, DIE STEIN ZERBRICHT (Jürgen HENKYS, 1978, GL 417)


1          Stimme, die Stein zerbricht, kommt mir im Finstern nah,
            jemand, der leise spricht: Hab keine Angst, Ich bin da.


2          Sprach schon vor Nacht und Tag, vor meinem Nein und Ja.
            Stimme, die alles trägt: Hab keine Angst, ich bin da.


3          Bringt mir, wo ich auch sei, Botschaft des Neubeginns,
            nimmt mir die Furcht, macht frei, Stimme, die dein ist: Ich bins’s!


4          Wird es dann wieder leer, teilen die Leere wir.
            Seh dich nicht, hör nichts mehr – und bin nicht bang: Du bist hier.

 

 

INFORMATIONEN ZU ÖFFENTLICHEN GOTTESDIENSTEN IN DER PFARRKIRCHE PIBER

Liebe Pfarrangehörige!
Liebe Teilnehmende an der pfarrlichen Sonntags-Gebetsgemeinschaft in Corona-Zeiten!

 

Die Rahmenbedingungen für öffentliche Gottesdienste kommen erst in der nächsten Woche zur innerpfarrlichen Bearbeitung und zur möglichen Umsetzung für die Pfarrkirche Piber. Laut diözesanem Plan dürften ab 15. Mai 2020 maximal 30 Personen (inklusive Zelebrant, Mesner, OrganistIn, Ministrant) an einem öffentlichen Gottesdienst in unserer Pfarrkirche teilnehmen. Dabei müssten die nicht unerheblich schweren Begleitmaßnahmen vorbereitet und ihre verantwortliche Durchführung sichergestellt werden (können)! Angehörige der sogenannten RISIKOGRUPPEN sollten überhaupt nicht zu einem solchen öffentlichen Gottesdienst kommen, um das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 auszuschließen. Die Bischöfe Österreichs haben alle Gläubigen von der sogenannten SONNTAGSPFLICHT entbunden. Es besteht also keine Verpflichtung zur Mitfeier eines Gottesdienstes in der Kirche während dieser Zeit!
Es ist für unsere Pfarre eher unwahrscheinlich, dass wir solche öffentlichen Gottesdienste ab 15. Mai 2020 überhaupt umsetzen können. Dazu müssen wir ja noch auf die Zuteilung der erforderlichen Desinfektionsmittel und Hinweisschilder für die organisatorische Abwicklung warten.
Alle Mitfeiernden müssten einzeln und in Sicherheitsabstand nach Desinfektion der Hände im Außenbereich und mit angelegtem Mund- und Nasenschutz in die Kirche eintreten. Während des Gottesdienstes im Kirchenraum müssen alle den Mund- und Nasenschutz tragen und es muss der Mindestabstand von mindestens 2 Metern zwischen den Personen  eingehalten werden. Es sollte nicht gemeinsam gebetet und auch nicht gesungen werden. Der Kommunionempfang wäre nur unter Wahrung des Abstandes und nur als Handkommunion möglich. Das Betreten wie auch das Verlassen des Kirchenraums müsste durch Ordner geregelt werden und durch unterschiedliche Türen erfolgen können. Es dürfte darüber hinaus vor und nach dem Gottesdienst zu keiner Menschenansammlung im Vorbereich der Kirche kommen.
Unter diesen gravierenden Vorgaben ist eine würdige Liturgie für mich als zelebrierender Priester eigentlich nicht vorstellbar. Diese Informationen gebe ich an Sie und euch alle weiter, damit wir eine gute und verantwortbare und innerlich erbauliche Lösung entwickeln können. Die schon mehrfach angedachte Möglichkeit eines Gottesdienstes im Freien (Kirchhof) wird durch die momentan noch geltenden staatlichen Vorschriften unterbunden und stellt keine Alternative dar. Die Bischöfe Österreichs stehen hinsichtlich Gottesdienste im Freien  für die kommende Zeit in intensiven Verhandlungen mit den Regierungsverantwortlichen der Republik.
Darum wollen wir bis auf weiteres unser schon bewährtes gemeinsames SONNTAGSGEBET in geistlicher Verbundenheit und trotz räumlicher Distanz halten. Dazu lade ich Sie und euch alle wieder sehr herzlich ein, HAUSKIRCHE zu gestalten. Außerdem können mehrere Möglichkeiten der Mitfeier von Sonntagsmessen via Radio und Fernsehen genützt werden !

Euer Pfarrer

Mag. Hans Fuchs

GEMEINSAMES GEBET AM 5. OSTERSONNTAG, 10. MAI 2020, 9 UHR

Liebe Pfarrangehörige!
Liebe Teilnehmende an der pfarrlichen Sonntags-Gebetsgemeinschaft in Corona-Zeiten!


Wir wollen wir bis auf weiteres unser schon bewährtes gemeinsames SONNTAGSGEBET trotz räumlicher Distanz in geistlicher Verbundenheit halten. So auch am kommenden 5. Ostersonntag, 10. Mai 2020 um 9 Uhr.
Dazu lade ich Sie und euch alle wieder sehr herzlich ein!

Euer Pfarrer

Mag. Hans Fuchs

 

PFARRE PIBER: GEMEINSAMES GEBET 5. OSTERSONNTAG, 10. Mai 2020, 9 UHR
MUTTERTAG

 

KREUZZEICHEN

Mütterlicher Gott, Trösterin, Freundin,
du lehrst uns die Wahrheit über unser Leben.
Du bereitest uns ein Zuhause, einen Platz,
wo wir dir begegnen und uns entfalten können.
Sei jetzt spürbar in unserer Mitte
.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

LOBLIED (GL 405) Text: Martin Rinckart, 1636


Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an
unzählig viel zugut bis hierher hat getan.

 

Der ewigreiche Gott woll' uns in unserm Leben
ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben
und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort
und uns aus aller Not erlösen hier und dort.

 

Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne,
und Gott, dem Heil'gen Geist im höchsten Himmelsthrone,
ihm, dem dreieinen Gott, wie es im Anfang war
und ist und bleiben wird, so jetzt und immerdar.

 

KYRIE


V/A:    Herr, erbarme dich unser!

V/A:    Christus, erbarme dich unser!

V/A:    Herr, erbarme dich unser!

 

ERÖFFNUNGSGEBET


Herr Jesus Christus, du Wort Gottes,
verkündet von den Aposteln.
Herr Jesus Christus, du Weg, Wahrheit und Leben,
bezeugt durch das Beispiel vieler Menschen.
Herr Jesus Christus, du lebendiger Stein,
den die Menschen verwarfen, aber von Gott auserwählt und geehrt.
Sei uns nahe und erfülle unser Herz mit Liebe,
damit wir in dir Gott als Vater und Mutter erfahren.
Amen.

 

LESUNG (1 Petr 2, 4 - 9)


Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus


Schwestern und Brüder!
Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen,
aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist!
Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen,
zu einer heiligen Priesterschaft,
um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen!

Denn es heißt in der Schrift:
Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten Stein,
einen Eckstein, den ich in Ehren halte;
wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde.

Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre.
Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben,
zum Eckstein geworden, zum Stein, an dem man anstößt,
und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt.
Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen.

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft,
ein heiliger Stamm,
ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde,
damit ihr die großen Taten dessen verkündet,
der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.


Wort des Lebendigen Gottes - Dank sei Gott!

 

GEDANKEN ZUR LESUNG


Der erste Petrusbrief beschreibt die Konsequenzen aus der Annahme der Osterbotschaft.
Wer an die Auferstehung glaubt, muss sein Alltagsverhalten verändern. Hier ist die Aufforderung, die Berufung zur königlichen Priesterschaft zu erkennen und umzusetzen. Die Verheißung steht dahinter: Ihr werdet nicht zugrunde gehen!

Dieser Abschnitt beginnt mit einem Wort der Ermutigung an die verfolgten Kirche. Christus gilt als lebendiger Stein, der nicht zerstört werden kann. Nicht das Urteil der Menschen, sondern die Erwählung durch Gott ist maßgeblich. Und: der auferstandene Christus macht die Glaubenden zu "lebendigen Steinen" und er verbindet sie untereinander zu einem Haus Gottes. Die Christen bringen nun ihrem Gott nicht mehr materielle Tier-, Speise- oder Rauchopfer sondern geistige Opfer dar. Christus ist zum Grundstein geworden, auf dem das Haus steht, bzw. zum Eckstein, der die Mauern verbindet und zusammenhält. Glaubende stehen damit gleichermaßen auf festen Untergrund (Stein, Felsen), Nichtglaubende stoßen sich jedoch an diesem Untergrund (Eckstein). Die im Hause Gottes Wohnenden haben priesterlichen und königlichen Charakter, auch wenn sie nicht Priester oder Könige sind.

 

ANTWORTLIED


ALLELUJA, ALLELU, ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA (2x)


1.         Ihr seid das Volk, das der Herr sich ausersehn.
            Seid eines Sinnes und Geistes.
            Ihr seid getauft durch den Geist zu einem Leib.
            Alleluja, Alleluja.

Refr.:   Alleluja, Allelu, Alleluja, Alleluja, Alleluja (2x)


2.         Ihr seid das Licht in der Dunkelheit der Welt,
            ihr seid das Salz für die Erde.
            Denen, die suchen, macht hell den schweren Weg.
            Alleluja, Alleluja.

Refr.:   Alleluja, Allelu, Alleluja, Alleluja, Alleluja (2x)

 

WECHSELGEBET

Gott, Vater und Mutter im Himmel,
wir kommen zu dir, um dich zu preisen.
Von Anfang an hast du dich gezeigt als der Leben stiftende Gott.
Die Welt hast du ins Dasein gerufen und Leben auf ihr geweckt.
Den Menschen hast du die Erde anvertraut, dass er sie behüte und bebaue.


In Jesus hast du dich als Gott der Liebe geoffenbart,
der das Leben will und Wege zum wahren Leben zeigt.
Er hat aufgerichtet,
die von der Last des Lebens niedergedrückt waren.
Er hat geheilt,
die an der Not ihrer Krankheit zu zerbrechen drohten.
Er hat allen die Botschaft vom Reich Gottes verkündet,
die für sein Wort offen waren.


Alle, die seinem Ruf Gehör schenkten und ihm folgten,
hat er zu einem geistigen Haus aus lebendigen Steinen aufgebaut.
Uns hat er berufen, sein auserwähltes Volk zu sein.
Er hat uns zu einer königlichen Priesterschaft gemacht,
damit wir deine großen Taten verkünden.


Damit dein Werk auf Erden fortgeführt werde, hat er Apostel eingesetzt und Diakone,
damit sie für alle sorgen, die Not leiden.
Uns allen hat er aufgetragen, die Werke zu vollbringen, die er vollbracht hat,
damit so alle Menschen dich als den einen und wahren Gott erkennen und preisen.

 

KURZE MEDITATIVE STILLE

 

FÜRBITTEN

Heute, an diesem Ostersonntag, am Muttertag,
bringen wir unsere Anliegen zu dir, Gott,

der du uns Vater und Mutter, alles in allem bist.
Wir bitten dich:

 

Wir beten für alle Frauen und Männer, die in deiner Kirche tätig sind,
sei es ehrenamtlich, sei es hauptamtlich,
dass sie ihre Aufgabe immer wieder neu als Dienst begreifen.

 

Wir beten für alle, die dein Wort auslegen.
Sende ihnen deinen Heiligen Geist, dass sie das verkünden, was du der Welt sagen willst.

 

Wir beten für Papst Franziskus und alle Bischöfe auf der ganzen Welt.
Schenke ihnen Weisheit, deine Kirche zu leiten, damit sie Gottes Liebe glaubwürdig verkünden.

 

Wir beten für alle Länder dieser Welt,
die besonders schwer von der Corona Pandemie betroffen sind.
Lass sie mit Ausdauer notwendige Wege zur Überwindung der Krise gehen.

 

Wir beten für alle Jugendlichen und für alle Kinder.
Stelle ihnen Vorbilder an die Seite, die sie zu Jesus führen.

 

Wir beten für alle, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind,
dass sie sich nicht wertlos fühlen, sondern ihnen geholfen werde.

 

Wir beten für unsere Verstorbenen,
dass sie in den ewigen Wohnungen Freude und Erfüllung
aller menschlichen Hoffnung erfahren.

Dir sei Lob und Preis, jetzt und in alle Ewigkeit. - Amen.

 

Und so beten wir, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:

 

VATER UNSER

 

SCHLUSS - SEGENSGEBET

Guter und barmherziger Gott,
in Jesus Christus, deinem lebendigen Wort,

gibst du uns Mut und Kraft für unser Leben.
In ihm bist du uns Weg, Wahrheit und Leben,

bist du bei uns alle Tage.

In Jesus Christus, dem lebendigen Stein,
den die Menschen verwarfen,
gibst du uns Zuversicht und Halt.

Wir bitten dich, guter und barmherziger Gott:
Schenke uns deinen Segen,
wenn wir in unseren Alltag gehen,

wenn wir dort dein Wort bezeugen.
Begleite uns und unsere Familien.
So segne uns, liebender Gott,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist. Amen.

 

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS - IN EWIGKEIT. AMEN.

MARIA, MIT DEM KINDE LIEB - UNS ALLEN DEINEN SEGEN GIB!

 

O JESU, ALL MEIN LEBEN BIST DU (Text: Köln 1853)


1. O Jesu, all mein Leben bist, ohne dich nur Tod.
    Meine Nahrung bist du, ohne dich nur Not.
    Meine Freude bist du, ohne dich nur Leid.
    Meine Ruhe bist du, ohne dich nur Streit, o Jesu.


2. O Jesu, all mein Glaube bist du, Ursprung allen Lichts.
    Meine Hoffnung bist du, Heiland des Gerichts.
    Meine Liebe bist du, Trost und Seligkeit.
    All mein Leben bist du, Gott der Herrlichkeit, o Jesu.


3. O Jesu, treuer Weiser bist du in der trüben Zeit.
    Bester Helfer bist du in Gefahr und Streit.
    Allzeit Tröster bist du in der Traurigkeit.
    Meine Wonne bist du in der Ewigkeit, o Jesu.

ÖFFNUNGSZEIT PFARRKIRCHE PIBER


Liebe Pfarrangehörige!
Liebe BesucherInnen und Besucher!


Unsere Pfarrkirche zum HL. ANDREAS ist nunmehr an Sonn- und Feiertagen (ab einschließlich 1. Mai 2020)
von 10 bis 16 Uhr geöffnet!

Auch in Zeiten der Corona-Maßnahmen besteht daher unter Einhaltung der Schutzvorschriften
die Möglichkeit für das persönliche Gebet oder zum Anzünden einer Opferkerze vor dem Marienaltar!


PFARRKIRCHE PIBER:  ZUTRITTSREGELN  während der CORONA-SCHUTZMASSNAHMEN

 

>  Unsere Kirche darf NUR durch das HAUPTPORTAL (Westseite) betreten werden.
    Der rechte Türflügel des Hauptportals ist fix geöffnet!
    Es ist KEINE BERÜHRUNG erforderlich!

>  Aufgrund der staatlichen Verordnungen steht auch KEIN WEIHWASSER
    beim Ein- und Ausgang zur Verfügung!


>  Gleichzeitig dürfen sich maximal 5 Personen in der Kirche aufhalten!

>  Im Kirchenraum muss zu anderen Personen ein MINDESTABSTAND von 2 METERN eingehalten werden!

>  AUSGANG: die KIRCHE darf NUR durch das SEITENTOR an der NORDSEITE der Kirche verlassen werden!

>  Es gilt somit strikte "EINBAHN-REGELUNG": HAUPTPORTAL – MITTELGANG – SEITENTÜR !

 

>  WIR BITTEN HÖFLICHST UM VERLÄSSLICHE BEACHTUNG !

>  Bei NICHTBEACHTUNG dieser Regelung muss die POLIZEI verständigt werden.

Mögliche FOLGEN:

>   ANZEIGE
>   KIRCHE MÜSSTE WIEDER GESPERRT WERDEN

Wir wünschen Ihnen und euch allen:
GESUND BLEIBEN und EINANDER MIT ABSTAND BEGEGNEN!

 

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

 

 

 

 

 

 

GEMEINSAMES GEBET AM 3. OSTERSONNTAG, 26. APRIL 2020, 9 UHR

Liebe Pfarrgemeinde!
Liebe mit der Pfarre Piber Verbundene!

Die Coronakrise hat uns ganz schön herausgefordert. Innerhalb weniger Tage mussten wir weite Bereiche unseres Alltagsverhaltens umstellen. Die Regierung hat uns diese bittere Medizin gleichsam "löffelweise" eingeflößt. Sonst hätten wir vermutlich dagegen aufbegehrt und sie nicht geschluckt. Ein Gutteil der Maßnahmen waren für uns nicht leicht anzunehmen und haben massive Einschnitte in unser Leben gebracht.
Unerwartet hat sich aber auch das eine oder andere Positive entwickelt: Viele Leute sind freundlicher geworden, nehmen Anteil und fragen: Wie geht es Euch? Sind alle gesund? Manche fragen sogar, kann ich Euch irgendwie behilflich sein? Im kirchlichen Umfeld entstanden Initiativen, mit denen ich nicht gerechnet hätte: Engagement für ältere Menschen in unserem Lebensbereich, neue Formen miteinander zu beten, Hausgottesdienste, die Möglichkeit, den Sonntagsgottesdienst per Video mitzufeiern. Der Geist weht auch an Orten, an denen man ihn nicht erwartet hätte.

So wollen wir auch am 3. OSTERSONNTAG miteinander - zwar räumlich getrennt - doch im Heiligen Geist verbunden - das Hausgebet halten.
Hier findet ihr den Textvorschlage für unser Gemeinsames Gebet!

Vielen Dank für eure Beteiligung, die großartige "Kondition" und das Durchhaltevermögen!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR - Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

GEMEINSAMES GEBET AM 3. OSTERSONNTAG, 26. APRIL 2020, 9 UHR

 

Österlicher Tischschmuck


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


HYMNUS (GL 326)

Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit,
denn unser Heil hat Gott bereit.

Refr.:  Alleluja, Alleluja, Alleluja, Alleluja,
           Gelobt sei Christus, Marien Sohn.


Es ist erstanden Jesus Christ
der an dem Kreuz gestorben ist,
ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist.
- Refr.

Es singt der ganze Erdenkreis
dem Gottessohne Lob und Preis,
der uns erkauft das Paradeis. - Refr.


Des freu sich alle Christenheit
und lobe die Dreifaltigkeit
von nun an bis in Ewigkeit. - Refr.

 

KYRIE - RUF


Herr Jesus, auferstanden von den Toten. - Herr, erbarme dich unser!
Du rufst alle Menschen zum Leben. – Christus, erbarme dich unser!
Du begleitest uns auf unseren Wegen. – Herr, erbarme dich unser!

 

ERÖFFNUNGSGEBET


Guter Gott,
die zurückliegenden Wochen haben uns nachdenklich gemacht,
was in unserem Leben wertvoll ist.
Es ist uns neu bewusst geworden, wie kostbar Gesundheit ist,
aber auch wie notwendig gute Beziehungen sind,
gute Freunde, gute Nachbarn, Familienzusammenhalt.
Wir haben auch neu schätzen gelernt,
wie dankbar wir sein können für Menschen,
die bereit sind sich für andere einzusetzen,
die dabei sogar ihre eigene Sicherheit riskieren.
Wir danken dir für das Gute,
das wir in diesen Tagen neu entdeckt und schätzen gelernt haben.
Mache uns alle stark im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe
durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

 

LESUNG (Apg 3,1-10)


Lesung aus der Apostelgeschichte:

In jenen Tagen gingen Petrus und Johannes zur Gebetszeit um die neunte Stunde in den Tempel hinauf.
Da wurde ein Mann herbeigetragen,  der von Geburt an gelähmt war.
Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels,das man die Schöne Pforte nennt;
dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln.

Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen.
Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte:
Sieh uns an!

Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen.

Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht.
Doch was ich habe, das gebe ich dir:
Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher!

Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf.
Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke;
er sprang auf, konnte stehen und ging umher.
Dann ging er mit ihnen in den Tempel,
lief und sprang umher und lobte Gott.

Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben.
Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte.
Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen war.

Wort des lebendigen Gottes. – Dank sei Gott!


OSTER-ALLELUJA


ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA! (2x)

1.         Auferstandener Herr,
            du wandelst Trauer in jubelnde Freude,
            Zweifel in unerschütterliches Vertrauen,
            Mutlosigkeit in phantasievollen Einsatz,
            Sorge in neue Zuversicht.

ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA! (1x)


2.         Du glättest die Wogen der Verwirrung.
            Du erhellst das Dunkel unseres Herzens.
            Du tränkst die Dürre unserer Seele.
            Du heilst die Wunden in unserem Leben.


ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA! (1x)
 

LOBPREIS


Gott und Vater,
wir kommen zu dir, um dir zu danken und dich zu preisen.
Immer neu hast du dich den Menschen geoffenbart.
und ihnen gezeigt, wie sehr du sie liebst.


Jesus von Nazareth hat deine Liebe
durch machtvolle Taten, Wunder und Zeichen bezeugt.
Als ihn seine Gegner ans Kreuz geschlagen haben,
hast du ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt.


Er hat sich seinen Jüngern gezeigt, ist mit ihnen gegangen
und hat ihnen den Sinn der Schrift erschlossen.
Er hat ihnen die Augen geöffnet,
sodass sie ihn erkannten, als er ihnen das Brot brach.


Am See von Tiberias ist er ihnen gegenübergetreten und hat ihnen zu essen gegeben.
Als er ihnen gebot, das Netz auszuwerfen, war dieses so voller Fische,
dass sie es nicht wieder einholen konnten.


Nachdem er seinen Geist über sie ausgegossen hatte,
sind seine Jünger in die ganze Welt hinausgegangen
und haben die Frohe Botschaft von seiner Auferstehung
und vom ewigen Leben allen Völkern verkündet.


So wurden auch uns die Augen für deine Größe geöffnet.
Wir danken dir dafür, dass er auf geheimnisvolle Weise immer wieder
in unser Leben tritt, uns aufrichtet und uns mit seinem Wort des Lebens nährt.


FÜRBITTEN


Guter Gott, wir bitten wir dich heute um Beistand durch seinen Heiligen Geist:


Für alle, die sich in dieser Krise als Helferinnen und Helfer engagieren.

Für alle Verantwortungsträger, die notwendige Maßnahmen ergreifen und anordnen müssen.

Für alle, die dafür sorgen, dass wir mit Augenmaß eine neue Normalität finden.

Für alle, die unter den notwendigen Maßnahmen leiden.

Für die Kirche im Großen wie im Kleinen, dass sie die Kraft des Geistes Jesu neu erkennt
und das Wirken des Heiligen Geistes auch annimmt.

Für alle am Virus Erkrankten und alle anderen Kranken,
deren Not und Leid in dieser Zeit aus dem Blick gefallen sind.

Für alle unsere Verstorbenen, dass sie die Leben erweckende Kraft des Heiligen Geistes erfahren.


Dir, Gott, danken wir für das Wirken deines Geistes in der Welt.
Dich preisen wir jetzt und allezeit. Amen.

 

VATER UNSER ...


SCHLUSSGEBET

Es komme über uns der Heilige Geist,
der Geist Gottes, - der Raum, wo alle außer sich sind,
der Geist der Liebe, - der Raum, wo alle Gemeinschaft sind,
der Geist des Verstehens, - der Raum, wo alle eines Sinnes sind,
der Geist des Lebens, - der Raum, wo alle in Frieden leben können.
Wir bitten dich, o Gott:
gib uns ein Herz, das uns fähig macht,

Jesus Christus zu ehren, ihm mutig und bereitwillig zu folgen.
Öffne unser Herz für sein Gesetz und seine Gebote.
Erhöre unsere Gebete, schenke uns Versöhnung
und verlass uns nicht in Zeiten der Not.
durch Christus, unseren Herrn.
Amen.


SEGEN

Der auferstandene Herr schenke uns
   -  die Behutsamkeit seiner Hände,
   -  die Güte seiner Augen,
   -  das Lächeln seines Mundes,
   -  die Treue seiner Schritte,
   -  den Frieden seiner Worte,
   -  die Wärme seines Herzens,
   -  das Feuer seines Geistes,
   -  das Geheimnis seiner Gegenwart!

So mögen wir und alle Menschen,
denen wir uns verbunden wissen,
gesegnet sein

im Vater, +  im Sohn und im Heiligen Geist.

Amen.

 

ÖSTERLICHER MARIENGRUSS (GL 525)


1     Freu dich, du Himmelskönigin, freu dich Maria,
       freu dich, das Leid ist all dahin. Alleluja.
       Bitt Gott für uns, Maria.

2     Den du zu tragen würdig warst, freu dich Maria,
       der Heiland lebt, den du gebarst. Alleluja.
       Bitt Gott für uns, Maria.

3     Er ist erstanden von dem Tod, freu dich Maria,
       wie er gesagt, der wahre Gott. Alleluja.
       Bitt Gott für uns, Maria.

4     Bitt Gott für uns, so wird's geschehn, freu dich Maria,
       dass wir mit Christus auferstehn. Alleluja.
       Bitt Gott für uns, Maria.

 

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS   -   IN EWIGKEIT. AMEN.

ALLELUJA, ALLELUJA!

 

 

 

 

 

GEMEINSAMES GEBET AM "WEISSEN SONNTAG" - 2. SONNTAG DER OSTERZEIT


Liebe Pfarrgemeinde, liebe mit der Pfarre Piber Verbundene!


Die OSTERWOCHE ("OSTEROKTAV") haben wir durchschritten. Mit mehr oder weniger "österlichen Gefühlen". "Normalität" lässt noch auf sich warten in den Lebensäußerungen unserer Tage. Dennoch ist die innere Verbindung miteinander ein starkes und stärkendes Element für die Durchhaltekraft in unserem Glauben! Unsere FRAUENRUNDE hat eine WhatsApp - Gruppe entwickelt. Die Frauen senden sich gegenseitig und vielen ihnen verbundenen Menschen täglich bestärkende und ermutigende Texte, Bilder und Musikstücke zu - etwas, was "zu normalen Zeiten" noch nicht angedacht wurde oder nicht erforderlich erschienen ist...Das ist doch ein wunderbares Signal des Zusammenhalts, des Aneinander-Denkens und Füreinander-Daseins! Herzlichen Dank dafür!

An diesem 2. OSTERSONNTAG, dem "WEISSEN SONNTAG", hätten die 18 Kinder der 2. Klasse der Volksschule Afling in unserer Pfarrkirche das große Fest ihrer ERSTKOMMUNION geplant gehabt. Sie haben sich schon gut darauf vorbereitet und sich mit ihren Eltern und Geschwistern schon sehr auf diesen großen Tag gefreut! Leider muss ihre Aufnahmefeier in die Eucharistische Gemeinschaft auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Darum wollen wir beim Gemeinsamen Gebet an diesem Sonntag (Beginn wie immer: 9 Uhr) besonders auch an sie denken, sie in unsere Gebetsgemeinschaft hineinnehmen. Mögen die Kinder und ihre Familien dieses Gebet als tragfähiges Netz unserer Glaubensgemeinschaft wahrnehmen und sich unserem Gebet vielleicht auch anschließen!

Wir freuen uns, wenn wieder viele dieses gemeinsame Gebet in zwar räumlicher Distanz aber mit innerer Nähe halten und auch noch andere zum Mitbeten einladen!

Gott segne und behüte Sie und Euch alle!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

Folgenden Gebetsvorschlag möchten wir anbieten:


GEMEINSAMES GEBET AM WEISSEN SONNTAG, 19. APRIL 2020, 9 UHR


Eine (Oster)kerze wird entzündet. Auf den Tisch legen wir Brot und stellen einen Strauß Blumen dazu.
Dann bezeichnen wir uns mit dem Kreuz. „Im Namen des Vaters …“


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


HYMNUS (GL 318)


CHRIST IST ERSTANDEN VON DER MARTER ALLE.
DES SOLLN WIR ALLE FROH SEIN,
CHRIST WILL UNSER TROST SEIN. KYRIELEIS.


WÄR ER NICHT ERSTANDEN, SO WÄR DIE WELT VERGANGEN.
SEIT DASS ER ERSTANDEN IST,
SO FREUT SICH ALLES, WAS DA IST. KYRIELEIS.


ALLELUJA, ALLELEUJA, ALLELUJA.
DES SOLLN WIR ALLE FROH SEIN,
CHRIST WILL UNSER TROST SEIN.
KYRIELEIS.



EINFÜHRUNG

Heute ist der „weiße Sonntag“. Heute wollten wir in Piber das Fest der  Erstkommunion feiern. 18 Kinder haben sich auf dieses Fest vorbereitet und sich mit ihren Familien auf diesen Tag gefreut.  Aber in diesem Jahr ist alles anders. Wir sehen immer noch dunkle Wolken. Das „grau“ mag noch nicht „weiß“ werden. Vieles musste verschoben werden, vieles ist noch mit Angst besetzt. Doch nach Tagen mit Einschränkungen macht sich Hoffnung breit. Wie es jetzt wohl weitergeht? Wie sich Normalität anfühlt? Wie wir mit Corona weiterleben?

 

KYRIE - RUF


Herr Jesus Christus, du bist gestorben und auferstanden. - Herr, erbarme dich unser!
Du zeigst uns Gottes Barmherzigkeit. – Christus, erbarme dich unser!
Du weckst in uns die Freude an Gott. – Herr, erbarme dich unser!


ERÖFFNUNGSGEBET


Wir halten Ausschau nach Wundern, Herr!
und du schenkst uns Liebe!

Wir sehnen uns nach Sicherheit
und du führst uns durch Risiken.
Wir träumen von Normalität
und du lässt uns in Abgründe schauen.
Wir erbitten von dir, Herr,
den Mut, über Abhängigkeiten und Ängste zu reden,
das Vertrauen, neue Brücken zu bauen
und um die Freude,
in der Kraft deiner Auferstehung
Wunder zu entdecken.
Du bist zum Anführer in das Leben geworden in Jesus Christus,
der mit uns durch alle Bedrängnis geht.
Deine Liebe ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

 

LESUNG

Lesung aus der Apostelgeschichte:

Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft,
am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
Alle wurden von Furcht ergriffen;
denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.
Und alle, die gläubig geworden waren,
bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.
Sie verkauften Hab und Gut und gaben davon allen,
jedem so viel, wie er nötig hatte.
Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel,
brachen in ihren Häusern das Brot
und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens.
Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt.
Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu,
die gerettet werden sollten.

Wort des Lebendigen Gottes
Dank sei Gott!

 

OSTER-ALLELUJA

ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA! (2x)


OSTER-HYMNUS (GL 329)


1. Das ist der Tag, den Gott gemacht,
    der Freud in alle Welt gebracht.
    Es freut sich, was sich freuen kann,
    denn Wunder hat der Herr getan.


2. Verklärt ist alles Leid der Welt,
    des Todes Dunkel ist erhellt.
    Der Herr erstand in Gottes Macht,
    hat neues Leben uns gebracht.


3. Wir sind getauft auf Christi Tod
    und auferweckt mit ihm zu Gott.
    Uns ist geschenkt sein Heilger Geist,
    ein Leben, das kein Tod entreißt.


4. Wir schauen auf zu Jesus Christ,
    zu ihm, der unsre Hoffnung ist.
    Wir sind die Glieder, er das Haupt,
    erlöst ist, wer an Christus glaubt.


5. Nun singt dem Herrn das neue Lied,
    in aller Welt ist Freud und Fried.
    Es freu sich, was sich freuen kann,
    denn Wunder hat der Herr getan. 


ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA! (1x)
 

FÜRBITTEN


Wir sind heute verbunden mit vielen Menschen, die ein Gebet sprechen.
Einsam, in einer Gruppe, in einem virtuellen Raum.
Wir rufen dich an, Gott, unser Vater, unsere Mutter.


Wir beten für unsere Erstkommunionkinder und ihre Familien,
die jetzt noch längere Zeit auf ihr Fest warten müssen.
Schenke ihnen Geduld und wachsende Vorfreude auf die Heilige Kommunion.


Wir denken an die schwierigen Abwägungen, Beschränkungen zu lockern.
Hilf denen, die Zahlen analysieren und Entscheidungen treffen, kluge Wege zu öffnen.

Wir denken an die vielen ungeduldig wartenden Menschen.
Hilf ihnen, liebevoll und vorsichtig mit neuen Freiheiten umzugehen.

Wir denken an die bedrohten Menschen in Krisengebieten und Flüchtlingslagern.
Hilf uns, nicht nur die eigene angespannte Situation zu sehen,
sondern Solidarität zu üben.


Wir denken an die Menschen, die mit der Not Geschäfte machen.
Hilf uns, ihnen entgegenzutreten.


Wir denken an die einsamen und verlassenen Menschen.
Hilf ihnen, den Mut nicht zu verlieren.


Wir denken an die Menschen, die sterben müssen.
Nimm sie in deinen Arm.


Viele Gedanken kommen nicht zur Ruhe.
Gewohnt, über allen Dingen zu stehen, fürchten wir,
unter die Räder zu kommen.
Schenke uns den Mut der Apostel,
die Kraft der Gemeinschaft,
den Geschmack von Brot
und ein Herz voller Gebete.

Und so beten wir, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat:

 

VATER UNSER

 

SCHLUSSGEBET


Gott, du schenkst uns neuen Aufbruch.
Die Natur grünt, alles blüht,
wir hören den Vogelgesang.
In deiner wunderbaren Schöpfung lässt du uns erkennen,
dass du da bist,
dass du den Tod besiegt hast.
Bleib bei uns,  segne und beschütze uns
und alle Menschen, die uns am Herzen liegen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.


SEGEN


Gott des Lebens,
der du unsere Stärke bist.

Gott des Lebens,
der du unser Licht bist.

Gott des Lebens,
der du unser Heil bist.

Gott des Lebens,
der du uns durch die Taufe berufen hast.

Gott des Lebens,
der du im Lamm Gottes zu uns Menschen gekommen bist,

segne uns: + im Vater und im Sohn und im Heiligen Geist.
Amen.


TEILEN DES BROTES

Kirche ist so einfach, so schlicht:
Festhalten an der Lehre der Apostel, treue Gemeinschaft,
Brechen des Brotes und das Gebet.
Dann, so heißt es, geschehen sogar viele Wunder und Zeichen.
Unsere Kirchen sind geschlossen.
Unsere Herzen nicht.
Wir freuen uns an der Lehre der Apostel, die uns die Welt Gottes aufschließt.
Wir danken für die Gemeinschaft, die uns auch in der Distanz trägt.
Wir verbinden uns im Gebet. Mit Gott und den Menschen
Wir schmecken das Brot, das auf der Zunge zergeht.

 

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS   -   IN EWIGKEIT. AMEN.

HALLELUJA, HALLELUJA!

 

(Dieser Gebetsvorschlag wurde in Anlehnung an Texte von Pfarrer Manfred WUSSOW zusammengestellt.)

 

HAUSGEBET AM OSTERMONTAG

Mit dem OSTERMONTAG haben wir den Abschluss der großen HEILIGEN WOCHE, der LITURGISCHEN OSTERFEIER erreicht.
Heute wollen wir uns den beiden Emmausjüngern anschließen und mit ihnen die Erfahrung machen, dass der AUFERSTANDENE mit uns auf dem Lebens- und Glaubensweg ist:
Auch und gerade in dieser nicht sehr leichten Zeit!
Wir laden ein, am Ostermontag eine Zeit in der Familie oder allein zu finden, in der dieser gehaltvolle Tag gläubig erlebt und meditiert werden könnte.
Danke für alle innere und äußere Beteiligung!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

Textvorschlag für eine HAUSANDACHT am OSTERMONTAG

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

HYMNUS

Christ ist erstanden,
von der Marter alle.
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen.
Seit dass er erstanden ist,
so freut sich alles, was da ist.
Kyrieleis.

Alleluja, Alleluja, Alleluja,
des solln wir alle froh sein;
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.


Der HERR ist vom Tod erstanden, wie er gesagt hat.
Freut euch und frohlockt, denn er herrscht in Ewigkeit. Alleluja.

 

ERÖFFNUNGSGEBET

Herr Jesus Christus,
wie das Licht der Kerze hier auf dem Tisch
so erleuchtest du unser Leben und die ganze Welt.
Durch dich haben wir die Gewissheit,
in dieser außergewöhnlichen Zeit nicht alleine zu sein.
In deinem Geist sind wir untereinander verbunden.
Wir sind verbunden mit allen Menschen,
die heute dein Wort hören und zu dir beten.
Wir sind verbunden mit unseren Verwandten und Freunden,
mit unseren Bekannten und mit unseren Nachbarn.
Im Glauben vertrauen wir darauf,
dass du allen nahe bist, die bedürftig sind.
So wollen wir dich loben und dir danken –
heute und in alle Ewigkeit. Amen.

 

EVANGELIUM: (Lk 24,13 -25)

 

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.
Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.

Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?
Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm:
Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn?
Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht.
Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.

Da antwortete er ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen?

Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.

So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren.
Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten:
Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt!

Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen.
Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken.
Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?

Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren.
Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

 

ANTWORTMEDITATION (GL 325)

Bleibe bei uns, du Wanderer durch die Zeit!
Schon sinkt die Welt in Nacht und Dunkelheit.
Geh nicht vorüber, kehre bei uns ein.
Sei unser Gast und teile Brot und Wein.

 

Weit war der Weg. Wir flohen fort vom Kreuz.
Doch du, Verlor‘ner, führtest uns bereits.

Brennt nicht in uns ein Feuer, wenn du sprichst?
Zeige dich, wenn du nun das Brot uns brichst.

 

Weihe uns ganz in dein Geheimnis ein.
Lass uns dich seh’n im letzten Abendschein.
Herr, deine Herrlichkeit erkennen wir:
Lebend und sterbend bleiben wir in dir.

 

FÜRBITTEN

Guter Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden und geht alle unsere Wege mit.
Wir bitten dich:

Für alle Menschen, die sich derzeit mühen, ihr Leben neu zu organisieren:   
Schenke ihnen Durchhaltevermögen und Kreativität.

Für alle, die Angst vor der Zukunft bekommen haben:
Schenke ihnen Menschen, die zuhören und bei der Verarbeitung ihrer Angst helfen.

Für alle, die jetzt in besonderer Weise für das Wohl der Allgemeinheit arbeiten:
Schenke ihnen alle Kraft, die sie brauchen, und Zeiten, in denen sie ausruhen können.

Für die Länder, die besonders schwer von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen sind:  
Schenke ihnen Zusammenhalt und Hoffnung.

Für alle Kranken und alle, die in Quarantäne leben:
Schenke ihnen die Gewissheit, dass du bei ihnen bist, und sie führst und trägst.

Für alle Verstorben:
Schenke ihnen das Licht des ewigen Lebens und die Freude, dich zu schauen, wie du bist.


Unsere Fürbitten fassen wir zusammen und bekräftigen wir, in dem wir das Gebet des Herrn sprechen:

VATER UNSER ...


SCHLUSSIMPULS
 

Seht, er lebt - ja, er lebt,
er stand auf am dritten Tag!
Seht, er lebt - Jesus lebt,
er steht mitten unter uns!

Kommt durch die verschlossn‘en Türen,
sagt zu uns: Habt keine Angst!
Kommt wie damals so auch heute
und sagt: Friede sei mit euch!

Und wir hören seine Worte
und es brennt in uns das Herz,
und er bricht das Brot für alle
und die Augen gehn uns auf.

Keiner lebt nur für sich selber,
keiner stirbt für sich allein,
ob wir leben oder sterben,
wir gehören zu dem Herrn.

Er ist bei uns alle Tage
bis ans Ende dieser Welt,
und es ist kein anderer Name,
der mich selig machen kann!

Seht, er lebt - ja, er lebt,
er stand auf am dritten Tag!
Seht, er lebt - Jesus lebt,
er steht mitten unter uns!

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung. Matthias Grünewald Verlag Ostfildern 2007.r

 

SEGENSGEBET


Der allmächtige Gott hat uns durch die Auferstehung seines Sohnes aus Sünde und Tod befreit:
Er segne uns und schenke uns seine Freude.


Und Christus, mit dem wir auferstanden sind durch den Glauben,
bewahre in uns die Gabe der Erlösung.

Gott hat uns in der Taufe angenommen als Kinder seiner Gnade;
er schenke uns das verheißene Erbe

Das gewähre uns du, dreieiniger Gott,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.

Amen.


GELOBT SEI JESUS CHRISTUS  -  IN EWIGKEIT. AMEN
ALLELUJA! ALLELUJA!

 

 

GEMEINSAMES GEBET AM OSTERSONNTAG, 12. APRIL 2020, 9 UHR

Liebe Pfarrangehörige!
Liebe mit der Pfarre Piber Verbundene!

Wir haben das Ziel der großen Woche, der Karwoche erreicht: OSTERN!
Gemeinsam sind wir - trotz schmerzlich spürbarer räumlicher Trennung - im Gebet verbunden durch diese besonderen Tage gegangen.
Für den OSTERSONNTAG laden wir wieder zum gewohnten Zeitpunkt: 9 UHR zum GEMEINSAMEN GEBET ein!
Das Innere unserer Pfarrkirche hat nunmehr ein ÖSTERLICHES ERSCHEINUNGSBILD angenommen:
Frische Blumen, der nicht mehr vom Fastentuch verhüllte Hochaltar, die OSTERKERZE und das OSTERWASSER bringen trotz aller Lebenseinschränkungen durch die Schutzmaßnahmen OSTERSTIMMUNG und OSTERFREUDE in unseren altehrwürdigen Kirchenraum!
Wir möchten uns bei allen bedanken, die am gemeinsamen Gebet mit unserer Pfarrgemeinde teilgenommen haben und freuen uns auf den ersten dann wieder möglichen gemeinsamen Gottesdienst. Ein bisschen werden wir uns aber schon noch in Geduld üben müssen!

Wir wünschen Ihnen ein GESEGNETES OSTERFEST und die KRAFT, die aus der AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI erwächst! Seid gesegnet und behütet! Und bleibt gesund an Leib, Geist und Seele!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

GEMEINSAMES GEBET AM OSTERSONNTAG, 12. APRIL 2020, 9 UHR

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Jesus Christus ist auferstanden. -  Er ist wahrhaft auferstanden!


Zu Ostern feiern wir, dass das Leben über den Tod siegt.
Mitten in Not und Bedrängnis erreicht uns die Botschaft: Jesus lebt!
Das Osterlicht ist Zeichen für dieses neue Leben, das nicht mehr endet.
An diesem Osterfest sind wir besonders hineingenommen in diese Zusage.
Daran denken wir, wenn wir nun die (Oster-) Kerze entzünden.

 

ERÖFFNUNGSGEBET

Lasst uns beten.

Guter Gott,
durch die Auferstehung deines Sohnes hast du die Welt mit Freude erfüllt.
Gib uns die Zuversicht, dass du uns aus dem Dunkel in das Licht,
aus dem Tod ins Leben führst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen

 

OSTER-ALLELUJA

ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA.

 

OSTER-EVANGELIUM (Johannes 20,1.11-18)


Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah,
dass der Stein vom Grab weggenommen war.

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte.
Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 
Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen,
den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du?
Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen
und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben.
Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen,

wusste aber nicht, dass es Jesus war.

Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du?
Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm:
Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen.

Jesus sagte zu ihr: Maria!
Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm:
Rabbuni!, das heißt: Meister.

Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest;
denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen.
Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen:
Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater,
zu meinem Gott und eurem Gott.

Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen:
Ich habe den Herrn gesehen.
Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.  -  Lob sei Dir, Christus.

 

OSTER – ALLELUJA  mit  OSTER – HYMNUS   (Johannes von Damaskus)


ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA.

1.         Tag der Auferstehung! / Werdet licht , ihr Völker! /
Das Ostern des Herrn, das große Fest der Ostern! /
Denn vom Tode zum Leben führte uns Christus. /
Singen lasset uns ihm das Siegeslied.
 

2.         Am frühen Morgen lasset wie die Frauen uns eilen zum Grabe /
und anstelle des Balsams ihm bringen die Hymnen! /
Dann werden wir schau‘n der Gerechtigkeit Sonne /
hervorgehen aus dem Dunkel und sprießen lassend das Leben.
 

3.         Alles ist jetzt erfüllt mit strahlendem Lichte: /
Himmel und Erde und auch die Welt der Toten. /
So soll denn alle Schöpfung Christi Erweckung feiern, /
denn Bestand gefunden hat sie nur in ihm.
 

4.         Läutert die Herzen! Dann schaut ihr den Erstand‘nen im Lichte /
und hört seine Worte: „Freuet euch!“ /
Jubeln soll der Himmel und Feste feiern die Erde, /
denn auferstand Christus, die ewige Freude.
 

5.         Gestern wurde ich mit dir, Christus, begraben; /
heute erstehe ich mit dir, dem Erstandenen.
Gestern wurde ich mit dir gekreuzigt;
heute lass mich schauen dein Reich und singen:
 

6.         Wie heilig fürwahr ist dieses Fest der Rettung
und wie lichterglänzend der Tag der Auferstehung!
Ein Vorbote des Tages auch unserer Erweckung,
an dem aus dem Grabe uns locket das Licht und wir rufen:
 

ALLELUJA, ALLELUJA, ALLELUJA.

 

FÜRBITTEN

Für alle Menschen, die krank sind und um ihr Leben ringen.

Für alle Menschen, die in diesen Tagen über sich hinauswachsen, um anderen zu helfen.

Für alle Menschen, die hoffnungslos, einsam, ängstlich sind.

Für alle Menschen, die in ihrer materiellen und beruflichen Existenz bedroht sind.

Für alle Menschen, die derzeit weitreichende Entscheidungen treffen müssen.

Für alle Verstorbenen und für alle, die unter schwierigen Bedingungen Abschied von lieben Menschen nehmen müssen.

 

VATER UNSER

 

SEGENSGEBET – für den Tag und die Woche

 

An diesem Tag, an dem wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern,
stellen wir uns unter den Segen Gottes:

Du Gott der Liebe und des Lebens,
führe uns aus unserem Gefangensein in die Freiheit.

Du Gott der Liebe und des Lebens,
geh mit uns durch die Finsternis ins strahlende Licht.

Du Gott der Liebe und des Lebens,
geleite uns durch den Tod zum Leben in Fülle.


Das gewähre uns Gott, der Vater, der das Leben schenkt,
der Sohn, der für uns gestorben und auferstanden ist,
der Heilige Geist, der uns untereinander verbindet und stärkt.

Amen.

 

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS  -  IN EWIGKEIT. AMEN.

ALLELUJA, ALLELUJA!

 

HAUSGEBET ZUR OSTERSPEISENSEGNUNG AM KARSAMSTAG

Für den KARSAMSTAG möchten wir ein HAUSGEBET zur SEGNUNG der OSTERSPEISEN anregen
und möchten dafür den folgenden Textvorschlag für die Familienfeier anbieten:


SEGENSGEBET ÜBER DIE OSTERSPEISEN AM KARSAMSTAG

Der liebevoll vorbereitete und österlich geschmückte Korb mit den Osterspeisen wird auf den Tisch gestellt.
Die zur Andacht Versammelten beten gemeinsam:


IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES. AMEN


Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
du hast unsere Welt erschaffen. - Dir sei Lob und Ehre.
Du schenkst uns, was wir zum Leben brauchen. - Dir sei Lob und Ehre.
Du gibst uns zu essen und zu trinken. - Dir sei Lob und Ehre.


Lasst uns beten:

Herr Jesus Christus,
du bist nach deiner Auferstehung deinen Jüngern erschienen und hast mit ihnen gegessen.
Wir danken dir, dass du uns auch an diesem Osterfest in Freude an unserem Tisch versammelst,
um die Osterspeisen zu genießen.
Wir bitten dich:
SEGNE + diese unsere Osterspeisen:
das OSTERBROT, die OSTEREIER, das OSTERFLEISCH,
die KRÄUTER und GEWÜRZE,
die wir für das österliche Mahl vorbereitet haben.
Sei bei diesem Mahl in unserer Mitte.
Stärke unter uns das Band der Gemeinschaft, der Eintracht und des Friedens.
Versammle uns einst zu deinem ewigen Ostermahl,
der du lebst und Leben schenkst
heute und in Ewigkeit.
Amen.


VATER UNSER ...

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS  -  IN EWIGKEIT. AMEN


Gesegnete OSTERMAHLZEIT!

HAUSGEBET AM KARFREITAG

Der KARFREITAG erinnert an den TOD JESU am KREUZ und seine Grablegung.
Auch heute wollen wir entweder zur TODESSTUNDE CHRISTI um 15 Uhr
oder am Abend zur Hausandacht einladen.
Als Gebetshilfe finden Sie im folgenden einen Textvorschlag!
Vielen Dank für das Mitbeten mit unserer Pfarrgemeinde!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer


HAUSGEBET AM KARFREITAG

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Jesus Christus ist unter uns und schenkt uns seinen Frieden. Amen.

 

Am Karfreitag denken wir an das Leiden und Sterben Jesu Christi.
Auch in der Zeit der Corona-Pandemie leiden und sterben Menschen.
Viele fühlen sich allein gelassen oder machen sich Sorgen.
Wer ist uns nahe, wenn Finsternis uns bedrängt?

 

Herr Jesus Christus, du hast für uns gelitten – erbarme dich unser.
Du bist für uns am Kreuz gestorben – erbarme dich unser.
Du schenkst uns und allen Leidenden deine Liebe – erbarme dich unser.

 

MEDITATITVES  GEBET (Anselm Grün)

Herr Jesus Christus,
am Karfreitag feiern wir
dein Leid und deinen Tod am Kreuz.

Wie können wir dein Leiden feiern?
Wir sehen am Kreuz den Sieger über den Tod.
Wir verehren dein Kreuz,
weil an ihm das Heil der Welt gehangen.
Es ist für uns ein Hoffnungszeichen,
dass selbst das schlimmste Marterwerkzeug,
zum Ort der größten Liebe werden kann.

Dass die Grausamkeit der Menschen nicht über dich triumphiert,
sondern deine Liebe stärker ist als alle menschliche Bosheit.

Das Kreuz zeigt uns, dass du alles in uns liebst,
dass deine Liebe
in alle Gegensätze unseres Leibes und unserer Seele hineinströmt.
Es gibt nichts in mir, was nicht angenommen ist.

So schenkst du mir mit deinem Kreuz das Vertrauen,
dass ich ganz und gar
geliebt bin
und dass mich nichts
von deiner Liebe zu trennen vermag.

Und du heilst uns von der tiefsten Wunde, die uns bedroht,
von der Todeswunde.
Wir schauen am Kreuz unsere Wunden an,
aber auch den Arzt für unsere Wunden.

So feiern wir am Karfreitag,
dass deine Liebe stärker ist als der Tod.

Deine ausgestreckten Arme am Kreuz sind eine Geste der liebenden Umarmung.
Alles in uns ist von deiner Liebe berührt.

Deine ausgestreckten Arme laden mich ein,
mich in deiner Liebe zu bergen.

Verwandle mein Kreuz und die Kreuze der Welt,
damit an ihnen deine Liebe aufleuchtet. Amen.

(aus: Anselm Grün, Schenk mir ein weites Herz. Gebete. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2006.)

 

KREUZVEREHRUNG

Mit Blick auf das Kreuz sprechen wir:

 

O du hochheilig’s Kreuze,
daran mein Herr gehangen
in Schmerz und Todesbangen.

 

Du bist die sichre Leiter
darauf man steigt zum Leben,
das Gott will ewig geben.

 

Du bist die starke Brücke,
darüber alle Frommen
wohl durch die Fluten kommen.

 

Du bist der Stab der Pilger,
daran wir sicher wallen,
nicht wanken und nicht fallen.

 

Du bist des Himmels Schlüssel,
du schließest auf das Leben,

das uns durch dich gegeben.

 

Zeig deine Kraft und Stärke,
beschütz uns all zusammen
durch deinen heil‘gen Namen.

 

WIR BETEN DICH AN, HERR JESUS CHRISTUS UND PREISEN DICH.
DENN DURCH DEIN HEILIGES KREUZ HAST DU DIE WELT ERLÖST.

 

VATER UNSER

 

SEGENSGEBET

Herr, unser Gott,
reicher Segen komme herab auf dein Volk,

das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet.
Schenke uns Verzeihung und Trost,
Wachstum im Glauben
und die ewige Erlösung.
Das gewähre uns du, dreieiniger Gott,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.

Amen.

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS
IN EWIGKEIT. AMEN

 

 

HAUSGEBET AM GRÜNDONNERSTAG

Für die Hausandacht am Gründonnerstag, 9. April, möchten wir den folgenden Gebetsvorschlag anbieten, der zeitlich individuell gestaltet werden kann. So können Sie die familiäre Feier dann ansetzen, wenn es in Ihrer Abendgestaltung am besten passt.  Auch für KARFREITAG und KARSAMSTAG / OSTERNACHT möchten wir Ihnen die Wahl des für Sie besten Zeitpunkts überlassen. Es wird zu jedem dieser Anlässe auch noch einen Gebetsvorschlag geben. Erst am OSTERSONNTAG, 12. April, wollen wir wieder gemeinsam um 9 Uhr die ÖSTERLICHE HAUSANDACHT halten, um unsere geistliche Verbundenheit trotz räumlicher Trennung zum Ausdruck zu bringen.
Herzliche Einladung zum MITBETEN!

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR- Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

HAUSGEBET AM GRÜNDONNERSTAG

KREUZZEICHEN
GEBET
am TISCH

Guter Gott,
dein Sohn hat am Abend vor seinem Leiden mit seinen Freunden Mahl gehalten.
Er hat dir Dank gesagt für Brot und Wein, für die Gaben deiner Schöpfung

und die Früchte der menschlichen Arbeit.

Heute wollen wir dir danken für unsere Gemeinschaft in schwerer Zeit.
Wir danken dir für alle Speisen, die unser irdisches Leben nähren
und die wir teilen im Gedenken an Jesus.
Er hat uns versprochen, immer da zu sein,

wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind.
Er hat uns im Teilen von Brot und Wein
das Zeichen seiner bleibenden Gegenwart geschenkt.

Wir bitten dich:
Segne und stärke uns, damit auch wir einander lieben und dienen,

wie Jesus es uns vorgemacht hat, als er seinen Freunden die Füße gewaschen hat.
Hilf uns dabei,
dein Reich der Liebe und der Güte zu verbreiten
durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Erlöser,
der in der Kraft des Heiligen Geistes mit dir lebt und wirkt in alle Ewigkeit.
Amen

Stille

Jesus hat nach dem Abendmahl im Garten von Getsemani in seiner Hilflosigkeit,
seiner Verzweiflung
zu seinem Vater gebetet.
Wir wollen nun ein Zeichen dafür setzen,
dass wir uns heute Abend verbunden fühlen mit
allen Menschen,
die wach sind, Angst haben und beten,

weil ihr Leben von einer tiefen Krise bedroht oder erschüttert ist.

Mit Jesus wachen an den Krankenbetten der Menschen, deren Leben,
egal ob durch den Corona-Virus oder eine andere schwere Krankheit,
nie wieder so sein wird, wie es vorher war.

Mit Jesus wachen bei den Menschen,
die hart getroffen wurden von Beziehungskrisen.

Mit Jesus wachen an den Straßenecken bei denen,
die in den Drogen und anderen Süchten
die Antwort nach dem Sinn des Lebens suchen.

Mit Jesus wachen bei all jenen,
die durch Kriege und Naturkatastrophen
ihr Zuhause verloren haben.

Mit Jesus wachen bei den Zweifelnden und denjenigen,
die den Glauben verloren haben.

Mit Jesus wachen bei den Einsamen und Alleingelassenen,
den Hoffnungslosen und Resignierten.

Mit Jesus wachen bei den Menschen,
die dich von ganzem Herzen suchen
und noch keinen Weg zu dir gefunden haben.

Mit Jesus wachen bei den Menschen,
die in dieser schweren Zeit
Verantwortung für unser Land und unsere Gesundheit tragen.


Sprechen wir nun gemeinsam das Gebet des Herrn,
das alle Christinnen und Christen auf der Welt eint und unseren Glauben stärkt:

VATER UNSER ...

ABSCHLUSSGEBET

Gott, Vater des Lebens,
du bist da,

wenn wir uns verlassen fühlen,
wenn wir meinen, vor Angst sterben zu müssen,
wenn wir vor Schmerzen weinen,
wenn es dunkel wird um uns,

wenn sich andere von uns abwenden,
wenn wir uns zu schwach fühlen,
um unsere Hände zum Gebet zu falten.

Du bist da und faltest unsere Hände zum Gebet.
Gott, halte deine Hand über uns und behüte uns.
Das schenke uns du,
Vater, + Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS
IN EWIGKEIT. AMEN

 

ÖFFNUNG der PFARRKIRCHE für KARWOCHE und OSTERN

PFARRKIRCHE  ST. ANDREAS GEÖFFNET
PALMSONNTAG, 5. April 2020 - OSTERMONTAG, 13. April 2020
TÄGLICH  VON  10  BIS  16  UHR

Einem dringenden Wunsch unseres Bischofs Wilhelm KRAUTWASCHL folgend wollen wir für die Zeit der KARWOCHE und OSTERN unsere Pfarrkirche wieder öffnen und für privaten Gebetsbesuch zugänglich machen.
Durch die bauliche Situtation und  durch die CORONA-SCHUTZ-MASSNAHMEN bedingt sind die im folgenden angeführten REGELUNGEN unverzichtbar zu beachten:

Die Kirche kann NUR durch das HAUPTPORTAL (Westseite) betreten werden.
    Der rechte Türflügel ist fix geöffnet!
    Es ist daher KEINE BERÜHRUNG der Türklinke erforderlich!

Gleichzeitig dürfen sich maximal 5 Personen in der Kirche aufhalten! Wir ersuchen um Selbstdisziplin und Einhaltung!

der MINDESTABSTAND von 2 METERN zwischen Personen muss im Kirchenraum unbedingt eingehalten werden!

>  AUSGANG: die KIRCHE darf NUR durch die SEITENTÜR  (Nordseite) verlassen werden!

Es gilt eine strikte EINBAHN-REGELUNG des Besuches: HAUPTPORTAL – MITTELGANG – SEITENTÜR

>  WIR BITTEN HÖFLICHST UM BEACHTUNG !

>  Bei NICHTBEACHTUNG dieser Regeln muss die POLIZEI verständigt werden.

Mögliche FOLGEN:

>  ANZEIGE
KIRCHE MÜSSTE WIEDER GESPERRT WERDEN

Wir laden herzlich ein zum persönlichen Kirchenbesuch und zum stillen Gebet!
Schützen wir uns gegenseitig vor Ansteckung durch verlässliche EInhaltung der Regelung!

Trotz der Tatsache, dass OSTERN heuer ganz anders zu begehen ist,
wünschen wir allen eine besinnliche KARWOCHE und ein GESEGNETES OSTERFEST!

 

MMag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

GEMEINSAMES GEBET ALS HAUSKIRCHE AM PALMSONNTAG

Liebe Pfarrangehörige! Liebe mit unserer Pfarre Verbundene!

Mit dem PALMSONNTAG beginnen wir die KARWOCHE, die HEILIGE WOCHE vom LEIDEN, STERBEN und der AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI. In dieser besonderen Zeit, die heuer ge(kenn)zeichnet ist durch die einschneidenden, aber lebensschützenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, müssen wir auf die gewohnte Nähe in unseren öffentlich zugänglichen Pfarrgottesdiensten verzichten. Zum Glück haben wir die Möglichkeit in geistiger und geistlicher Verbindung die wichtigen Glaubensfeiern als HAUSKIRCHE zu begehen und auch über Fernsehen und andere Medien an zentralen gottesdienstlichen Feiern mit Andacht teilzunehmen. Das haben wir ja schon an den letzten beiden Sonntagen ein wenig eingeübt. Ich danke allen, die dabei mitgetan (mitgebetet) haben und so eine stärkende pfarrliche Gebetsgemeinschaft ermöglicht und gestiftet haben!


Für den Hausgottesdienst am Palmsonntag, 5. April 2020 mit Beginn um 9 Uhr, ist der folgende Gebetsvorschlag bereitgestellt:
 

Kreuz vorbereiten, Kerze entzünden

IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES. AMEN

Einleitung

Sechs Tage vor dem Osterfest kam der Herr in die Stadt Jerusalem.
Da liefen ihm Kinder entgegen mit Palmzweigen in den Händen und riefen:
Hosanna in der Höhe! Sei gepriesen, der du kommst als Heiland der Welt.

A: Sei gepriesen, der du kommst als Heiland der Welt.


Gebet (Anselm Grün)

Herr Jesus Christus, du bist als König in Jerusalem eingezogen.
Die Leute haben dir zugejubelt.
Doch schon nach ein paar Tagen hat sich die Stimmung gedreht.
Deine Widersacher haben die Menschen aufgewiegelt gegen dich und deine Botschaft.

Auch unser Lebensweg kennt Anerkennung und Widerstand.
Er führt uns durch Konflikte und Auseinandersetzungen hindurch.
Lass uns diesen Weg gemeinsam mit dir gehen.
Lass uns erfahren: In uns ist ein Königtum, das nicht von dieser Welt ist,
das uns daher diese Welt auch nicht nehmen kann.

Du gehst deinen Leidensweg nicht als Gebeugter und Erniedrigter, sondern als König.
Du bleibst auch in der größten Verachtung und Misshandlung König.
Lehre mich, meinen Weg zu gehen gemeinsam mit dir
und im Bewusstsein meiner königlichen Würde.
Dann werde ich dem Leid nicht ausweichen.
Dann kann ich in meiner Würde nicht zerbrechen.
Das Königtum in mir, das nicht von dieser Welt ist,
kann nicht zerstört werden.

So lehre mich, Herr Jesus Christus, mit dir den Weg zu gehen,
damit auch mein Weg über das Kreuz in die Herrlichkeit führt,
nicht nur in die Herrlichkeit nach dem Tod,
sondern auch in den ursprünglichen Glanz,
mit dem du mich und meine Seele ausgestattet hast.

Das Licht von Ostern soll schon jetzt über all meinen Wegen
durch Dunkelheit und Drangsal hindurch scheinen,
damit ich unterwegs nicht gefangen bleibe,
sondern mit dir tapfer weiter schreite
hinein in das wahre Leben. Amen.


Gebet über die Palmzweige

Gott des Lebens,
am heutigen Tag huldigen wir Christus in seinem Sieg
und halten ihm zu Ehren Palmzweige in den Händen.
Segne + diese Zeichen des Lebens und der Hoffnung,
mit denen wir Christus, unserem König, huldigen.
Mehre unseren Glauben und unsere Hoffnung,
erhöre gnädig unsere Bitten.
Hilf uns, dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen
und an seiner Auferstehung Anteil erhalten.
Darum bitten wir durch ihn,
Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Kurze Stille


Gemeinsames Gebet ( der Bischöfe Europas)

Gott Vater, Schöpfer der Welt,
du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn
zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder,
die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung
in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.

Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken,
tröste ihre Familien,
gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.

Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.

Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und
Leben schenkst in alle Ewigkeit.
Amen.

Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!


Abschließendes Gebet (Gotteslob 414)

Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.

Du bist nicht fern, denn die zu dir beten
wissen, dass du uns nicht verlässt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
dass du wohl dieses Lied verstehst.

Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
dass du uns trägst, dass wir bestehn.

Stille

Mit den Worten Jesu wollen wir nun beten:

Vater unser im Himmel …

Gegrüßet seist du, Maria ...

Ehre sei dem Vater ...


Segensgebet

Herr, segne uns und behüte uns!
Lass dein Angesicht über uns leuchten

und sei uns gnädig!
Erhebe dein Angesicht auf uns
und schenke uns Frieden!
Amen

IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES. AMEN

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS – IN EWIGKEIT. AMEN

 

OSTERGRUSS DER PFARRE PIBER

Eine Sondernummer unseres Pfarrblattes ist als OSTERGRUSS der PFARRE PIBER gestaltet worden. Darin sind Informationen zur besonderen Situation der Gestaltung von KARWOCHE und OSTERN in Zeiten der Corona-Krise für unsere Pfarre Piber aufbereitet. Dieses Informationsblatt (print-Ausgabe) ist von unseren fleißigen Pfarrblatt-AusträgerInnen zugestellt worden. Wer das neueste Pfarrblatt nicht zuhause vorfindet, kann es mittels unten eingebautem link downloaden.
VIelen Dank für Ihr Interesse und Ihr Mittun!

Mag. Sylvia Maria ROLL-SCHMID, PGR-Piber
Mag. Hans FUCHS, Pfarrer

 

Download vom Ostergruß

GEMEINSAMES GEBET AM SONNTAG, 29. MÄRZ 2020, 9 UHR - UMSTELLUNG AUF SOMMERZEIT BEACHTEN!

Liebe Pfarrangehörige, liebe mit der Pfarre Piber Verbundene!

Wie angekündigt wollen wir auch am kommenden 5. Fastensonntag, 29. März 2020 um 9 Uhr
das Netz des gemensamen Betens in räumlicher Distanz lebendig halten und weiter knüpfen.
Wir laden wieder herzlich ein zum Mitbeten!

Bitte beachtet, dass an diesem Sonntag die ZEITUMSTELLUNG auf SOMMERZEIT angesetzt ist:
Uhren bitte eine Stunde nach vorne richten!

MMag. Sylvia Roll - Schmid, PGR-Piber
Mag. Hans Fuchs, Pfarrer
 

Gebetsablauf und Text im Wortlaut:
 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Eröffnungsgebet


Herr Jesus Christus,
wie das Licht der Kerze hier auf dem Tisch
so erleuchtest du unser Leben und die ganze Welt.
Durch dich haben wir die Gewissheit,
in dieser außergewöhnlichen Zeit nicht alleine zu sein.
In deinem Geist sind wir untereinander verbunden.
Wir sind verbunden mit allen Menschen,
die heute dein Wort hören und zu dir beten.
Wir sind verbunden mit unseren Verwandten und Freunden,
mit unseren Bekannten und mit unseren Nachbarn.
Im Glauben vertrauen wir darauf,
dass du allen nahe bist, die bedürftig sind.

kurze gemeinsame Stille

 

So wollen wir beten:

Gott, Du bist Mensch geworden, einer von uns.
Schenke uns dein großes Vertrauen!
Ich habe so vieles in meinem Herzen.
Besonders denke ich jetzt an  ...  (Namen nennen).

Ich denke vor dir an die einsamen und kranken Menschen,
die jetzt nicht einmal besucht werden können,
an die alten und gefährdeten Menschen,
die umsorgt und behütet werden,

an die Ärzte und Pflegekräfte,
die um das Leben von Menschen kämpfen.

Ich denke an die vielen Menschen
die das alltägliche Leben organisieren
und so etwas wie Normalität aufrechterhalten,

an die zurückgezogen lebenden Menschen,
die in ihren vier Wänden verängstigt sind,

Ich denke an die Regierungen und ihre Berater,
die jeden Tag neu Risiken abwägen
und auch harte Entscheidungen treffen müssen,

Ich denke auch an die Menschen, die mit der Not
Geschäfte machen und Häme und Hass verbreiten.

In diesen Tagen ist die ganze Welt bedroht.
Alles, was selbstverständlich war,
ist uns innerhalb weniger Tage entglitten.
Die Unsicherheit macht uns Angst.

Aber du hast uns Klugheit, Mut und Geduld geschenkt,
Gefahren zu trotzen, für einander einzustehen
und mit einander für das Leben zu kämpfen.

Wir bitten dich um deinen Geist.
Dann springen wir auch über Mauern.
Mit Jesus, der uns in seiner Liebe birgt. Amen.

 

Psalmgebet

Wer unterm Schutz des Höchsten steht, / im Schatten des Allmächt‘gen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, / sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: / Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Halt, mein lieber Herr und Gott, / dir ich will trauen in der Not.

Ich weiß, dass Gottes Hand mich hält, / wo immer mich Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, / kein nächtlich Grauen mich erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, / zu hüten meine Wege all,
dass nicht mein Fuß an einen Stein / anstoße und verletzt mög‘ sein.

Denn dies hat Gott uns zugesagt: / Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; / und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sein Gott, / ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist mein Teil, / und schauen wird‘ ich einst dein Heil.

kurze gemeinsame Stille

 

Wir beten mit den Worten Jesu:
VATER UNSER ...
GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA ...
EHRE SEI DEM VATER ...

Herr, segne uns und behüte uns!
Lass dein Angesicht über uns leuchten
und sei uns gnädig!
Erhebe dein Angesicht auf uns
und schenke uns Frieden!

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
GELOBT SEI JESUS CHRISTUS – IN EWIGKEIT. AMEN

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persönliches Gebet zur „Geistlichen Kommunion“ für alle, die in diesen Tagen nicht kommunizieren können:

Herr Jesus Christus,
du bist das Brot des Lebens und der einzig wahre Weinstock.
Ich glaube, dass du wirklich anwesend bist
im heiligsten Sakrament der Eucharistie.
Ich suche dich.
Ich preise dich und bete dich an.
Da ich dich nicht empfangen kann im eucharistischen Brot
bete ich, dass du in mein Herz und meine Seele kommst,
damit ich mit dir vereint sein kann
durch deinen allmächtigen und allgegenwärtigen Heiligen Geist.
Lass mich dich empfangen und von dir genährt werden.
Werde für mich das Manna in meiner Wüste,
das Brot der Engel für meine sehr menschliche Reise durch die Zeit,
ein Vorgeschmack auf das himmlische Festmahl
und Trost in der Stunde meines Todes.
Ich erbitte all dies im Vertrauen darauf, dass du selbst unser Leben,
unser Friede und unsere immerwährende Freude bist. Amen.

SONNTÄGLICHE GEBETSGEMEINSCHAFT IN DER PFARRE PIBER

Am Sonntag, 22. März, 4. FASTENSONNTAG "LAETARE" haben nicht wenige aus unserer Pfarrgemeinde und mit uns Verbundene zur gewohnten Beginnzeit der Pfarrmesse eine zwar räumlich getrennte aber zeitgleiche gemeinsame Gebetszeit gehalten. Das "GEBET IN DER CORONA - KRISE" von Bischof Hermann GLETTLER diente dabei als zentrales Fürbittgebet. Vor dem ausgesetzten "ALLERHEILIGSTEN" am Kreuzaltar unserer Kirche durfte ich als Priester dem gemeinschaftlichen Gebet verbunden sein.
Nachdem diese geistliche Aktivität sehr positiv aufgenommen wurde, haben wir uns entschlossen, auch am kommenden 5. FASTENSONNTAG, 29. März, wieder um 9 Uhr zu einer solchen Gebetszeit einzuladen. Dafür wird bis Freitag, 27.3. auf dieser homepage der entsprechende Gebetstext abrufbar sein. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und damit über die lebende innere Verbindung der Pfarrgemeinde im Geist christlichen Betens!

Mag. Hans Fuchs, Pfarrer
MMag. Sylvia Maria ROLL - SCHMID, PGR-Piber

 

 

 

PFARRE PIBER: GEMEINSAM BETEN VIA INTERNET

Liebe Pfarrangehörige! Liebe Freunde der Pfarre Piber!

Seit 14. März 2020 können wir nicht mehr gemeinschaftlich zu Gottesdiensten oder Gebetszeiten in unserer Pfarrkirche zusammenkommen.
So möchten wir anregen, am kommenden Sonntag, 22. März 2020 um 9 Uhr, zur gewohnten Beginnzeit unserer Pfarrmesse, im Familienkreis oder persönlich zuhause
mit der Textvorlage auf unserer Pfarrhomepage
zwar räumlich getrennt, aber im Heiligen Geist und via Technik verbunden, gemeinsam zu beten.

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen und sprechen dann in ruhigem Wortfluss
gemeinsam das "GEBET IN DER CORONA - KRISE" von BISCHOF Hermann GLETTLER, Diözese Innsbruck.
(Sie können dieses Gebet vorher von der homepage kopieren und entsprechend auch ausdrucken,
damit es in der Handhabung leichter ist!)

Nach einer kurzen Pause beten wir gemeinsam
das "VATER UNSER", das "GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA" und das "EHRE SEI DEM VATER".
Wir beschließen unser Gebet mit dem Satz: "GELOBT SEI JESUS CHRISTUS! - IN EWIGKEIT. AMEN."

Wir freuen uns, wenn möglichst viele in unserer Pfarrgemeinde an diesem Gebet teilnehmen und mittun, und so ein stärkendes Zeichen setzen, die Zusammengehörigkeit in der Familie und die Verbundenheit im gemeinschaftlichen christlichen Glauben in der Pfarrgemeinde zu bekunden und zu beleben.
Geben Sie diese Information auch in Ihrem Bekanntenkreis weiter.
Ich persönlich werde als Pfarrseelsorger dieses Gebet zum angegebenen Zeitpunkt in unserer Pfarrkirche Piber vor dem Tabernakel mitbeten!

Herzliche Einladung zu diesem außergewöhnlichen, "virtuell - realen" Gebetstreffen!

Mag. Hans Fuchs, Pfarrer
MMag. Sylvia Roll-Schmid, PGR-Piber

 

GEBET IN DER CORONA - KRISE

Herr, Du Gott des Lebens,
betroffen von der Corona-Epidemie kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Dankbar beten wir für alle, die mit ihren vielfältigen Diensten
die Versorgung und Sicherheit unseres Landes aufrechterhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Besonders denken wir an Personen und Orte, die unter Quarantäne stehen,
und an alle, die sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Heiliger Geist,

tröste die alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

Von ganzem Herzen bitten wir, dass die medizinischen Einrichtungen
auch weiterhin den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.
Sehnsuchtsvoll bitten wir um eine weltweite Eindämmung der Krankheit.

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.
Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und müssen unsere Grenzen akzeptieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Gemeinsam und im Vertrauen auf Deine Hilfe werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns offen füreinander – aufmerksam und achtsam.
Dein Herz ist gütig und demütig, eine erfrischende Quelle des Friedens.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,
Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns!
Amen.

(Gebet von Bischof Hermann Glettler, Diözese Innsbruck)

Vater unser …;
Gegrüßet seist du, Maria …;
Ehre sei dem Vater …

INFORMATION: NEUE MASSNAHMEN GEGEN DIE VERBREITUNG DES CORONA - VIRUS

 

Aufgrund der Vorgaben der Bundesregierung setzt die Diözese Graz-Seckau und die Röm.-kath. Pfarre St. Andreas in Piber bis auf weiteres folgende Maßnahmen:

Alle Messfeiern, Gottesdienste und pfarrlichen Termine in unserer Pfarrkirche Piber sind ab Samstag, 14. März 2020 bis auf Widerruf (vorläufig bis 3. April 2020) abgesagt! Ebenso werden Familienfeiern, wie Trauungen oder Taufen, verschoben.

Begräbnisse sind bei der Grabstelle im Rahmen einer Familienfeier am Friedhof (im Freien) im engsten Verwandtenkreis oder als Verabschiedung vor der Aufbahrungshalle möglich. Das REQUIEM für die Verstorbenen wird zu einem späteren Zeitpunkt gefeiert.

Unsere Pfarrkirche muss aufgrund der neuen Maßnahmen der Bundesregierung (Ausgangsbeschränkungen seit Montag, 16. März 2020!) geschlossen bleiben, um alle Möglichkeiten weiterer Verbreitung des Corona-Virus in unserem Verantwortungsbereich zu unterbinden !

Der Glaube war und ist gerade in schweren Zeiten immer eine wichtige Stütze der Menschen. Bitte nutzen Sie daher die Möglichkeit, um in dieser turbulenten Zeit zur Ruhe zu kommen und persönlich, privat, daheim in der Familie zu beten!

Nehmen Sie auch die Möglichkeiten von täglichen Gottesdienstübertragungen in Radio und Internet in Anspruch. Auf der Homepage der Katholischen Kirche Steiermark, https://www.katholische-kirche-steiermark.at/portal/home, finden Sie alle aktuellen Gottesdienstübertragungen aufgelistet.

Die Sonntagspflicht ist in dieser Ausnahmesituation daher auch durch die Mitfeier dieser übertragenen Gottesdienste bzw. durch das persönliche Gebet zuhause erfüllt. Ebenso laden wir Sie ein, verschiedenste Impulse für Ihr spirituelles Leben auf dieser Homepage zu nutzen.
Biblische Impulse, Gedanken und Gebetsvorschläge unseres Bischofs finden Sie ebenso im Internet.

Die Homepage der Katholischen Kirche Steiermark hält Sie außerdem über jegliche aktuellen Entwicklungen betreffend das kirchliche Leben in der Steiermark auf dem Laufenden. Wir haben diese Informationen auch in den Schaukästen bzw. auf den Kirchentüren ersichtlich gemacht.

Bei Bedarf oder Fragen können Sie folgende Stellen kontaktieren:

  • Telefonseelsorge: 142
  • „Du bist nicht allein“ Hotline der Katholischen Kirche Steiermark: Montag bis Freitag, 08:00-18:00, 0316 8031 557
  • Internetseelsorge: www.onlineberatung-telefonseelsorge.at
  • Corona-Infoline der Ages: 0800 555 621
  • Gesundheitshotline: 1450

Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl: „Wir erleben eine außergewöhnliche, uns alle fordernde Zeit, in der wir als Kirche besonders wichtig sind. Deshalb wollen wir unsere Aufgaben in der Seelsorge und in der Diözese Graz-Seckau unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben weiterhin so gut wie möglich wahrnehmen… Deshalb haben wir ein Maßnahmenpaket geschnürt - im Vertrauen darauf, dass wir gemeinsam voll Hoffnung durch die kommenden Wochen gehen.“

Diese Maßnahmen dürfen wir als Zeichen christlicher Nächstenliebe verstehen, um so die besonders gefährdeten Gruppen unserer Gesellschaft zu schützen.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis und Ihr aktives Mittragen dieser wichtigen Maßnahmen

MMag. Sylvia-Roll-Schmid,  PGR-Piber                           
Pfarrer Mag. Hans Fuchs
(ist zu dringenden Anfragen und für seelsorgliche Gesprächswünsche rund um die Uhr unter der Mobiltelefon-Nummer 0664 35 76 166  erreichbar!)

ASCHERMITTWOCH - EINSTIEG IN DIE VORÖSTERLICHE BUSS- UND FASTENZEIT

Wir haben die PFARRMESSE zum ASCHERMITTWOCH gefeiert..
Damit haben wir das Tor zur 40-tägigne Vorbereitungszeit auf das OSTERFEST geöffnet.
Durch die Bezeichnung mit dem ASCHENKREUZ haben wir die Einladung JESU angenommen: "Kehre um und glaube an das Evangelium!"
Herzliche Einladung zur Mitfeier unserer Pfarrgottesdienste in der FASTENZEIT!
Am Vormittag des Aschermittwochs haben wir das FASTENTUCH von Marcus HUFNAGL im Altarraum aufgestellt.
So wird diese besondere Zeit in unserer Pfarrkirche auch optisch sehr markant unterstrichen!

PFARRMESSE mit MUSIK für ORGEL und FLÖTE

Am Sonntag, 9. Februar 2020, wird unser Pfarrgottesdienst um 9 Uhr mit wunderbarer Flöten- und Orgelmusik musikalisch mitgestaltet!
Harald FRIPERTINGER an der Soloflöte und Svetlana HÜBLER an unserer VONBANK - ORGEL spielen 5 Stücke für Orgel und Flöte von Joachim JOHOW
aus seinen "Songs for Bernadette". Herzliche Einladung zur Mitfeier der Heiligen Messe mit meditativer Musik!

LICHTMESS - SONNTAG in PIBER

02.02.2020 - Fest DARSTELLUNG des HERRN - MARIÄ LICHTMESS - 4. SONNTAG im Jahreskreis.
Um 9 Uhr feiern wir die PFARRMESSE mit SEGNUNG der KERZEN und SPENDUNG des BLASIUSSEGENS.
Im Rahmen der Pfarrmesse stellen sich unsere diesjährigen ERSTKOMMUNIONKINDER persönlich vor und gestalten mit ihrer Religionslehrerin Gabriele SCHEIBER auch aktiv mit.
Ab 8:45 Uhr ist es möglich, beim Haupteingang Kerzen für den Privatgebrauch zu erwerben oder für den Kirchenbedarf zu spenden ("Kerzenopfer").

Nach dem Gottesdienst lädt unsere Frauenrunde zum traditionellen KAFFEE- und KRAPFENSONNTAG in den Pfarrsaal ein. Eine Vielfalt von frisch gebackenen "Lichtmeßkrapfen" können gegen freiwillige Spenden erworben und genossen werden!

SITZUNG des PFARRGEMEINDERATES

Am DONNERSTAG, 29. Jänner 2020 findet die nächste Sitzung unseres Pfarrgemeinderates statt. Beginn: 18 Uhr im Pfarrsaal
Themen: Abschluss der Kirchenrechnung 2019 - Haushaltsplan 2020 - Entlastung der Rechnungsführenden - Rückblick auf pfarrliche Ereignisse - pfarrliche Aktivitäten im Jahr 2020.

19. JÄNNER 2020: WELTGEBETSSONNTAG für die EINHEIT der CHRISTEN

Am SONNTAG, 19. JÄNNER 2020, begehen die christlichen Kirchen weltweit die GEBETSWOCHE für die Einheit der Christen.
In unserer PFARRMESSE an diesem Sonntag wollen wir das Gebetsanliegen aufgreifen und in Gebeten und Liedern die Bedeutung der EINHEIT aller CHRISTEN bewusst machen.

 

Das Thema der diesjährigen Gebetswoche bezieht sich auf Apostelgeschichte 28,2: „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“. In Apostelgeschichte 27+28 wird erzählt, wie der Apostel Paulus und seine Mitreisenden Schiffbruch auf Malta erleiden. Die Schiffbrüchigen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich aufgenommen und versorgt. Die maltesischen Christen sehen in dieser Geschichte die Wurzeln des christlichen Glaubens auf ihrer Insel. Jedes Jahr, am 10. Januar, erinnern sie mit einem Fest an diese Ereignisse. In der diesjährigen Gebetswoche wird die Geschichte vom Schiffbruch des Paulus in den heutigen Kontext von Flucht und Migration gestellt. Heute sehen sich viele Menschen auf demselben Meer denselben Schrecken gegenüber. Dieselben Orte, die in der Apostelgeschichte genannt werden, kommen in den Geschichten heutiger Flüchtlinge vor. Nicht nur im Mittelmeer, auch in anderen Teilen der Welt müssen Menschen fliehen. Sie begeben sich damit auf eine gefährliche Reise zu Land und zur See, um Naturkatastrophen, Krieg und/oder Armut zu entkommen. Diese Menschen sind besonders auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen. Das Beispiel aus der Apostelgeschichte macht deutlich, wie aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft entstehen kann. Gemeinschaft über Grenzen hinweg mindert Not. Unsere Kirchen sehen sich in der Pflicht, solche Gemeinschaft zu fördern. Das wird auch uns umso mehr gelingen, je mehr wir untereinander Gemeinschaft pflegen und Versöhnung suchen. Das Thema der diesjährigen Gebetswoche bezieht sich auf Apostelgeschichte 28,2: „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“. In Apostelgeschichte 27+28 wird erzählt, wie der Apostel Paulus und seine Mitreisenden Schiffbruch auf Malta erleiden. Die Schiffbrüchigen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich aufgenommen und versorgt. Die maltesischen Christen sehen in dieser Geschichte die Wurzeln des christlichen Glaubens auf ihrer Insel. Jedes Jahr, am 10. Januar, erinnern sie mit einem Fest an diese Ereignisse. In der diesjährigen Gebetswoche wird die Geschichte vom Schiffbruch des Paulus in den heutigen Kontext von Flucht und Migration gestellt. Heute sehen sich viele Menschen auf demselben Meer denselben Schrecken gegenüber. Dieselben Orte, die in der Apostelgeschichte genannt werden, kommen in den Geschichten heutiger Flüchtlinge vor. Nicht nur im Mittelmeer, auch in anderen Teilen der Welt müssen Menschen fliehen. Sie begeben sich damit auf eine gefährliche Reise zu Land und zur See, um Naturkatastrophen, Krieg und/oder Armut zu entkommen. Diese Menschen sind besonders auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen. Das Beispiel aus der Apostelgeschichte macht deutlich, wie aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft entstehen kann. Gemeinschaft über Grenzen hinweg mindert Not. Unsere Kirchen sehen sich in der Pflicht, solche Gemeinschaft zu fördern. Das wird auch uns umso mehr gelingen, je mehr wir untereinander Gemeinschaft pflegen und Versöhnung suchen.

INFORMATIONSABEND zur ERSTKOMMUNION 2020 in PIBER

Am DIENSTAG, 14. Jänner 2020 treffen sich die Eltern und Erziehungsberechtigten der diesjährigen ERSTKOMMUNIONKINDER zum INFORMATIONSABEND um 18:30 Uhr im Pfarrsaal Piber.
Dabei werden wir gemeinsam mit der Religionslehrerin der VS-Afling, Gabriele SCHEIBER über den Weg zur konkreten Hinführung zum ersten Empfang der Heiligen Kommunion und zum Empfang der Erstbechte informieren. Für Kinder, die nicht in der Pfarre Piber getauft wurden, bitten den Taufschein mitbringen!
Am SONNTAG, 2. FEBRUAR 2020 werden sich die diesjährigen Erstkommunionkinder im Pfarrgottesdienst um 9 Uhr der Gottesdienstgemeinde in Piber vorstellen.
Herzliche Einladung, diesen Weg gemeinsam gut vorzubereiten, zu begleiten und mitzugehen!

WEIHNACHTEN IN PIBER

SONNTAG, 22. DEZEMBER 2019, 9 Uhr: PFARRMESSE zum 4. ADVENTSONNTAG
anschließend wollen wir unsere Pfarrkirche für WEIHNACHTEN schmücken!
Helferinnen und Helfer sind sehr willkommen!


DIENSTAG, 24. DEZEMBER 2019: HEILIGER ABEND
ab 21:20 Uhr: Weihnachtliches Turmblasen: Piberer Weisenbläser
22 Uhr: CHRISTMETTE, mitgestaltet vom Kirchenchor der Pfarre (Leitung: Werner Leitner) und von den Piberer Weisenbläsern.


MITTWOCH, 25. DEZEMBER 2019, 9 Uhr: WEIHNACHTSFESTMESSE
Mitgestaltung: Piberer Weisenbläser


DONNERSTAG, 26. DEZEMBER 2019, 9 Uhr: PFARRMESSE
anschließend: SEGNUNG des ORGELSCHILCHERS 2019 "EDLER VON PIBER"
Mitgestaltung: Piberer Weisenbläser
Der "Orgelschilcher 2019" kann dann gegen eine Mindestspende erworben werden.
REINERLÖS für MUSICA SACRA PIBER 2020! Solange der Vorrat reicht!
Um ca. 10:15 Uhr gibt es dann die traditionelle SEGNUNG der LIPIZZANERPFERDE:
Eine Abordnung des Bundesgestütes Piber wird dazu mit Pferden und Kutschen auf dem Dorfplatz Piber antreten!


SONNTAG, 29. DEZEMBER 2019, 9 Uhr: FEST der HEILIGEN FAMILIE - JAHRESSCHLUSSMESSE
Mitgestlatung: Mag. Elvira Riedler, Orgel
Im Anschluss laden wir zum "UMTRUNK mit FREISECCO" ein unter dem Motto:
"DANK FÜR DAS VERGANGENE UND BITTE FÜR DAS KOMMENDE!"


MONTAG, 30. DEZEMBER 2020, 13:15 Uhr: WEIHNACHTSMUSIK für FLÖTE und ORGEL
Gestaltung: Svetlana HÜBLER, Orgel und Harald FRIPERTINGER, Soloflöte


MITTWOCH, 1. JÄNNER 2020, 16 Uhr: NEUJAHRSPFARRMESSE
Mitgestaltung: Flötenchor der Musikschule Köflach, Leitung: Harald Fripertinger; Orgel: Svetlana Hübler


DONNERSTAG, 2. und FREITAG, 3. JÄNNER 2020: STERNSINGEN im Pfarrgebiet.


SONNTAG, 5. JÄNNER 2020, 9 Uhr: PFARRMESSE 2. SONNTAG nach WEIHNACHTEN


MONTAG, 6. JÄNNER 2020, 9 Uhr:  ERSCHEINUNG DES HERRN - STERNSINGER-MESSE
Mitgestaltung: Piberer Weisenbläser und Sternsinger der Pfarre Piber
 

VORWEIHNACHTLICHE BUSSFEIER IM RAHMEN DER PFARRMESSE AM 3. ADVENTSONNTAG

Am SONNTAG, 15. Dezember 2019, 3. ADVENTSONNTAG - genannt "GAUDETE-SONNTAG" feiern wir um 9 Uhr die adventliche Pfarrmesse in der liturgischen Farbe ROSA.
Der Wortgottesdienst vor der Eurcharistiefeier wird als Vorweihnachtliche Bußfeier mit gemeinschaftlicher BItte um Vergebung gestaltet.
Zugleich bitten wir in der KIRCHENSAMMLUNG um eine großzügige freiwillige Spende für die ADVENTAKTION
der KATHOLISCHEN MÄNNERBEWEGUNG ÖSTERREICH "SEI SO FREI".
Herzliches Vergelt's Gott allen SpenderInnen!

ADVENT - RORATE - MESSEN 2019

"RORATE COELI DESUPER" - "TAUET, IHR HIMMEL, VON OBEN"
Der Beginn des lateinischen Einzugsgesangs zu den ADVENTMESSEN gibt der Frühmesse in der ADVENTZEIT ihren Namen: "RORATE".
Auch heuer möchten wir am SAMSTAG, 14. DEZEMBER und am SAMSTAG, 21. DEZEMBER jeweils um 6:30 Uhr in der Früh diese stimmungsvolle Feier gestalten und anbieten!
Markantes äußeres Merkmal ist dafür der nur mit Kerzenlicht erhellte Kirchenraum und die spezielle musikalische Gestaltung, für die Harald FRIPERTINGER (14. u. 21.12) und Svetlana HÜBLER (21.12.) verantwortlich zeichen. Nach der zweiten Rorate-Messe (21.12.) laden wir zu einem kleinen "Aufwärmfrühstück" in den Pfarrsaal ein! Herzlichen Dank dafür an unsere Frauenrunde!
Wir laden die Pfarrbevölkerung und alle mit der Pfarre Piber Verbundenen sehr herzlich zur Mitfeier unserer RORATE-MESSEN ein!
 

ADVENTKONZERT: "ADVENT IN DER KIRCHE ZU PIBER"

Das Jubiläumskonzert "30 JAHRE ADVENTKONZERT in der Kirche zu PIBER" unter dem von der Gründerin, Frau Isabella PUSCH geprägten Motto "AUF'N WEG ZU DIR"
findet heuer am SAMSTAG, 7. DEZEMBER 2019 mit Beginn um 18 Uhr in der Pfarrkirche Piber statt. Die BesucherInnen werden zum Adventkonzert echter Volksmusik von den adventlichen Weisen unserer PIBERER WEISENBLÄSER einbegleitet.
MITWIRKENDE sind: die TAX'N MUSI, der PERSTL-VIERGESANG, die KÖFLACHER STREICH, die PIBERER WEISENBLÄSER und Pfarrer Hans Fuchs.
Der REINERLÖS der großzügigen FREIWILLIGEN SPENDEN zum Eintritt kommt wie jedes Jahr der STEIRISCHEN KINDERKREBSHILFE zugute!
Herzliche EInladung zum Besuch dieses wohltätigen Adventkonzertes in Piber!

ADVENTLICHE ORGEL- und FLÖTENMUSIK

MONTAG, 2. DEZEMBER 2019, 13: 15 bis 14 Uhr: Zu diesem ganz ungewöhnlichen Termin laden der Soloflötist Harald FRIPERTINGER und Svetlana HÜBLER an unserer VONBANK-Orgel ein!
Die Kirche ist nicht geheizt und erst ab 13:10 Uhr geöffnet. Warme Kleidung ist sehr empfohlen! Herzliche Einladung zu dieser klangvoll besinnlichen ADVENT-MATINÉE in Piber!

ANDREAS-KIRCHWEIHSONNTAG - 1. ADVENTSONNTAG

Den 1. ADVENTSONNTAG begehen wir in unserer Pfarre Piber alljährlich als unseren ANDREAS - KIRCHWEIHSONNTAG.
Unser Pfarrpatron, der Hl. Apostel ANDREAS, dessen Gedenktag der 30. November ist, wird nunmehr bereits zum 10. Mal mit einem ganz besonderen Gottesdienst geehrt:
DDr. Martin SCHMIEDBAUER als Zelebrant und der CHRYSOSTOMUS-CHOR Graz gestalten den PFARRGOTTESDIENST um 9 Uhr mit der "GÖTTLICHEN LITURGIE DES HEILIGEN JOHANNES CHRYSOSTOMUS".

Im Anschluss an die festliche ostkirchliche Liturgie laden wir zur traditionellen Piberer ADVENT-AGAPE zu Glühmost und Kletzenbrot und zum Besuch des ADVENTMARKTES unserer FRAUENRUNDE in den Pfarrsaal ein.

Herzliche Einladung zur Mitfeier dieser außergewöhnlichen Feier an alle Pfarrangehörigen und mit der Pfarre Piber verbundenen Menschen!

  • ADVENT-ERÖFFNUNG in PIBER

    Samstag, 30. November 2019 - Fest des Hl. Pfarrpatrons, des Apostels ANDREAS
    18 Uhr: VORABENDMESSE zum 1. ADVENTSONNTAG mit ADVENTKRANZSEGNUNG.
    Musikalische Mitgestaltung: Harald FRIPERTINGER, Orgel und Flötenschüler der Musikschule Köflach.

    Vorher, ab 16:30 Uhr, lädt unsere FRAUENRUNDE zum Besuch ihres kleinen ADVENTMARKTES  im Pfarrsaal Piber ein!